Spielbericht
Fuwo
FCK erhielt die Hoffnung
Der mit großem Fleiß erkämpfte Sieg verrät, daß sich der FCK beileibe noch nicht aufgegeben hat. Die größte Gefahr wehrte er mit Hingabe und verzweifeltem Einsatz ab, ungeachtet aller Nervosität, die in der Elf steckte. "Die fehlende Ruhe zerstörte viele gute Ansätze", erläuterte Kapitän Eberhard Vogel, "unser Sieg aber war sicher verdient." Cheftrainer Bringfried Müller lobte vor allem Göcke und Zeidler. Er sah freilich auch die Schwächen. "Gegen Halle taten wir uns stets schwer, diesmal mußte es jedoch nicht sein. Dafür besaßen wir vor der Pause genügend Chancen, um nach dem Ausfall von Lienemann und Zeidler später nicht mehr zittern zu müssen", analysierte er zutreffend.
Zunächst ohne den am Mittwoch in Berlin beeindruckenden Erler [..] ergriffen die Gastgeber vor allem über Vogel und Zeidler die Initiative. Ihrer Antrittsschnelligkeit mußten sich Riedel und Rothe oft beugen. Doch als Schuster (22.), Lienemann (24., 37.) und Zeidler (32.) ihre Möglichkeiten nicht zu nutzen wußten, ging der nur sporadische Spielfluß vollends verloren. [..] Homogenität, kollektive Abstimmung gab der FCK nicht zu erkennen. [..] Jeder versuchte sich mit dem Ball, dem Dribbling. Eine aus der Not geborene Spielart, die innere Unsicherheit nicht verleugnen konnte, so beeindruckend einige gelungene Aktionen auch waren (Vogels Volleyschüsse, Neuberts an den Pfosten getretener Ball, den Schuster kaltblütig zum Siegestor einköpfte). [..]
(Günter Simon)
FCK erhielt die Hoffnung
Der mit großem Fleiß erkämpfte Sieg verrät, daß sich der FCK beileibe noch nicht aufgegeben hat. Die größte Gefahr wehrte er mit Hingabe und verzweifeltem Einsatz ab, ungeachtet aller Nervosität, die in der Elf steckte. "Die fehlende Ruhe zerstörte viele gute Ansätze", erläuterte Kapitän Eberhard Vogel, "unser Sieg aber war sicher verdient." Cheftrainer Bringfried Müller lobte vor allem Göcke und Zeidler. Er sah freilich auch die Schwächen. "Gegen Halle taten wir uns stets schwer, diesmal mußte es jedoch nicht sein. Dafür besaßen wir vor der Pause genügend Chancen, um nach dem Ausfall von Lienemann und Zeidler später nicht mehr zittern zu müssen", analysierte er zutreffend.
Zunächst ohne den am Mittwoch in Berlin beeindruckenden Erler [..] ergriffen die Gastgeber vor allem über Vogel und Zeidler die Initiative. Ihrer Antrittsschnelligkeit mußten sich Riedel und Rothe oft beugen. Doch als Schuster (22.), Lienemann (24., 37.) und Zeidler (32.) ihre Möglichkeiten nicht zu nutzen wußten, ging der nur sporadische Spielfluß vollends verloren. [..] Homogenität, kollektive Abstimmung gab der FCK nicht zu erkennen. [..] Jeder versuchte sich mit dem Ball, dem Dribbling. Eine aus der Not geborene Spielart, die innere Unsicherheit nicht verleugnen konnte, so beeindruckend einige gelungene Aktionen auch waren (Vogels Volleyschüsse, Neuberts an den Pfosten getretener Ball, den Schuster kaltblütig zum Siegestor einköpfte). [..]
(Günter Simon)

