Chemnitz lässt Chancen und Punkte liegen
Die Himmelblauen kommen nicht voran. Zwar zeigten die Männer des Chemnitzer FC gegen den FC Hansa Rostock ein sehr gutes Spiel, doch mehr als ein 1:1 sprang nicht heraus. In einer hitzigen Schlussphase schaffte es der CFC nicht, den Ball ins Rostocker Tor zu einem verdienten Sieg zu bringen.
Hinein geht es ins Spiel zusammen mit über 8.300 Zuschauern - davon knapp 2.000 aus Rostock, die ihre Stimmen gut geölt haben und für eine ordentliche Geräuschkulisse sorgen. Die Hansa-Anhänger haben ordentlich Winkelemente und auch Pyrotechnik aufgefahren – zu letztem kann man stehen wie man will.
Doch zum Sportlichen: CFC-Trainer Schädlich muss nach der Gelb-Roten Karte für Marc Hensel seine Mannschaft umbauen. Fabian Stenzel rückt auf die 6er-Position, dafür kommt Thomas Birk auf links wieder ins Spiel, rechts wirbelt abermals Neuzugang Kevin Conrad. Und diese drei erleben mit ihren Mannschaftskollegen gleich eine Schrecksekunde, als Halil Savran den Ball an den Pfosten donnert (3.). Dann aber kommt Chemnitz langsam in Schwung und setzt mit Stenzel schon mal ein Achtungszeichen (7., drüber). Und nach einer Viertelstunde bebt die Fischerwiese: Birk flankt butterweich und Fink köpft aus zentraler Position den Ball zum 1:0 in die Maschen (15.). In der Folgezeit bleibt der CFC dran und arbeitet am zweiten Tor. Doch Schüsse von Stenzel (16.) und Förster (27.) finden ihr Ziel nicht. Stattdessen kommen die zu diesem Zeitpunkt angeschlagenen Rostocker zum Ausgleich. Cinar wird behindert und kann eine lange Freistoßflanke nicht abfangen. So trifft Ioannidis unhaltbar ins Eck (30.). Das Ausgleichstor baut die Gäste wieder auf und bis zur Pause geht es zwischen den Toren hin und her. Cinar verpasst nach Garbuschewski-Freistoß die Wiedergutmachung (34.). Aber auch Hansa hat seine Chancen.
Nach der Pause wird dann nur noch der CFC spielen. Rostocks Taktik besteht darin, das Spiel irgendwie unbeschadet zum Ende zu schleppen. Nur einmal wird es gefährlich für Chemnitz, als nach einer Ecke Chaos im CFC-Strafraum herrscht, aber der Ball dann doch geklärt wird. Ansonsten aber rennen die Chemnitzer Mannen gegen das Hansa-Tor an. Immer wieder spielen sie schön über Garbuschewski und Pfeffer nach vorn, doch der Ball will nicht ins Tor. Die Zeit rinnt dahin und als noch 20 Minuten zu spielen sind, dezimiert sich der FC Hansa. Der schon verwarnte Radjabali-Fardi sperrt den Ball, wirft dann Schiedsrichter Michael Weiner noch ein paar Worte ins Gesicht – macht Gelb-Rot. Und es wird immer hektischer: Nach dem Weiner und sein Schiedsrichtergespann innerhalb von 5 Minuten drei Handspiele der Rostocker durchgehen lassen, davon einmal glasklar im Strafraum (Ruprecht gab das im TV sogar zu), steht das Spiel vor dem Abbruch. Von den Chemnitzer Rängen regnet es Bierbecher und Brötchen. Brötchen?! Ja, die hatte eine Bäckerei vor dem Spiel verteilt. Die werfenden Chaoten sind die eine Seite, aber wie kann der CFC bei solch einem brisanten Spiel so eine Marketing-Aktion zulassen?! Das die Dinger fliegen würden, war abzusehen. Und in dieser Hektik schafft es Rostock, die Partie wie gewünscht nach Hause zu schaukeln.
