Kurzbericht
Der Chemnitzer FC hat beim Aufstiegskandidaten VfL Osnabrück einen jederzeit verdienten Auswärtspunkt geholt. Was unter dem Strich höchst respektabel klingt, ist bei näherer Beschau je nach Geschmack in der Kategorie "unkonzentriert", "fahrlässig" oder "willensstark" einzuordnen. Spielverlauf und Ergebnis passen jedenfalls perfekt zur Saison der verpassten Chancen. Gut 150 himmelblaue Anhänger hatten am späten Freitag-Abend den Weg in die osnatel-ARENA gefunden und zu Beginn sogar eine kleine, nette Choreo gezeigt.
Bereits in der 3. Minute bot sich für den CFC die Riesenchance zur Führung. Fink stürmte auf rechten Seite auf und davon, passte quer durch den Strafraum zu Landeka, aber der Kroate scheiterte an VfL-Keeper Riemann. Von Osnabrück war weit und breit nix zu sehen. Der Gastgeber kaute an der Derby-Niederlage gegen Münster und fand kaum statt. In der 24. Minute spielte Pisot zu kurz zu Riemann zurück, Landeka spritzte aufmerksam dazwischen und konnte vom VfL-Keeper nur mit Notbremse gestoppt werden. Elfmeter und rote Karte für Riemann! VfL-Coach Wollitz tobte am Spielfeldrand wie ein Rumpelstilzchen, der Gastgeber brauchte 2 Minuten, um Ersatzkeeper Rickert auf den Rasen zu schicken; Costa flüsterte Fink noch Nettigkeiten ins Ohr, aber der Chemnitzer Torjäger verwandelte sicher zum 1:0 für den Club. Der VfL zerbrach förmlich an diesem Elfer und dem Spielstand. Landeka erwischte in der 38. Minute einen schlampig ausgeführten Freistoss des VfL und strebte allein auf Torwart Rickert zu, hob das Leder zu lässig am Pfosten vorbei. Diese Sünde wurde bitter bestraft, denn auf der Gegenseite traf Pisot quasi aus dem Nichts in der Nachspielzeit zum 1:1.
Auch nach der Pause hatte Chemnitz mehr vom Spiel, stellte sich aber zu umständlich und herrenkomodig an. Nach einem bösen Mittelfeld-Schnitzer von CFC-Kapitän Sträßer war VfL-Stürmer Zoller durch und tanzte Pentke aus - 2:1 für die Hausherren in Unterzahl. Das Osnabrücker Publikum wachte nun auf und klatschte sein Team nach vorn. Das clevere Chemnitzer Spiel aus der ersten Halbzeit erlosch immer mehr unter dem energischen Willen des dezimierten Gastgebers. Schädlich wechselte, warf mit Förster, Semmer und Jansen alle drei verfügbaren Stürmer in den Ring. Und hatte damit Erfolg. Nachdem der für den VfL eingewechselte Grimaldi die Riesenchance zum 3:1 vergeben hatte (79.), nickte Förster wenig später zum letztlich - und unter dem Strich - völlig verdienten 2:2-Endstand ein. Mit diesem Remis hat der Club ein weiteres Kapitel im diesjährigen Buch "Die Saison der verpassten Punkte" geschrieben.
Bereits in der 3. Minute bot sich für den CFC die Riesenchance zur Führung. Fink stürmte auf rechten Seite auf und davon, passte quer durch den Strafraum zu Landeka, aber der Kroate scheiterte an VfL-Keeper Riemann. Von Osnabrück war weit und breit nix zu sehen. Der Gastgeber kaute an der Derby-Niederlage gegen Münster und fand kaum statt. In der 24. Minute spielte Pisot zu kurz zu Riemann zurück, Landeka spritzte aufmerksam dazwischen und konnte vom VfL-Keeper nur mit Notbremse gestoppt werden. Elfmeter und rote Karte für Riemann! VfL-Coach Wollitz tobte am Spielfeldrand wie ein Rumpelstilzchen, der Gastgeber brauchte 2 Minuten, um Ersatzkeeper Rickert auf den Rasen zu schicken; Costa flüsterte Fink noch Nettigkeiten ins Ohr, aber der Chemnitzer Torjäger verwandelte sicher zum 1:0 für den Club. Der VfL zerbrach förmlich an diesem Elfer und dem Spielstand. Landeka erwischte in der 38. Minute einen schlampig ausgeführten Freistoss des VfL und strebte allein auf Torwart Rickert zu, hob das Leder zu lässig am Pfosten vorbei. Diese Sünde wurde bitter bestraft, denn auf der Gegenseite traf Pisot quasi aus dem Nichts in der Nachspielzeit zum 1:1.
Auch nach der Pause hatte Chemnitz mehr vom Spiel, stellte sich aber zu umständlich und herrenkomodig an. Nach einem bösen Mittelfeld-Schnitzer von CFC-Kapitän Sträßer war VfL-Stürmer Zoller durch und tanzte Pentke aus - 2:1 für die Hausherren in Unterzahl. Das Osnabrücker Publikum wachte nun auf und klatschte sein Team nach vorn. Das clevere Chemnitzer Spiel aus der ersten Halbzeit erlosch immer mehr unter dem energischen Willen des dezimierten Gastgebers. Schädlich wechselte, warf mit Förster, Semmer und Jansen alle drei verfügbaren Stürmer in den Ring. Und hatte damit Erfolg. Nachdem der für den VfL eingewechselte Grimaldi die Riesenchance zum 3:1 vergeben hatte (79.), nickte Förster wenig später zum letztlich - und unter dem Strich - völlig verdienten 2:2-Endstand ein. Mit diesem Remis hat der Club ein weiteres Kapitel im diesjährigen Buch "Die Saison der verpassten Punkte" geschrieben.



