Besiegt, aber nicht geschlagen
von Erik Büttner
Am Ende wurde es eines der 99 von 100 Spielen, die Bundesligist Borussia Dortmund in einem Duell mit Drittligist Chemnitzer FC eben gewinnt. Doch die Himmelblauen hielten die Partie lang offen und setzten dem Favorit in Halbzeit zwei auch gut zu.
12.500 gut gelaunte Zuschauer auf der ausverkauften Fischerwiesenbaustelle sorgten bei sonnigen 30 Grad für große Atmosphäre. Die Südkurve zeigte sich rappelvoll und donnerte bisweilen geschlossen und beeindruckend los. Und wenn dann auch die Gegengerade nachzog, wurde es richtig stimmungsvoll.
Auf dem Platz ging es aber zunächst gemächlich zu. Zwar zeigten Gündogan (4.) und Ofosu (7.), dass sie wussten, wo das jeweilige Tor steht – gefährlich wurden diese Chancen aber nicht wirklich. So ließ dann Dortmund Ball und Chemnitz laufen. Das aber war das, worauf Chemnitz lauerte. Die massive CFC-Verteidigung neutralisierte die BVB-Angriffe weitgehend und nach Ballgewinn sollte es schnell nach vorn gehen. Und das klappte vorzugsweise über die rechte Seite mit Ofosu gut, der mehrmals den mehrmaligen Nationalspieler Schmelzer vernaschte. Doch die Chemnitzer vermochten es eben auch nicht, die Angriffe ordentlich auszuspielen und so brannte vorm Dortmunder Tor ebenfalls nicht viel an. Stattdessen machte dann der BVB mal ernst: Mkhitaryan wich auf links aus, brachte die Flanke passgenau und Aubameyang vollstreckte von Röseler allein gelassen zu Dortmunds Führung (25.). Aber Chemnitz‘ Publikum stand auf und trieb die Mannschaft wieder nach vorn. Und die Mannschaft folgte, griff die ballführenden Dortmunder früh an und so stand auf einmal Danneberg allein vor BVB-Torwart Bürki, verzog aber (31.). Vor der Pause zogen dann aber die Gäste noch mal an: Aubameyang donnerte das Leder knapp neben dem Tor vorbei (32.) und Reus – von dem bis dahin nichts zu sehen war – prüfte Kunz im CFC-Tor per Kopf (40.).
Nach der Pause legte dann der CFC alle Scheu ab. Zwar dominierte Dortmund immer noch den Ball, doch Chemnitz agierte nun frecher und war dem BVB mindestens gleichwertig. Nandzik bekam nach Ping-Pong im BVB-Strafraum den Ball, brachte ihn aber nicht an Bürki vorbei (48.). Eine Stunde war gespielt, da marschierte Anton Fink allein aufs Borussia-Tor zu, dann ein Pfiff und große Proteste – und das zu Recht. Das sonst gute Schieri-Gespann um den erfahrenen Peter Sippel machte hier keine gute Figur, Abseits war es nämlich nicht. Aber der CFC steckte nicht auf und marschierte weiter fleißig aufs BVB-Tor zu. Fink mit einem Schuss und Löning (74.) mit einem Freistoß unter der Mauer hindurch (78.) ließen Dortmunds Führung wackeln. Doch wenn der BVB mal konzentriert anzog, dann wurde es auch gefährlich und so fiel in Minute 82 auch die Entscheidung. Der offensiv gute, aber defensiv schwache Ofosu ließ rechts einmal mehr viel Raum. Dort wartete Mkhitaryan und vollstreckte aus der Position, aus der vorher Danneberg vergab, zum 2:0. Damit war die Niederlage besiegelt. Gündogan prüfte dann noch mal das Gebälk (90.), aber ein drittes Tor wäre zu viel gewesen.
Somit ist nun das Normale eingetreten. Mkhitaryan und Aubameyang mit ihrer Klasse machten den großen Unterschied. Auch sah man, dass Dortmund in Sachen Passgenauigkeit und Technik klare Vorteile hatte. Doch der CFC zeigte sich im Vergleich zu den Partien in Aalen und gegen Rostock wesentlich stärker. Auch wenn das gegen eine Klassemannschaft wie Dortmund nicht reichte, so kann man in den kommenden Drittligaspielen mit dieser Leistung hoffentlich was reißen. Und das ist das, was wichtig ist.
