Glücklich.
von Pelzhut
Das erste Spiel der neuen Saison machte zufrieden, froh und glücklich.
Zufrieden, weil der Ballsportbetrieb endlich wieder losging und nun deutlich würde, wie sich der „neue“ CFC im Wettkampfbetrieb bewährt.
Froh, weil man seinen Fußballlieblingsmenschen wieder begegnen konnte.
Glücklich, weil am Ende gewonnen wurde.
Und zwar mit, man wird es schon ahnen, viel Glück, ein bisschen Können und vor allem mit großer Leidenschaft, die das leidenserprobte Chemnitzer Arenapublikum gut honorierte. So stand am Ende ein 1 zu 0 auf der Videowand. Dies passte zwar nicht so ganz zum Spielverlauf, war aber auch nicht unverdient. Unsere Himmelblauen hatten schließlich von Beginn an ordentlich Betrieb und der vom sangesfreudigen Teil der Südkurve neu zum Fußballgott gekürte Daniel Frahn das einzige Tor gemacht.
Vor allem im ersten Teil vom ersten Durchgang wurde zeitig gestört, aus unterschiedlichen Lagen aufs Tor gezielt und stellenweise sehr ansprechender Tempofußball gezeigt. Im weiteren Spielverlauf konnten sich unsere Jungs und ihr rhetorisch gut geschulter Neutrainer gegen immer stärker werdende Zwickauer bei Kevin Kunz, beim Zufall und beim eingewechselten FSV-Stürmer Eisele bedanken, dass am Ende hinterm Doppelpunkt eine Null stand. Das lag auch daran. Dass die kämpferische Einstellung unserer neu formierten Mannschaft stimmte. Während der vereinsverkündete Marktingclaim in den vorhergehenden Spielzeiten nur die Bereitschaft zur Begeisterung vorsah, schwappte nun tatsächlich ein Ansatz davon auf die 10.500 Zuseher über. Und die nahmen diese gern an und auf. Eine gut aufgelegte Südkurve trieb die Mannschaft nach vorn, die Leute auf den anderen Blöcken machten zumindest auf Einladung hin ganz gut mit und der quantitativ ordentlich vorhandene Zwickauer Anhang zeigte immerhin in der ersten Halbzeit auch akustisch, dass er da ist.
Warum man, liebe Clubfans, allerdings einen der ehemaligen und nun zum Gegner gewordenen Himmelblauen dermaßen bekoffern muss, lässt den erstaunten Betrachter ebenso rätseln wie die wiederholt skandierte Kenntnis über die biographische Abstammung Ronny Garbuschewskis als dem Spross einer Liebesdienerin. Aber darum singen wir ja auch so gerne mit wenn der Gegner anstimmt: Asozialer Chemnitzer FC.
Im Fazit bleibt neben der Freude über den Sieg an einem schönen Fußballsonntagnachmittag noch einiges zu tun im weiteren Trainings- und Saisonverlauf: Konditionelle Stärkung, Abstimmung der Laufwege und Erhöhung der Präzision in den Offensivbemühungen gehören sicher dazu. Wenn es hier schnell Verbesserungen gibt darf man gespannt sein, was mit Teamgeist, harter Arbeit und ein bisschen Fortune in dieser Saison möglich ist.
Jedenfalls ist es gut und schön und wichtig, dass Dynamik und Veränderung im sportlichen Betrieb sichtbar sind. Genau dies würde man sich auch in anderen Bereichen wünschen, bei denen nach dem ersten Spieltag (weiterhin) Fragen offen bleiben:
Warum muss man am Spieltag fast eine halbe Stunde für eine Karte anstehen, weil wie vor der Haupttribüne trotz Besuchszieles „10.000 plus x“ bei sehr eingeschränktem Onlineverkauf nur die Hälfte der Kassen besetzt sind und die Kassenfrau neben dem Verkaufen noch andere Verkaufskollegen telefonisch beraten muss?
Ist die akustische Dröhn- und Trashbegleitung vor, zwischen und nach den Halbzeiten tatsächlich der letzte bassbetonte Schrei zeitgemäßer Sportveranstaltungsdramaturgie?
Und wann gelingt es unserem Caterer, seinen gut promoteten himmelblauen Senf einigermaßen zeitnah zum Stadionerlebnis hinzuzugeben?
So ziehen sich einige Baustellen wie ein blassblauer Faden von Saison zu Saison. Es wäre schön, wenn sich zumindest auf der sportlichen immer mehr gute handwerkliche Ergebnisse zeigen.
