Kurzbericht
Und wieder keine Punkte, CFC. Auch beim Tabellenletzten Wacker Burghausen standen die Himmelblauen am Ende mit leeren Händen da. Der Chemnitzer Fußball-Gemeinde steht allen Anschein nach eine schwere Saison ins Haus, denn der erste Abstiegsplatz ist jetzt nur noch 2 Punkte entfernt. Wer geglaubt hatte, nach der Ära Gerd Schädlich würde die Truppe unter dem neuen Coach Karsten Heine endlich den Finger ziehen und zu ihrem wahren Potential finden, musste sich eines Besseren belehren und erneut enttäuschen lassen.
Die erste Hälfte war zerfahren und von wenig spielerischen Glanz geprägt. Zunächst wirkte der Club wacher, Hensel brachte einen Kopfball scharf aufs Wacker-Tor (8.), aber Keeper Loboue reagierte blitzschnell. Beide Teams beharkten sich, bereits nach 13 Minuten zückte Schiedsrichter Heft den dritten gelben Karton. Nach einer guten Viertelstunde hielten die ca. 300 mitgereisten Chemnitzer Fans den Atem an - Colak traf nach einer Ecke die Latte des CFC-Tores! In Folgezeit gewann der Tabellenletzte aus Ostbayern immer mehr Spielanteile, kämpfte und biss sich Stück für Stück besser in die mittelprächtige Partie. Müllers knapp am langen Pfosten vorbeizischender Schrägschuß (21.), Pentkes Herauslaufen gegen Thee (27.), Bankerts Rettungstat nach Wacker-Ecke auf der Linie (37.), und ein Beinahe-Eigentor durch einen abprallenden Ball bei einem Klärungsversuch zwischen Pentke und Conrad (42.) ließen erahnen, daß auch mit dem neuen Coach kein urplötzliches Sieges-Gen beim Club Einzug gehalten hat.
Wenn es bei der Niederlage beim Tabellenletzten noch etwas Lobenswertes gab, dann war es der himmelblaue Auftritt nach dem Pausentee. Karsten Heine schien die Truppe mit seiner Kabinen-Ansprache erreicht zu haben, denn nun hatte man als CFC-Fan eher das Gefühl, nach 90 Minuten mit drei Punkten und einem neuen Startschuß für die Saison 2013-14 heimfahren zu können. Hensel (Kopfball, 51.), Pusch (Distanzschuß, 69.) versuchten sich, aber die beste Chance zur Führung sollte - ganz ähnlich wie in Halle - Tino Semmer haben: Der Stürmer nahm einen langen Ball mit (74.) und lief auf den gegnerischen Keeper zu - aber der blieb lange stehen und wehrte den strammen (aber leider auch zu mittigen) Schuß ab! Und da der Fußballgott in diesen Tagen kein Chemnitzer ist, ließ er den SVW nur kurz darauf demonstrieren, wie es besser geht: Ebenso langer Ball, Holz nimmt Fahrt auf, zielt aber nicht auf den herausstürzenden Pentke, sondern schiebt mit Gefühl ins Toreck ein. 1:0-Führung für Wacker, eine glatte Ohrfeige für den Club nach dessen Bemühen - ein klassisches Dejavue von so vielen Spielen der laufenden Saison. Auch der Rest wurde oft gesehen: Der Club rennt zwar an, schafft aber kein Tor mehr. Schluß, Aus, Sieg für Burghausen. Irgendwie sinnlos und danke für Nichts.
Fazit: Kein himmelblaues "Reset" unter Heine geschafft, erneut vorn nicht getroffen, dafür aber hinten dem Gegner wieder einmal Treffer erlaubt. Der Club geht schweren Zeiten entgegen. Wer beim Tabellenletzten verliert, und stante pede nur noch zwei Punkte vom Abstieg entfernt ist, der sollte - verdammt nochmal! - endlich die Arschbacken zusammenkneifen und sich mal überlegen, wohin diese Saison noch führen soll!? Sollten jetzt auch noch die emotional wichtigen Spiele gegen Bad Fuschl und Erfurt verloren gehen, brennt in Chemnitz bereits lange vor Weihnachten lichterloh der Baum!
Die erste Hälfte war zerfahren und von wenig spielerischen Glanz geprägt. Zunächst wirkte der Club wacher, Hensel brachte einen Kopfball scharf aufs Wacker-Tor (8.), aber Keeper Loboue reagierte blitzschnell. Beide Teams beharkten sich, bereits nach 13 Minuten zückte Schiedsrichter Heft den dritten gelben Karton. Nach einer guten Viertelstunde hielten die ca. 300 mitgereisten Chemnitzer Fans den Atem an - Colak traf nach einer Ecke die Latte des CFC-Tores! In Folgezeit gewann der Tabellenletzte aus Ostbayern immer mehr Spielanteile, kämpfte und biss sich Stück für Stück besser in die mittelprächtige Partie. Müllers knapp am langen Pfosten vorbeizischender Schrägschuß (21.), Pentkes Herauslaufen gegen Thee (27.), Bankerts Rettungstat nach Wacker-Ecke auf der Linie (37.), und ein Beinahe-Eigentor durch einen abprallenden Ball bei einem Klärungsversuch zwischen Pentke und Conrad (42.) ließen erahnen, daß auch mit dem neuen Coach kein urplötzliches Sieges-Gen beim Club Einzug gehalten hat.
Wenn es bei der Niederlage beim Tabellenletzten noch etwas Lobenswertes gab, dann war es der himmelblaue Auftritt nach dem Pausentee. Karsten Heine schien die Truppe mit seiner Kabinen-Ansprache erreicht zu haben, denn nun hatte man als CFC-Fan eher das Gefühl, nach 90 Minuten mit drei Punkten und einem neuen Startschuß für die Saison 2013-14 heimfahren zu können. Hensel (Kopfball, 51.), Pusch (Distanzschuß, 69.) versuchten sich, aber die beste Chance zur Führung sollte - ganz ähnlich wie in Halle - Tino Semmer haben: Der Stürmer nahm einen langen Ball mit (74.) und lief auf den gegnerischen Keeper zu - aber der blieb lange stehen und wehrte den strammen (aber leider auch zu mittigen) Schuß ab! Und da der Fußballgott in diesen Tagen kein Chemnitzer ist, ließ er den SVW nur kurz darauf demonstrieren, wie es besser geht: Ebenso langer Ball, Holz nimmt Fahrt auf, zielt aber nicht auf den herausstürzenden Pentke, sondern schiebt mit Gefühl ins Toreck ein. 1:0-Führung für Wacker, eine glatte Ohrfeige für den Club nach dessen Bemühen - ein klassisches Dejavue von so vielen Spielen der laufenden Saison. Auch der Rest wurde oft gesehen: Der Club rennt zwar an, schafft aber kein Tor mehr. Schluß, Aus, Sieg für Burghausen. Irgendwie sinnlos und danke für Nichts.
Fazit: Kein himmelblaues "Reset" unter Heine geschafft, erneut vorn nicht getroffen, dafür aber hinten dem Gegner wieder einmal Treffer erlaubt. Der Club geht schweren Zeiten entgegen. Wer beim Tabellenletzten verliert, und stante pede nur noch zwei Punkte vom Abstieg entfernt ist, der sollte - verdammt nochmal! - endlich die Arschbacken zusammenkneifen und sich mal überlegen, wohin diese Saison noch führen soll!? Sollten jetzt auch noch die emotional wichtigen Spiele gegen Bad Fuschl und Erfurt verloren gehen, brennt in Chemnitz bereits lange vor Weihnachten lichterloh der Baum!


(71. Pflügler)