Spielbericht
Fuwo
Wolf gab Ruhe und Halt
Schön zu spielen, doch erfolglos, genügt dem FCK nicht mehr. "Unser erster Sieg wurde allerhöchste Zeit", zeigte sich Gerhard Hofmann sichtlich erleichtert. "Gute Kritiken zu erhalten und Punkte zu gewinnen, erst das ist die richtige Synthese", fügte Dieter Erler hinzu. Beide durften sich - wie schon beim 0:0 in Berlin gegen den BFC Dynamo - erneut über die tadelsfreie, risikolose Spielweise von Wolf freuen, der sich immer besser in die Funktion des Liberos hineinlebt. Hier kann der FCK aus der Not (Schusters Verletzung) eine Tugend gemacht haben, denn Körpergröße, technische Sicherheit, Überblick, Spielverständnis, Kopfballstärke sprechen für Wolf als "freien Mann" in der Deckung.
Was dem FCK Vorteile gegenüber den Ostseestädtern verschaffte, war die konsequentere, robustere, körperbetontere Spielweise. Suchten die Gastgeber den Angriff, steckten Wucht und Dynamik hinter ihren Aktionen, wobei allerdings die Fehlerquote beim Abspiel noch entschieden zu hoch lag, der Hansa-Abwehr hinreichend Gelegenheit zum Stören gegeben wurde. Heinz Werner lobte "die offensive Haltung seiner Elf", ihr Bemühen um Angriffswirkung. Weitgehend lastete sie auf den Schultern von Streich, gegen den Vorstopper P. Müller eine beeindruckende Partie lieferte. [..] Schußentschlossenheit vor allem ist den Hanseaten für die nächsten Meisterschaftstreffen anzuraten, um Aufwand und Produktivität ins rechte Verhältnis zu bringen.
(Günter Simon)
Wolf gab Ruhe und Halt
Schön zu spielen, doch erfolglos, genügt dem FCK nicht mehr. "Unser erster Sieg wurde allerhöchste Zeit", zeigte sich Gerhard Hofmann sichtlich erleichtert. "Gute Kritiken zu erhalten und Punkte zu gewinnen, erst das ist die richtige Synthese", fügte Dieter Erler hinzu. Beide durften sich - wie schon beim 0:0 in Berlin gegen den BFC Dynamo - erneut über die tadelsfreie, risikolose Spielweise von Wolf freuen, der sich immer besser in die Funktion des Liberos hineinlebt. Hier kann der FCK aus der Not (Schusters Verletzung) eine Tugend gemacht haben, denn Körpergröße, technische Sicherheit, Überblick, Spielverständnis, Kopfballstärke sprechen für Wolf als "freien Mann" in der Deckung.
Was dem FCK Vorteile gegenüber den Ostseestädtern verschaffte, war die konsequentere, robustere, körperbetontere Spielweise. Suchten die Gastgeber den Angriff, steckten Wucht und Dynamik hinter ihren Aktionen, wobei allerdings die Fehlerquote beim Abspiel noch entschieden zu hoch lag, der Hansa-Abwehr hinreichend Gelegenheit zum Stören gegeben wurde. Heinz Werner lobte "die offensive Haltung seiner Elf", ihr Bemühen um Angriffswirkung. Weitgehend lastete sie auf den Schultern von Streich, gegen den Vorstopper P. Müller eine beeindruckende Partie lieferte. [..] Schußentschlossenheit vor allem ist den Hanseaten für die nächsten Meisterschaftstreffen anzuraten, um Aufwand und Produktivität ins rechte Verhältnis zu bringen.
(Günter Simon)


