Der himmelblaue Motor stottert weiter
von Andreas Schreiter
Auch im 3. Heimspiel der Saison ist der CFC nicht wirklich in Schwung gekommen. Im Gegenteil, gegen einen cleveren Gast aus Sandhausen setzte es am Ende ein völlig unnötige 1:3-Heimniederlage.
Knapp 3800 Zuschauer hatten sich bei bestem Fußballwetter auf der Fischerwiese eingefunden. Was sie geboten bekamen, war vor allem in Halbzeit 1 Fußballmagerkost von beiden Mannschaften. Der CFC agierte ängstlich und war offenbar vor allem darauf bedacht, ein frühes Gegentor zu verhindern. Dadurch blieben zwingende Offensivaktionen Mangelware. Die beste Chance für den Gastgeber hatte Garbuschewski, der das Gästetor mit einem strammen Distanzschuss jedoch auch nicht ernsthaft gefährden konnte. Dieser Schuss, sowie seine Freistöße waren das einzig halbwegs erwähnenswerte, was die Himmelblauen auf den Rasen "zauberten". Die Gäste aus der Kurpfalz waren jedoch nicht gefährlicher. Sie warteten auf Fehler des Gegners und versuchten durch gelegentliche Konter auf sich aufmerksam zu machen. Ihre beste Chance vergab Rohracker, der jedoch in Philipp Pentke seinen Meister fand. Folgerichtig ging es torlos in die Kabinen.
Nach der Pause ein ähnliches Bild: Chemnitz zwar etwas bemühter, jedoch immer noch ängstlich und oftmals zu langsam für den Gegner. Auch Sandhausen tat nicht viel fürs Spiel, konnte jedoch in Minute 55 mit der ersten Chance in Führung gehen. Danneberg nutzte eine missglückte Abwehraktion der Mann um Andreas Richter und brachte die Seinen mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in Führung.
Was folgte war ein kurzer Schock und danach endlich mehr Feuer in den himmelblauen Angriffsbemühungen, unterstützt von einem positiv eingestellten Chemnitzer Publikum. Es gab erfreulicherweise mehr Anfeuerung als Pfiffe. Außerdem brachten die Einwechslungen von Dobry, Schlosser und Sträßer durchaus Impulse für das Offensivspiel. Durch hin und wieder schönen Angriffsfußball wurde die eine oder andere Chance erspielt, aber leider auch zum Teil kläglich vergeben. Bis zur 80. Minute... dann brachte Öztürk den eingewechselten Sträßer zu Fall und der Schiri pfiff zur Freude der Himmelblauen Strafstoß. Kapitän Richter nutzte die sich bietende Chance gewohnt sicher und glich aus. Doch anstatt danach den Punkt zu sichern und vielleicht ein wenig Schwung mitzunehmen, wollten die Mannen von Gerd Schädlich mehr. Das nutzen die Gäste eiskalt aus. Ein Konter verursachte Konfusion in der CFC-Deckung und Ulm nutzte diese zur erneuten, diesmal überraschenden und unverdienten Führung für Sandhausen (84.). Danach war die Luft beim Club raus und 3:1 für die Gäste von Löning – ein sehenswerter Volleyschuss nach abgewehrtem Eckball – manifestierte schließlich die 4. Niederlage im 6. Spiel für den CFC. Damit verbunden bleibt weiterhin in Platz in den Niederungen der Tabelle.
Fazit: Wieder konnte der CFC über weite Strecken mithalten, trat jedoch erneut mit zu wenig Selbstbewusstsein auf und ließ die fußballerische Qualität vermissen. Erneut unterlag man am Ende dennoch irgendwie unverdient nicht der besseren, sondern der routinierteren Mannschaft.
Knapp 3800 Zuschauer hatten sich bei bestem Fußballwetter auf der Fischerwiese eingefunden. Was sie geboten bekamen, war vor allem in Halbzeit 1 Fußballmagerkost von beiden Mannschaften. Der CFC agierte ängstlich und war offenbar vor allem darauf bedacht, ein frühes Gegentor zu verhindern. Dadurch blieben zwingende Offensivaktionen Mangelware. Die beste Chance für den Gastgeber hatte Garbuschewski, der das Gästetor mit einem strammen Distanzschuss jedoch auch nicht ernsthaft gefährden konnte. Dieser Schuss, sowie seine Freistöße waren das einzig halbwegs erwähnenswerte, was die Himmelblauen auf den Rasen "zauberten". Die Gäste aus der Kurpfalz waren jedoch nicht gefährlicher. Sie warteten auf Fehler des Gegners und versuchten durch gelegentliche Konter auf sich aufmerksam zu machen. Ihre beste Chance vergab Rohracker, der jedoch in Philipp Pentke seinen Meister fand. Folgerichtig ging es torlos in die Kabinen.
Nach der Pause ein ähnliches Bild: Chemnitz zwar etwas bemühter, jedoch immer noch ängstlich und oftmals zu langsam für den Gegner. Auch Sandhausen tat nicht viel fürs Spiel, konnte jedoch in Minute 55 mit der ersten Chance in Führung gehen. Danneberg nutzte eine missglückte Abwehraktion der Mann um Andreas Richter und brachte die Seinen mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in Führung.
Was folgte war ein kurzer Schock und danach endlich mehr Feuer in den himmelblauen Angriffsbemühungen, unterstützt von einem positiv eingestellten Chemnitzer Publikum. Es gab erfreulicherweise mehr Anfeuerung als Pfiffe. Außerdem brachten die Einwechslungen von Dobry, Schlosser und Sträßer durchaus Impulse für das Offensivspiel. Durch hin und wieder schönen Angriffsfußball wurde die eine oder andere Chance erspielt, aber leider auch zum Teil kläglich vergeben. Bis zur 80. Minute... dann brachte Öztürk den eingewechselten Sträßer zu Fall und der Schiri pfiff zur Freude der Himmelblauen Strafstoß. Kapitän Richter nutzte die sich bietende Chance gewohnt sicher und glich aus. Doch anstatt danach den Punkt zu sichern und vielleicht ein wenig Schwung mitzunehmen, wollten die Mannen von Gerd Schädlich mehr. Das nutzen die Gäste eiskalt aus. Ein Konter verursachte Konfusion in der CFC-Deckung und Ulm nutzte diese zur erneuten, diesmal überraschenden und unverdienten Führung für Sandhausen (84.). Danach war die Luft beim Club raus und 3:1 für die Gäste von Löning – ein sehenswerter Volleyschuss nach abgewehrtem Eckball – manifestierte schließlich die 4. Niederlage im 6. Spiel für den CFC. Damit verbunden bleibt weiterhin in Platz in den Niederungen der Tabelle.
Fazit: Wieder konnte der CFC über weite Strecken mithalten, trat jedoch erneut mit zu wenig Selbstbewusstsein auf und ließ die fußballerische Qualität vermissen. Erneut unterlag man am Ende dennoch irgendwie unverdient nicht der besseren, sondern der routinierteren Mannschaft.