Der Punkt hilft am Ende Rostock mehr, als dem CFC, der sich nur vorwerfen lassen muss, seine vielen Chancen nicht konsequent genug genutzt zu haben. Abgesehen davon war es eines der besten Spiele der Himmelblauen. Mit so einer Leistung wird in den nächsten Spielen in Saarbrücken und gegen die Stuttgarter Kickers sicher mehr als nur Remis rausspringen.
Hinein geht es ins Spiel zusammen mit über 8.300 Zuschauern - davon knapp 2.000 aus Rostock, die ihre Stimmen gut geölt haben und für eine ordentliche Geräuschkulisse sorgen. Die Hansa-Anhänger haben ordentlich Winkelemente und auch Pyrotechnik aufgefahren – zu letztem kann man stehen wie man will.
Doch zum Sportlichen: CFC-Trainer Schädlich muss nach der Gelb-Roten Karte für Marc Hensel seine Mannschaft umbauen. Fabian Stenzel rückt auf die 6er-Position, dafür kommt Thomas Birk auf links wieder ins Spiel, rechts wirbelt abermals Neuzugang Kevin Conrad. Und diese drei erleben mit ihren Mannschaftskollegen gleich eine Schrecksekunde, als Halil Savran den Ball an den Pfosten donnert (3.). Dann aber kommt Chemnitz langsam in Schwung und setzt mit Stenzel schon mal ein Achtungszeichen (7., drüber). Und nach einer Viertelstunde bebt die Fischerwiese: Birk flankt butterweich und Fink köpft aus zentraler Position den Ball zum 1:0 in die Maschen (15.). In der Folgezeit bleibt der CFC dran und arbeitet am zweiten Tor. Doch Schüsse von Stenzel (16.) und Förster (27.) finden ihr Ziel nicht. Stattdessen kommen die zu diesem Zeitpunkt angeschlagenen Rostocker zum Ausgleich. Cinar wird behindert und kann eine lange Freistoßflanke nicht abfangen. So trifft Ioannidis unhaltbar ins Eck (30.). Das Ausgleichstor baut die Gäste wieder auf und bis zur Pause geht es zwischen den Toren hin und her. Cinar verpasst nach Garbuschewski-Freistoß die Wiedergutmachung (34.). Aber auch Hansa hat seine Chancen.
Nach der Pause wird dann nur noch der CFC spielen. Rostocks Taktik besteht darin, das Spiel irgendwie unbeschadet zum Ende zu schleppen. Nur einmal wird es gefährlich für Chemnitz, als nach einer Ecke Chaos im CFC-Strafraum herrscht, aber der Ball dann doch geklärt wird. Ansonsten aber rennen die Chemnitzer Mannen gegen das Hansa-Tor an. Immer wieder spielen sie schön über Garbuschewski und Pfeffer nach vorn, doch der Ball will nicht ins Tor. Die Zeit rinnt dahin und als noch 20 Minuten zu spielen sind, dezimiert sich der FC Hansa. Der schon verwarnte Radjabali-Fardi sperrt den Ball, wirft dann Schiedsrichter Michael Weiner noch ein paar Worte ins Gesicht – macht Gelb-Rot. Und es wird immer hektischer: Nach dem Weiner und sein Schiedsrichtergespann innerhalb von 5 Minuten drei Handspiele der Rostocker durchgehen lassen, davon einmal glasklar im Strafraum (Ruprecht gab das im TV sogar zu), steht das Spiel vor dem Abbruch. Von den Chemnitzer Rängen regnet es Bierbecher und Brötchen. Brötchen?! Ja, die hatte eine Bäckerei vor dem Spiel verteilt. Die werfenden Chaoten sind die eine Seite, aber wie kann der CFC bei solch einem brisanten Spiel so eine Marketing-Aktion zulassen?! Das die Dinger fliegen würden, war abzusehen. Und in dieser Hektik schafft es Rostock, die Partie wie gewünscht nach Hause zu schaukeln.
Der Punkt hilft am Ende Rostock mehr, als dem CFC, der sich nur vorwerfen lassen muss, seine vielen Chancen nicht konsequent genug genutzt zu haben. Abgesehen davon war es eines der besten Spiele der Himmelblauen. Mit so einer Leistung wird in den nächsten Spielen in Saarbrücken und gegen die Stuttgarter Kickers sicher mehr als nur Remis rausspringen.



