Verdienter Punktgewinn, es war aber auch mehr drin...
von -jb-
Zum dritten Spiel innerhalb einer Woche führte die Reise den CFC nach Baden-Württemberg. Die U23 des VfB Stuttgart war der Gegner, und wie auch die Kickers müssen die kleinen Roten wegen des Umbaus des Waldaustadions aktuell ihre Heimspiele an anderer Stelle austragen. So konnten sich alle Himmelblauen auf ein bisher noch nicht besuchtes Stadion freuen, die mechatronik-Arena. So heißt diese Saison das Stadion im Dörfchen Aspach, bekannt geworden durch eine bis in unsere Liga durchmarschierte Thekenmannschaft und der zugehörigen Schlagersängerin. Es befindet sich außerhalb des Dorfes in einem Waldstück, und außer dem neu errichteten Stadion befindet sich auf dem Gelände auch ein großer Gasthof, von dessen Terrasse man ebenfalls das Spielfeld sieht. Dort fand vorm Spiel eine größere Veranstaltung statt, und auf dem Parkplatz konnte man den euphorischen Moderator sowie Musik von Schnulzen und Schlager über Pop bis hin zum Soldatenklassiker „Lili Marleen“ vernehmen. Damit nicht genug, wurde sogar ein Shuttleservice zum „Sonnenhof“ angeboten…
Für 10 € konnte dann der Gästeblock betreten werden. Neben den 3 Seiten, welche tatsächlich nach Stadion aussehen, ist die kleine einzelne Haupttribüne vor dem großen hölzernen Gasthof schon ein ziemlich eigenwilliger Anblick. Und die Bandenwerbung für das Andrea Berg Konzert nächsten Sommer darf natürlich nicht fehlen - wenn schon Klischees, dann aber richtig. Nach und nach füllte sich der Gästeblock, auch wenn man sich wohl etwas mehr erhofft hatte. Kurz vor Anpfiff etwas Aufregung und die Blicke richteten sich zum Eingang. Dort parkte ein Bus, und heraus kamen ca. 40 Leute von GC Züri - sehr schöne Aktion!
Dann ging es endlich los, mit zwei Personalwechseln gegenüber dem Sieg in Dortmund. Danneberg spielte für Lais und Cincotta durfte für Ofosu ran. Der VfB II startet ja schlecht in die Saison, konnte sich aber nach 2 Siegen in Folge in das Mittelfeld absetzen. In den ersten zehn Minuten passierte nichts erwähnenswertes, Abtastphase trifft es ganz gut. Dann kam der CFC zum ersten richtigen Angriff, Kehl-Gomez wird an der Strafraumecke angespielt und kommt zum Abschluss, aber der Stuttgarter Keeper wirft sich in den Schuss. Der Abpraller landet zentral bei Stenzel, der den Ball volley auf das leere Tor schießt. Alle hatten schon den Torschrei auf den Lippen, aber der gute Vlachodimos hatte sich nach dem gehaltenen Ball von Kehl-Gomez schnell wieder aufgerappelt und sprintete in seinen Kasten zurück, und lenkte Stenzels Schuss mit einem Ausfallschritt noch über den Kasten. Wenige Minuten später bediente Kehl-Gomez schön Cincotta, der aus ca. 20 m einen satten Schuss auf das Stuttgarter Tor losließ - aber leider war Vlachodimos wieder dran und klärte zur Ecke.