In diesem Sinn: Macht uns weiter glücklich! Wir machen mit.
Zufrieden, weil der Ballsportbetrieb endlich wieder losging und nun deutlich würde, wie sich der „neue“ CFC im Wettkampfbetrieb bewährt. Froh, weil man seinen Fußballlieblingsmenschen wieder begegnen konnte.
Glücklich, weil am Ende gewonnen wurde.
Und zwar mit, man wird es schon ahnen, viel Glück, ein bisschen Können und vor allem mit großer Leidenschaft, die das leidenserprobte Chemnitzer Arenapublikum gut honorierte. So stand am Ende ein 1 zu 0 auf der Videowand. Dies passte zwar nicht so ganz zum Spielverlauf, war aber auch nicht unverdient. Unsere Himmelblauen hatten schließlich von Beginn an ordentlich Betrieb und der vom sangesfreudigen Teil der Südkurve neu zum Fußballgott gekürte Daniel Frahn das einzige Tor gemacht.
Vor allem im ersten Teil vom ersten Durchgang wurde zeitig gestört, aus unterschiedlichen Lagen aufs Tor gezielt und stellenweise sehr ansprechender Tempofußball gezeigt. Im weiteren Spielverlauf konnten sich unsere Jungs und ihr rhetorisch gut geschulter Neutrainer gegen immer stärker werdende Zwickauer bei Kevin Kunz, beim Zufall und beim eingewechselten FSV-Stürmer Eisele bedanken, dass am Ende hinterm Doppelpunkt eine Null stand. Das lag auch daran. Dass die kämpferische Einstellung unserer neu formierten Mannschaft stimmte. Während der vereinsverkündete Marktingclaim in den vorhergehenden Spielzeiten nur die Bereitschaft zur Begeisterung vorsah, schwappte nun tatsächlich ein Ansatz davon auf die 10.500 Zuseher über. Und die nahmen diese gern an und auf. Eine gut aufgelegte Südkurve trieb die Mannschaft nach vorn, die Leute auf den anderen Blöcken machten zumindest auf Einladung hin ganz gut mit und der quantitativ ordentlich vorhandene Zwickauer Anhang zeigte immerhin in der ersten Halbzeit auch akustisch, dass er da ist. Warum man, liebe Clubfans, allerdings einen der ehemaligen und nun zum Gegner gewordenen Himmelblauen dermaßen bekoffern muss, lässt den erstaunten Betrachter ebenso rätseln wie die wiederholt skandierte Kenntnis über die biographische Abstammung Ronny Garbuschewskis als dem Spross einer Liebesdienerin. Aber darum singen wir ja auch so gerne mit wenn der Gegner anstimmt: Asozialer Chemnitzer FC.
Im Fazit bleibt neben der Freude über den Sieg an einem schönen Fußballsonntagnachmittag noch einiges zu tun im weiteren Trainings- und Saisonverlauf: Konditionelle Stärkung, Abstimmung der Laufwege und Erhöhung der Präzision in den Offensivbemühungen gehören sicher dazu. Wenn es hier schnell Verbesserungen gibt darf man gespannt sein, was mit Teamgeist, harter Arbeit und ein bisschen Fortune in dieser Saison möglich ist. Jedenfalls ist es gut und schön und wichtig, dass Dynamik und Veränderung im sportlichen Betrieb sichtbar sind. Genau dies würde man sich auch in anderen Bereichen wünschen, bei denen nach dem ersten Spieltag (weiterhin) Fragen offen bleiben:
Warum muss man am Spieltag fast eine halbe Stunde für eine Karte anstehen, weil wie vor der Haupttribüne trotz Besuchszieles „10.000 plus x“ bei sehr eingeschränktem Onlineverkauf nur die Hälfte der Kassen besetzt sind und die Kassenfrau neben dem Verkaufen noch andere Verkaufskollegen telefonisch beraten muss?
Ist die akustische Dröhn- und Trashbegleitung vor, zwischen und nach den Halbzeiten tatsächlich der letzte bassbetonte Schrei zeitgemäßer Sportveranstaltungsdramaturgie?
Und wann gelingt es unserem Caterer, seinen gut promoteten himmelblauen Senf einigermaßen zeitnah zum Stadionerlebnis hinzuzugeben?
So ziehen sich einige Baustellen wie ein blassblauer Faden von Saison zu Saison. Es wäre schön, wenn sich zumindest auf der sportlichen immer mehr gute handwerkliche Ergebnisse zeigen.
In diesem Sinn: Macht uns weiter glücklich! Wir machen mit.


