Überragender Ananiev verhindert höhere Niederlage
von Pierre Schönfeld
Auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison konnten die Himmelblauen nicht über ihren Schatten springen. Mit 0:1 verlor der CFC nach schwacher Leistung bei der Kölner Fortuna und wartet damit weiterhin auf das erste Tor und den ersten Punkt in fremden Gefilden.
Vor nur 1.500 Zuschauern, darunter ca. 200 Chemnitzern, im Kölner Südstadion begann der CFC recht couragiert und dominierte das Spiel in den ersten 25 Minuten. Bittermann kam in der 21. Minute zur ersten Chance für die Himmelblauen, als er nach einer Tetzner Ecke nur knapp am Tor vorbei köpfte. Zwei Minuten später war es Tetzner, welcher nach schönem Solo an Fortunas Keeper Hajdu scheitert. Köln, welches stark verunsichert begann, legte seine Nervosität ab und wurde stärker. In der 27. Minute hatte Mousavi die Großchance zur Führung für die Kölner. Eine Grlic-Ecke nahm der Iraner volley, der Pfosten rettete für den CFC (27.). Zwei Minuten später war es dann doch passiert. Zernicke läßt auf der linken Seite Kujat mächtig alt aussehen, spielt das Leder flach nach innen, wo Mousavi den Ball nur noch einzuschieben braucht - die Führung. Köln war jetzt klar besser und kam vor der Pause noch zu zwei guten Gelegenheiten durch Grlic (30.) und Graf (44.), die Ananiev aber in Klassemanier zunichte machte.
In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild wie vor dem Pausenpfiff. Köln, läuferisch und kämpferisch überlegen, drückte auf das zweite Tor. Von der Kreativabteilung des CFC war nichts mehr zu sehen, kampflos wurde den Kölnern das Mittelfeld überlassen. Die nutzten die Räume, die sich ihnen boten und kamen mehrfach gefährlich vor den Kasten der Himmelblauen. Ananiev verhinderte mit tollen Paraden gegen Schüsse von Ledwon (55.) und Mousavi (62.) einen höheren Rückstand. Chemnitz kam nur noch einmal gefährlich vor das Kölner Tor. Kurz vor Schluß segelte der ansonsten enttäuschende Dittgen knapp an einer Eingabe vorbei. So blieb es beim verdienten 1:0 für die Elf von Toni Schumacher.
Fazit: Sucht man etwas Positives an dieser Partie kann man maximal die ersten 25 Minuten heranziehen. In der restlichen Spielzeit hatte der CFC nicht den Hauch einer Chance und konnte sich bei seinem Keeper Ananiev bedanken, daß das Ergebnis nicht in ähnlicher Höhe ausfiel wie zuvor in Mannheim.
Unübersehbar waren die Probleme in Mittelfeld. Ein Tetzner allein ist da überfordert. Auch wenn gegen Mönchengladbach und Offenbach das Ergebnis letztendlich positiv war, spielerisch waren die Himmelblauen ihren Gegnern bisher immer unterlegen. Ein Fakt, welcher nachdenklich stimmt.
Vor nur 1.500 Zuschauern, darunter ca. 200 Chemnitzern, im Kölner Südstadion begann der CFC recht couragiert und dominierte das Spiel in den ersten 25 Minuten. Bittermann kam in der 21. Minute zur ersten Chance für die Himmelblauen, als er nach einer Tetzner Ecke nur knapp am Tor vorbei köpfte. Zwei Minuten später war es Tetzner, welcher nach schönem Solo an Fortunas Keeper Hajdu scheitert. Köln, welches stark verunsichert begann, legte seine Nervosität ab und wurde stärker. In der 27. Minute hatte Mousavi die Großchance zur Führung für die Kölner. Eine Grlic-Ecke nahm der Iraner volley, der Pfosten rettete für den CFC (27.). Zwei Minuten später war es dann doch passiert. Zernicke läßt auf der linken Seite Kujat mächtig alt aussehen, spielt das Leder flach nach innen, wo Mousavi den Ball nur noch einzuschieben braucht - die Führung. Köln war jetzt klar besser und kam vor der Pause noch zu zwei guten Gelegenheiten durch Grlic (30.) und Graf (44.), die Ananiev aber in Klassemanier zunichte machte.
In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild wie vor dem Pausenpfiff. Köln, läuferisch und kämpferisch überlegen, drückte auf das zweite Tor. Von der Kreativabteilung des CFC war nichts mehr zu sehen, kampflos wurde den Kölnern das Mittelfeld überlassen. Die nutzten die Räume, die sich ihnen boten und kamen mehrfach gefährlich vor den Kasten der Himmelblauen. Ananiev verhinderte mit tollen Paraden gegen Schüsse von Ledwon (55.) und Mousavi (62.) einen höheren Rückstand. Chemnitz kam nur noch einmal gefährlich vor das Kölner Tor. Kurz vor Schluß segelte der ansonsten enttäuschende Dittgen knapp an einer Eingabe vorbei. So blieb es beim verdienten 1:0 für die Elf von Toni Schumacher.
Fazit: Sucht man etwas Positives an dieser Partie kann man maximal die ersten 25 Minuten heranziehen. In der restlichen Spielzeit hatte der CFC nicht den Hauch einer Chance und konnte sich bei seinem Keeper Ananiev bedanken, daß das Ergebnis nicht in ähnlicher Höhe ausfiel wie zuvor in Mannheim.
Unübersehbar waren die Probleme in Mittelfeld. Ein Tetzner allein ist da überfordert. Auch wenn gegen Mönchengladbach und Offenbach das Ergebnis letztendlich positiv war, spielerisch waren die Himmelblauen ihren Gegnern bisher immer unterlegen. Ein Fakt, welcher nachdenklich stimmt.


