Wer seine Chancen nicht nutzt...
von Frank Neubert
Schade, da war deutlich mehr drin für den Club! Der Chemnitzer FC lieferte beim aktuellen Tabellenzweiten Holstein Kiel einen couragierten Auftritt ab und hat einen Punktgewinn nur knapp verpaßt. Die himmelblaue Führung durch einen sehenswerten Ofosu-Schlenzer glich der Gastgeber noch vor der Pause aus. Nach der Halbzeit erhöhte Kiel auf 2:1, hatte bei einem Röseler-Kopfball viel Glück und rettete den knappen Vorsprung ins Ziel. Die KSV Holstein darf somit weiter vom Wiederaufstieg in die 2. Liga (Abstieg 1981) träumen.
Heine musste auf den gelbgesperrten Türpitz verzichten, dessen Part auf der rechten Außenbahn übernahm Ofosu. Auf der linken Seite bekam Nationalspieler Cincotta von Beginn an seine Chance. Der erste Blick der Partie richtete sich aber auf das CFC-Tor, wo Penkte das Spielgerät plötzlich zum Gegner beförderte. Scheffel spritzte dazwischen und klärte. Ein großes Abtasten erfolgte nicht, beide Teams spielten zielstrebig nach vorn. Nach 20 Minuten kombinierten sich Cincotta und Danneberg auf links nach vorn, Rückpass zu Poggenberg, der mit weiter Eingabe zu Ofosu hinüber auf die rechte Seite. Ofosu umdribbelte noch einen Kieler und zog ins lange Eck ab - der Schuß passte und es stand 1:0 für den Club! Großer Jubel bei den ca. 100 mitgereisten Fans! Fünf Minuten später war Danneberg aufgerückt und visierte mit einem strammen Schuß das Außennetz an (25.). Der Gastgeber anwortete durch Kazior - das Pfund aus gut 30 Metern lenkte Pentke stilvoll über die Latte. Trotzdem sollte das Bemühen der Hausherren noch vor der Pause belohnt werden: Nach einem Freistoß (36.) wurde das Leder durch Heider in den CFC-Strafraum befördert, wo Schäffler in der Mitte nur noch den Kopf zum 1:1-Ausgleich hinhalten mußte. Danach drückte Kiel, kam zu mehreren Ecken, aber in die Kabine ging es mit dem beiderseits gerechten Remis.
In der Chemnitzer Kabine hatte es zur Pause wohl ein besonders dickes Fischbrötchen gegeben, denn die Heine-Elf kam mit mächtig viel Schwung auf den Rasen zurück. Anton Fink war gleich an drei guten Szenen in Folge beteiligt: Schrägschuß aus der Distanz (47./Kronholm hält); Haken und zentraler Abschluß (49./Kronholm mit einer Hand noch dran); Zuckerpaß auf Ofosu, der leider weit über das Tor schießt (50.). Zu dieser Phase sah es ganz danach aus, daß es nur eine Frage der Zeit wäre, wann der zweite Treffer für den Club fällt. Aber Kiel meldete sich zurück, kam wieder besser ins Spiel. Und erzielte etwas überraschend - da es zuvor keine Großchancen mehr gegeben hatte - die Führung. Ein Angriff des CFC bleibt im Mittelfeld stecken, Ex-Kicker Maik Kegel sucht und findet den startenden Kazior, der sofort nach innen flankt und Heider bedient. Abstaubertor zum 2:1! Mit der Führung erwachte auch das müde wirkende Publikum und sang ein paar Mal "2. Liga, Holstein ist dabei!". Aber diese Rechnung wurde ohne den CFC gemacht, der den Störchen beinahe noch in die Fischsuppe gespuckt hätte. Wechsel in der 86. Minute, Röseler kam für Poggenberg und schlich sich - da es gerade Freistoß gab - in den Strafraum. Fink schaufelte das Leder prompt auf Röselers Kopf, von da ging das Leder an den Pfosten - und am anderen Pfosten drosch Ziereis den trudelnden Ball aus Nahdistanz über die Latte! Das war sie, die hundertprozentige Chance zum Ausgleich! So blieb es beim etwas glücklichen Heimsieg der Norddeutschen.
Heine musste auf den gelbgesperrten Türpitz verzichten, dessen Part auf der rechten Außenbahn übernahm Ofosu. Auf der linken Seite bekam Nationalspieler Cincotta von Beginn an seine Chance. Der erste Blick der Partie richtete sich aber auf das CFC-Tor, wo Penkte das Spielgerät plötzlich zum Gegner beförderte. Scheffel spritzte dazwischen und klärte. Ein großes Abtasten erfolgte nicht, beide Teams spielten zielstrebig nach vorn. Nach 20 Minuten kombinierten sich Cincotta und Danneberg auf links nach vorn, Rückpass zu Poggenberg, der mit weiter Eingabe zu Ofosu hinüber auf die rechte Seite. Ofosu umdribbelte noch einen Kieler und zog ins lange Eck ab - der Schuß passte und es stand 1:0 für den Club! Großer Jubel bei den ca. 100 mitgereisten Fans! Fünf Minuten später war Danneberg aufgerückt und visierte mit einem strammen Schuß das Außennetz an (25.). Der Gastgeber anwortete durch Kazior - das Pfund aus gut 30 Metern lenkte Pentke stilvoll über die Latte. Trotzdem sollte das Bemühen der Hausherren noch vor der Pause belohnt werden: Nach einem Freistoß (36.) wurde das Leder durch Heider in den CFC-Strafraum befördert, wo Schäffler in der Mitte nur noch den Kopf zum 1:1-Ausgleich hinhalten mußte. Danach drückte Kiel, kam zu mehreren Ecken, aber in die Kabine ging es mit dem beiderseits gerechten Remis.
In der Chemnitzer Kabine hatte es zur Pause wohl ein besonders dickes Fischbrötchen gegeben, denn die Heine-Elf kam mit mächtig viel Schwung auf den Rasen zurück. Anton Fink war gleich an drei guten Szenen in Folge beteiligt: Schrägschuß aus der Distanz (47./Kronholm hält); Haken und zentraler Abschluß (49./Kronholm mit einer Hand noch dran); Zuckerpaß auf Ofosu, der leider weit über das Tor schießt (50.). Zu dieser Phase sah es ganz danach aus, daß es nur eine Frage der Zeit wäre, wann der zweite Treffer für den Club fällt. Aber Kiel meldete sich zurück, kam wieder besser ins Spiel. Und erzielte etwas überraschend - da es zuvor keine Großchancen mehr gegeben hatte - die Führung. Ein Angriff des CFC bleibt im Mittelfeld stecken, Ex-Kicker Maik Kegel sucht und findet den startenden Kazior, der sofort nach innen flankt und Heider bedient. Abstaubertor zum 2:1! Mit der Führung erwachte auch das müde wirkende Publikum und sang ein paar Mal "2. Liga, Holstein ist dabei!". Aber diese Rechnung wurde ohne den CFC gemacht, der den Störchen beinahe noch in die Fischsuppe gespuckt hätte. Wechsel in der 86. Minute, Röseler kam für Poggenberg und schlich sich - da es gerade Freistoß gab - in den Strafraum. Fink schaufelte das Leder prompt auf Röselers Kopf, von da ging das Leder an den Pfosten - und am anderen Pfosten drosch Ziereis den trudelnden Ball aus Nahdistanz über die Latte! Das war sie, die hundertprozentige Chance zum Ausgleich! So blieb es beim etwas glücklichen Heimsieg der Norddeutschen.