Nun kamen die Roten etwas besser in die Gänge und bemühten sich um erste Offensivaktionen. Dabei sprang auch eine Ecke heraus, die gefährlich durch den Chemnitzer Strafraum segelte, und 2 Spieler verpassten den Ball nur sehr knapp. Kurz darauf die nächste Schrecksekunde, Röseler übersieht bei einem Rückpass einen Stuttgarter in seinem Rücken, aber Pentke war wachsam und einen Schritt schneller am Ball. Danach gab es Mitte der 1. HZ viel Leerlauf, und als sich die die restlichen CFC-Spieler zur Erwärmung begaben blieb so die Zeit, ein Geburtstagsständchen für Ofosu und Scheffel zu singen. Nach 35 min war dann wieder Pentke gefragt, der einen Konter im 1:1 sicher klären konnte. Während sich die heute in rot-schwarz spielenden Himmelblauen mit Offensivaktionen weiter zurück hielten, sorgte ein etwas älterer Herr im Gästeblock für Stimmung, in dem er eine große Schwenkfahne betätigte - und zwar in der Art und Weise, dass er diese immer vor dem Objektiv der Fernsehkamera unter dem Dach des Gästeblockes hin und her schwenkte. Auf dem Rasen kamen die Aktionen nach wie vor vom VfB, und während ein Freistoß aus 30 m noch weit über den Kasten segelte, musste sich kurz vor der Pause Pentke nochmal ordentlich lang machen, um einen Schuss noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten zu lenken. Die letzte Aktion vor dem Seitenwechsel gehörte dann aber doch noch dem CFC, Cincotta bekommt den Ball im Strafraum, sein Schuss nach Drehung wird aber zur Ecke geklärt. Diese landete auf dem Kopf von Danneberg, der Ball ging aber neben den Pfosten und dann war Halbzeit. Nur etwa 700 Zuschauer waren übrigens anwesend, davon die Hälfte im Gästeblock. Insgesamt also ein recht trostloses Bild im Stadion. Immerhin wurden die Jungs auf dem Rasen trotz fehlender Gegner auf den Rängen permanent angefeuert, was Dank Überdachung auch recht laut geschah.
Die erste erwähnenswerte Aktion nach Wiederanpfiff hatten wiederum die Schwaben. Sie kombinierten sich von der Seite schön in unseren Strafraum, aber Pentke konnte den Schuss aus spitzem Winkel festhalten. Nach einer knappen Stunde kam dann Garbuschewski für den heute etwas blassen Türpitz, und Garbu bereitete sofort seine erste Chance vor. Seine scharfe Flanke verfehlte Cincotta im 16er nur knapp, dafür kam Poggenberg an den Ball, zielte aber über den Kasten. Heine war mit dem Punkt nicht zufrieden und brachte mit Mauersberger für Kehl-Gomez noch mehr Offensivkraft, aber leider zeigte dies vorläufig keine Wirkung. Pentke klärte noch eine Konterchance der Roten, dann passierte 10 min nichts. In der 75. Minute wollte es Heine dann endgültig wissen, und bracht auch noch Glasner für Cincotta ins Spiel und setzte somit auf volle Offensive. Und das setzten die Spieler jetzt auch entsprechend um, die Schlussviertelstunde gehörte dem CFC. Ein schöner weiter Ball von Endres ans Strafraumeck landet bei Fink, der in den Strafraum zieht den Ball an einem Gegenspieler vorbei legt. Leider springt er etwas zu weit, Fink setzt trotzdem nach und rauscht mit einem grätschenden Stuttgarter zusammen. Aufschrei im Gästeblock, aber zum Entsetzen aller entschied der Schiri nicht auf Elfmeter, sondern Abstoß (der Nachschuss ging über das Tor). Nach Ansicht der Fernsehbilder kann man das wohl nachvollziehen, der Stuttgarter war einen Tick vor Fink am Ball, gefährlich war das Einsteigen mit gestrecktem Bein trotzdem. Glücklicherweise ging es für Fink weiter. Kurz darauf bekam Mauersberger den Ball am Strafraum und zog in die Mitte. Anstatt jedoch abzuschließen, legte er den Ball ängstlich ab auf den gedeckten Glasner, der nicht schießen konnte und auf Garbuschewski ablegte, dessen Pass auf Mauersberger jedoch im Gewühl geklärt werden konnte. Fünf Minuten vor dem Ende kommt eine Flanke von Fink schön auf Glasner an der Strafraumkannte, dieser nimmt den Ball an und zieht volley ab. Der Ball hätte schön im Giebel eingeschlagen, wenn nicht ein Stuttgarter Abwehrspieler noch sein Schienbein leicht in die Schussbahn gehalten hätte. So ging der Ball wenige Zentimeter am Tor vorbei. Bei der folgenden Ecke ergab sich die letzte Chance des CFC, der Ball senkte sich vor Poggenberg am 5m-Raum, dieser war davon aber scheinbar überrascht und verpasste die Kugel. In der Schlussminute konterten die Schwaben zum letzten Mal, der Schuss ging aber glücklicherweise am Kasten des CFC vorbei. Dann folgte der Abpfiff, erstaunlicherweise gab es trotz einiger Unterbrechungen keinerlei Nachspielzeit.
