Spielbericht
Fuwo
Frühzeitig entschieden
Vor fünf Jahren glückte der Vorwärts-Elf ihr bisher bester Pokal-Streich, als sie erst im Viertelfinale am großen Favoriten FC Carl Zeiss Jena (0:2) hängenblieb [..]. "Heute sollte der zweite folgen, die Truppe glaubte daran, und sie hatte es sich fest vorgenommen. Aber der frühe Rückstand warf unsere Pläne über den Haufen", gestand Übungsleiter Erhard Schmidt, damals noch als Aktiver dabei, nach dem Spiel enttäuscht. Der Treffer von Bartsch ("Ich schoß nach dem Doppelpaß mit Joachim Müller aus der Drehung sofort flach in die linke Ecke.") lähmte zwar keineswegs den Elan der Gastgeber, räumte aber andererseits beim FCK die letzten leisen Bedenken hinsichtlich des 2:0-Vorspungs aus dem ersten Treffen aus dem Wege.
Vor allem in der ersten Hälfte dominierte der Oberligist recht eindrucksvoll, der seine individuellen Vorzüge mit kombinationssicheren Aktionen, die weiträumig und druckvoll angelegt wurden, zu paaren wußte (Bartsch, Wolf, J. Müller, Bähringer, Göcke). J. Müller (23.) und Göcke (27.) trafen jeweils nach beeindruckenden Kombinationsfolgen nur den rechten Pfosten, ehe der lange Bähringer ("Ich schoß sofort ab, als ich Schönig in der langen Ecke stehen sah.") mit einem knallharten 25 Meter-Schuß aus halblinker Position ins linke Dreiangel endgültig für reinen Tisch sorgte.
Die Stralsunder dagegen, die spielerisch durchaus Akzeptables leisteten, aber erst nach der Pause energisch das Tempo forcierten, scheiterten wieder einmal an der eigenen Umständlichkeit vor dem gegnerischen Tor (Marowski, Biehl und Posorski) und an der ungenügenden Gefährlichkeit aus dem Mittelfeld heraus (Manschus, Kögler). Die aggressivsten Akteure standen bei Stralsund in der letzten Reihe (Renn, Brunner, Wulst). Wenn sie energisch in die Spitze stießen, entstanden Unruhe und Wirbel vor dem FCK-Gehäuse. [..]
(Klaus Thiemann)
Frühzeitig entschieden
Vor fünf Jahren glückte der Vorwärts-Elf ihr bisher bester Pokal-Streich, als sie erst im Viertelfinale am großen Favoriten FC Carl Zeiss Jena (0:2) hängenblieb [..]. "Heute sollte der zweite folgen, die Truppe glaubte daran, und sie hatte es sich fest vorgenommen. Aber der frühe Rückstand warf unsere Pläne über den Haufen", gestand Übungsleiter Erhard Schmidt, damals noch als Aktiver dabei, nach dem Spiel enttäuscht. Der Treffer von Bartsch ("Ich schoß nach dem Doppelpaß mit Joachim Müller aus der Drehung sofort flach in die linke Ecke.") lähmte zwar keineswegs den Elan der Gastgeber, räumte aber andererseits beim FCK die letzten leisen Bedenken hinsichtlich des 2:0-Vorspungs aus dem ersten Treffen aus dem Wege.
Vor allem in der ersten Hälfte dominierte der Oberligist recht eindrucksvoll, der seine individuellen Vorzüge mit kombinationssicheren Aktionen, die weiträumig und druckvoll angelegt wurden, zu paaren wußte (Bartsch, Wolf, J. Müller, Bähringer, Göcke). J. Müller (23.) und Göcke (27.) trafen jeweils nach beeindruckenden Kombinationsfolgen nur den rechten Pfosten, ehe der lange Bähringer ("Ich schoß sofort ab, als ich Schönig in der langen Ecke stehen sah.") mit einem knallharten 25 Meter-Schuß aus halblinker Position ins linke Dreiangel endgültig für reinen Tisch sorgte.
Die Stralsunder dagegen, die spielerisch durchaus Akzeptables leisteten, aber erst nach der Pause energisch das Tempo forcierten, scheiterten wieder einmal an der eigenen Umständlichkeit vor dem gegnerischen Tor (Marowski, Biehl und Posorski) und an der ungenügenden Gefährlichkeit aus dem Mittelfeld heraus (Manschus, Kögler). Die aggressivsten Akteure standen bei Stralsund in der letzten Reihe (Renn, Brunner, Wulst). Wenn sie energisch in die Spitze stießen, entstanden Unruhe und Wirbel vor dem FCK-Gehäuse. [..]
(Klaus Thiemann)