12.500 gut gelaunte Zuschauer auf der ausverkauften Fischerwiesenbaustelle sorgten bei sonnigen 30 Grad für große Atmosphäre. Die Südkurve zeigte sich rappelvoll und donnerte bisweilen geschlossen und beeindruckend los. Und wenn dann auch die Gegengerade nachzog, wurde es richtig stimmungsvoll.
Auf dem Platz ging es aber zunächst gemächlich zu. Zwar zeigten Gündogan (4.) und Ofosu (7.), dass sie wussten, wo das jeweilige Tor steht – gefährlich wurden diese Chancen aber nicht wirklich. So ließ dann Dortmund Ball und Chemnitz laufen. Das aber war das, worauf Chemnitz lauerte. Die massive CFC-Verteidigung neutralisierte die BVB-Angriffe weitgehend und nach Ballgewinn sollte es schnell nach vorn gehen. Und das klappte vorzugsweise über die rechte Seite mit Ofosu gut, der mehrmals den mehrmaligen Nationalspieler Schmelzer vernaschte. Doch die Chemnitzer vermochten es eben auch nicht, die Angriffe ordentlich auszuspielen und so brannte vorm Dortmunder Tor ebenfalls nicht viel an. Stattdessen machte dann der BVB mal ernst: Mkhitaryan wich auf links aus, brachte die Flanke passgenau und Aubameyang vollstreckte von Röseler allein gelassen zu Dortmunds Führung (25.). Aber Chemnitz‘ Publikum stand auf und trieb die Mannschaft wieder nach vorn. Und die Mannschaft folgte, griff die ballführenden Dortmunder früh an und so stand auf einmal Danneberg allein vor BVB-Torwart Bürki, verzog aber (31.). Vor der Pause zogen dann aber die Gäste noch mal an: Aubameyang donnerte das Leder knapp neben dem Tor vorbei (32.) und Reus – von dem bis dahin nichts zu sehen war – prüfte Kunz im CFC-Tor per Kopf (40.).
Nach der Pause legte dann der CFC alle Scheu ab. Zwar dominierte Dortmund immer noch den Ball, doch Chemnitz agierte nun frecher und war dem BVB mindestens gleichwertig. Nandzik bekam nach Ping-Pong im BVB-Strafraum den Ball, brachte ihn aber nicht an Bürki vorbei (48.). Eine Stunde war gespielt, da marschierte Anton Fink allein aufs Borussia-Tor zu, dann ein Pfiff und große Proteste – und das zu Recht. Das sonst gute Schieri-Gespann um den erfahrenen Peter Sippel machte hier keine gute Figur, Abseits war es nämlich nicht. Aber der CFC steckte nicht auf und marschierte weiter fleißig aufs BVB-Tor zu. Fink mit einem Schuss und Löning (74.) mit einem Freistoß unter der Mauer hindurch (78.) ließen Dortmunds Führung wackeln. Doch wenn der BVB mal konzentriert anzog, dann wurde es auch gefährlich und so fiel in Minute 82 auch die Entscheidung. Der offensiv gute, aber defensiv schwache Ofosu ließ rechts einmal mehr viel Raum. Dort wartete Mkhitaryan und vollstreckte aus der Position, aus der vorher Danneberg vergab, zum 2:0. Damit war die Niederlage besiegelt. Gündogan prüfte dann noch mal das Gebälk (90.), aber ein drittes Tor wäre zu viel gewesen.
Somit ist nun das Normale eingetreten. Mkhitaryan und Aubameyang mit ihrer Klasse machten den großen Unterschied. Auch sah man, dass Dortmund in Sachen Passgenauigkeit und Technik klare Vorteile hatte. Doch der CFC zeigte sich im Vergleich zu den Partien in Aalen und gegen Rostock wesentlich stärker. Auch wenn das gegen eine Klassemannschaft wie Dortmund nicht reichte, so kann man in den kommenden Drittligaspielen mit dieser Leistung hoffentlich was reißen. Und das ist das, was wichtig ist.