Fazit: Das Unentschieden geht in Ordnung. Der CFC leistete sich heute zu viele Fehlpässe, schnelle Kombinationen gab es so kaum. Eigentlich kann man mit 7 Punkten aus einer Woche sehr zufrieden sein, aber der unerwartete Erfolg in dieser Saison lässt natürlich auch die Ansprüche steigen, und so waren es wohl eher zwei verlorene Punkte.
Für 10 € konnte dann der Gästeblock betreten werden. Neben den 3 Seiten, welche tatsächlich nach Stadion aussehen, ist die kleine einzelne Haupttribüne vor dem großen hölzernen Gasthof schon ein ziemlich eigenwilliger Anblick. Und die Bandenwerbung für das Andrea Berg Konzert nächsten Sommer darf natürlich nicht fehlen - wenn schon Klischees, dann aber richtig. Nach und nach füllte sich der Gästeblock, auch wenn man sich wohl etwas mehr erhofft hatte. Kurz vor Anpfiff etwas Aufregung und die Blicke richteten sich zum Eingang. Dort parkte ein Bus, und heraus kamen ca. 40 Leute von GC Züri - sehr schöne Aktion!Dann ging es endlich los, mit zwei Personalwechseln gegenüber dem Sieg in Dortmund. Danneberg spielte für Lais und Cincotta durfte für Ofosu ran. Der VfB II startet ja schlecht in die Saison, konnte sich aber nach 2 Siegen in Folge in das Mittelfeld absetzen. In den ersten zehn Minuten passierte nichts erwähnenswertes, Abtastphase trifft es ganz gut. Dann kam der CFC zum ersten richtigen Angriff, Kehl-Gomez wird an der Strafraumecke angespielt und kommt zum Abschluss, aber der Stuttgarter Keeper wirft sich in den Schuss. Der Abpraller landet zentral bei Stenzel, der den Ball volley auf das leere Tor schießt. Alle hatten schon den Torschrei auf den Lippen, aber der gute Vlachodimos hatte sich nach dem gehaltenen Ball von Kehl-Gomez schnell wieder aufgerappelt und sprintete in seinen Kasten zurück, und lenkte Stenzels Schuss mit einem Ausfallschritt noch über den Kasten. Wenige Minuten später bediente Kehl-Gomez schön Cincotta, der aus ca. 20 m einen satten Schuss auf das Stuttgarter Tor losließ - aber leider war Vlachodimos wieder dran und klärte zur Ecke.
Nun kamen die Roten etwas besser in die Gänge und bemühten sich um erste Offensivaktionen. Dabei sprang auch eine Ecke heraus, die gefährlich durch den Chemnitzer Strafraum segelte, und 2 Spieler verpassten den Ball nur sehr knapp. Kurz darauf die nächste Schrecksekunde, Röseler übersieht bei einem Rückpass einen Stuttgarter in seinem Rücken, aber Pentke war wachsam und einen Schritt schneller am Ball. Danach gab es Mitte der 1. HZ viel Leerlauf, und als sich die die restlichen CFC-Spieler zur Erwärmung begaben blieb so die Zeit, ein Geburtstagsständchen für Ofosu und Scheffel zu singen. Nach 35 min war dann wieder Pentke gefragt, der einen Konter im 1:1 sicher klären konnte. Während sich die heute in rot-schwarz spielenden Himmelblauen mit Offensivaktionen weiter zurück hielten, sorgte ein etwas älterer Herr im Gästeblock für Stimmung, in dem er eine große Schwenkfahne betätigte - und zwar in der Art und Weise, dass er diese immer vor dem Objektiv der Fernsehkamera unter dem Dach des Gästeblockes hin und her schwenkte. Auf dem Rasen kamen die Aktionen nach wie vor vom VfB, und während ein Freistoß aus 30 m noch weit über den Kasten segelte, musste sich kurz vor der Pause Pentke nochmal ordentlich lang machen, um einen Schuss noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten zu lenken. Die letzte Aktion vor dem Seitenwechsel gehörte dann aber doch noch dem CFC, Cincotta bekommt den Ball im Strafraum, sein Schuss nach Drehung wird aber zur Ecke geklärt. Diese landete auf dem Kopf von Danneberg, der Ball ging aber neben den Pfosten und dann war Halbzeit. Nur etwa 700 Zuschauer waren übrigens anwesend, davon die Hälfte im Gästeblock. Insgesamt also ein recht trostloses Bild im Stadion. Immerhin wurden die Jungs auf dem Rasen trotz fehlender Gegner auf den Rängen permanent angefeuert, was Dank Überdachung auch recht laut geschah.
