Spielbericht
Fuwo
Meister-Duell mit Tempo und Rasanz
Das Duell der Meister von 1967 und 1968 hielt im großen und ganzen das, was man sich von solch einer Begegnung verspricht und die nicht umsonst 22.000 Zuschauer in das fast aus den Nähten platzende Dr.-Kurt-Fischer-Stadion - das Ernst-Thälmann-Stadion wird nach Beendigung der Bauarbeiten (Flutlichtanlage und weitere Sitzplätze) erst Mitte nächsten Jahres wieder zur Verfügung stehen - gelockt hatte. Sie alle wurden nicht enttäuscht, erlebten eine temporeiche und von beiden Vertretungen mit hohem Einsatz geführte Partie, an der es lediglich in spielerischer Hinsicht Abstriche zu machen gilt. [..]
Da bei Kopfbällen von Vogel ("Ich sah den Ball schon im Netz und riß die Arme hoch") und Schuster sowie einem Schuß von Lienemann jeweils die Latte das Leder aufhielt, war es am Ende vielleicht eine Art ausgleichende Gerechtigkeit, daß der spielentscheidende Treffer durch Vogel, den drangvollsten und besten Stürmer auf dem Platz, auf einen krassen Fehler von Preuße zurückzuführen war. "Ich wartete auf die Rückgabe von Preuße. Doch er zögerte. So konnte Vogel dazwischenlaufen. Bevor ich runterkam, war der Ball bereits unter meinem Körper hindurch im Netz", schilderte Schlußmann Blochwitz diese Szene etwa zehn Meter vor seinem Gehäuse. [..]
Mit einem unbändigen Elan bot der FCK dem Titelverteidiger Paroli. "So wie heute die Karl-Marx-Städter muß man laufen und kämpfen, wenn man gegen Jena gewinnen will", faßte DFV-Trainer Werner Wolf sein Urteil zusammen. Die Gastgeber legten ein enormes Tempo vor und setzten über weite Strecken die wirkungsvolleren Akzente. [..] Der Jubel im Karl-Marx-Städter Lager über diesen ersten Sieg war verständlich. "Endlich sind wir aus den Startlöchern heraus", freute sich Clubsekretär Roland Siegmann. Und Mannschaftsleiter Werner Löwe ergänzte: "Dieser Erfolg, obendrein gegen den Meister, stärkt das Selbstvertrauen erheblich." [..]
(Manfred Binkowski)
Meister-Duell mit Tempo und Rasanz
Das Duell der Meister von 1967 und 1968 hielt im großen und ganzen das, was man sich von solch einer Begegnung verspricht und die nicht umsonst 22.000 Zuschauer in das fast aus den Nähten platzende Dr.-Kurt-Fischer-Stadion - das Ernst-Thälmann-Stadion wird nach Beendigung der Bauarbeiten (Flutlichtanlage und weitere Sitzplätze) erst Mitte nächsten Jahres wieder zur Verfügung stehen - gelockt hatte. Sie alle wurden nicht enttäuscht, erlebten eine temporeiche und von beiden Vertretungen mit hohem Einsatz geführte Partie, an der es lediglich in spielerischer Hinsicht Abstriche zu machen gilt. [..]
Da bei Kopfbällen von Vogel ("Ich sah den Ball schon im Netz und riß die Arme hoch") und Schuster sowie einem Schuß von Lienemann jeweils die Latte das Leder aufhielt, war es am Ende vielleicht eine Art ausgleichende Gerechtigkeit, daß der spielentscheidende Treffer durch Vogel, den drangvollsten und besten Stürmer auf dem Platz, auf einen krassen Fehler von Preuße zurückzuführen war. "Ich wartete auf die Rückgabe von Preuße. Doch er zögerte. So konnte Vogel dazwischenlaufen. Bevor ich runterkam, war der Ball bereits unter meinem Körper hindurch im Netz", schilderte Schlußmann Blochwitz diese Szene etwa zehn Meter vor seinem Gehäuse. [..]
Mit einem unbändigen Elan bot der FCK dem Titelverteidiger Paroli. "So wie heute die Karl-Marx-Städter muß man laufen und kämpfen, wenn man gegen Jena gewinnen will", faßte DFV-Trainer Werner Wolf sein Urteil zusammen. Die Gastgeber legten ein enormes Tempo vor und setzten über weite Strecken die wirkungsvolleren Akzente. [..] Der Jubel im Karl-Marx-Städter Lager über diesen ersten Sieg war verständlich. "Endlich sind wir aus den Startlöchern heraus", freute sich Clubsekretär Roland Siegmann. Und Mannschaftsleiter Werner Löwe ergänzte: "Dieser Erfolg, obendrein gegen den Meister, stärkt das Selbstvertrauen erheblich." [..]
(Manfred Binkowski)