Die erste erwähnenswerte Aktion nach Wiederanpfiff hatten wiederum die Schwaben. Sie kombinierten sich von der Seite schön in unseren Strafraum, aber Pentke konnte den Schuss aus spitzem Winkel festhalten. Nach einer knappen Stunde kam dann Garbuschewski für den heute etwas blassen Türpitz, und Garbu bereitete sofort seine erste Chance vor. Seine scharfe Flanke verfehlte Cincotta im 16er nur knapp, dafür kam Poggenberg an den Ball, zielte aber über den Kasten. Heine war mit dem Punkt nicht zufrieden und brachte mit Mauersberger für Kehl-Gomez noch mehr Offensivkraft, aber leider zeigte dies vorläufig keine Wirkung. Pentke klärte noch eine Konterchance der Roten, dann passierte 10 min nichts. In der 75. Minute wollte es Heine dann endgültig wissen, und bracht auch noch Glasner für Cincotta ins Spiel und setzte somit auf volle Offensive. Und das setzten die Spieler jetzt auch entsprechend um, die Schlussviertelstunde gehörte dem CFC. Ein schöner weiter Ball von Endres ans Strafraumeck landet bei Fink, der in den Strafraum zieht den Ball an einem Gegenspieler vorbei legt. Leider springt er etwas zu weit, Fink setzt trotzdem nach und rauscht mit einem grätschenden Stuttgarter zusammen. Aufschrei im Gästeblock, aber zum Entsetzen aller entschied der Schiri nicht auf Elfmeter, sondern Abstoß (der Nachschuss ging über das Tor). Nach Ansicht der Fernsehbilder kann man das wohl nachvollziehen, der Stuttgarter war einen Tick vor Fink am Ball, gefährlich war das Einsteigen mit gestrecktem Bein trotzdem. Glücklicherweise ging es für Fink weiter. Kurz darauf bekam Mauersberger den Ball am Strafraum und zog in die Mitte. Anstatt jedoch abzuschließen, legte er den Ball ängstlich ab auf den gedeckten Glasner, der nicht schießen konnte und auf Garbuschewski ablegte, dessen Pass auf Mauersberger jedoch im Gewühl geklärt werden konnte. Fünf Minuten vor dem Ende kommt eine Flanke von Fink schön auf Glasner an der Strafraumkannte, dieser nimmt den Ball an und zieht volley ab. Der Ball hätte schön im Giebel eingeschlagen, wenn nicht ein Stuttgarter Abwehrspieler noch sein Schienbein leicht in die Schussbahn gehalten hätte. So ging der Ball wenige Zentimeter am Tor vorbei. Bei der folgenden Ecke ergab sich die letzte Chance des CFC, der Ball senkte sich vor Poggenberg am 5m-Raum, dieser war davon aber scheinbar überrascht und verpasste die Kugel. In der Schlussminute konterten die Schwaben zum letzten Mal, der Schuss ging aber glücklicherweise am Kasten des CFC vorbei. Dann folgte der Abpfiff, erstaunlicherweise gab es trotz einiger Unterbrechungen keinerlei Nachspielzeit.Fazit: Das Unentschieden geht in Ordnung. Der CFC leistete sich heute zu viele Fehlpässe, schnelle Kombinationen gab es so kaum. Eigentlich kann man mit 7 Punkten aus einer Woche sehr zufrieden sein, aber der unerwartete Erfolg in dieser Saison lässt natürlich auch die Ansprüche steigen, und so waren es wohl eher zwei verlorene Punkte.


