CFC weiterhin Sieglos
von Matthias Mally
Der Chemnitzer FC wartet nunmehr seit 8 Ligaspielen auf einen Sieg. Einzig der Auftakt gegen Zwickau konnte siegreich gestaltet werden. Wenngleich die Niederlage gegen die bis Gäste aus Köln nach dem Spielverlauf eher einem schlechtem Scherz ähnelte als einer verdienten Niederlage.
Der CFC begann wie die Feuerwehr. Bereits nach 10 Minuten hätten sich die Gäste nicht beschweren dürfen, mit einem oder zwei Toren in Rückstand zu liegen. Teils große Chancen durch Frahn, Hansch oder Kluft konnten nicht genutzt werden. Die himmelblauen überrannten den Gegner in der ersten Halbzeit förmlich. Besonders auffällig in dieser Phase waren dabei Björn Kluft, welcher durch kraftvolle Vorstöße, Zweikampfstärke und gedankliche Schnelligkeit zu gefallen wusste, als auch Dennis Grote, der am heutigen Tag als kluger Ballverteiler im Mittelfeld agierte. Nach gut einer halben Stunde glich es einer Farce, das die Himmelblauen nicht schon längst mit 2 oder 3 Toren führten. Doch es sollte noch kurioser werden. Mit der ersten Offensivaktion der bis dato völlig überrumpelten Kölner gelang diesen nach einer Ecke die Führung. Dahmani köpfte zum 0:1 aus Sicht der Gastgeber ein. Die Mannschaft von Horst Steffen schüttelte sich kurz und besaß bis zum Pausenpfiff durch Grote und Frahn, der u.a. aus kurzer Distanz die Latte traf, mehrere Chancen zum Ausgleich.
Nach der Pause machte der CFC dort weiter, wo er zum Ende der 1. Halbzeit aufgehört hatte. Diesmal jedoch belohnte sich unserer Mannschaft. Nach starker Vorarbeit von Hansch gelang Daniel Frahn der viel umjubelte und längst überfällige Ausgleich. Um dem Frust, ob der Vielzahl der vergebenen Chancen noch die Krone aufzusetzen, dauerte es nach dem Ausgleich gerade einmal 4 Minuten, als der Gast erneut in Führung ging. Ein schöner Spielzug (der bis dato erste! Im ganzen Spiel der ansonsten schwachen Gäste) verwertete Farrona - Pulido zur Führung. Wiederrum nur 5 Minuten später dezimierte sich Köln selbst. Die teilweise sehr ruppig agierende Mannschaft aus der Domstadt spielte fortan nach Gelb-Rot für Ernst nur noch zu 10. Wer nun dachte, das es den Himmelblauen nochmal gelingt, alle Kräfte zu bündeln, wurde enttäuscht. Von dem bis dato zu sehenden Tempofußball, dem Laufen ohne Ball, dem Kreieren von Torchancen und dem beherzten Spielen über die Flügel war nichts mehr zu sehen. Viel zu schnell wurde in Überzahl der Weg in und durch die Mitte gesucht. Gegen nun mehr dicht gestaffelte Gäste gelang es nicht mehr, gefährlich vor das Tor zu kommen oder gar den Ausgleich zu erziehlen. So hieß es nach 90 Minuten 1:2 aus Chemnitzer Sicht – ein höchst unglückliche und unnötige Niederlage.
Fazit: Chancen für 2 Spiele, schwache Gäste, die phasenweise vom CFC überrannt wurden – und wieder 0 Punkte. Trotz eines erneut starken Auftritts der Himmelblauen gibt es keine Punkte. Und doch muss sich die Mannschaft bei allem Lob die Frage gefallen lassen, warum der zwischenzeitliche Ausgleich dafür sorgte, das die himmelblauen fortan ohne Tempo, ohne konsequentes Spielen über die Außen und ohne die notwendige Aggressivität in den Zweikämpfen auftrat.
Es wäre den Jungs zu wünschen, das sie endlich anfangen, sich für ihren Aufwand zu belohnen. Voraussetzung dessen ist, die nächsten Spiele mit genau dem gleichen Feuer und genau dem gleichen Willen, den Bock endlich umzustoßen, anzugehen, wie sie es in großen Teilen beim gestrigen Heimspiel getan haben. Kopf hoch – Brust raus!!
Der CFC begann wie die Feuerwehr. Bereits nach 10 Minuten hätten sich die Gäste nicht beschweren dürfen, mit einem oder zwei Toren in Rückstand zu liegen. Teils große Chancen durch Frahn, Hansch oder Kluft konnten nicht genutzt werden. Die himmelblauen überrannten den Gegner in der ersten Halbzeit förmlich. Besonders auffällig in dieser Phase waren dabei Björn Kluft, welcher durch kraftvolle Vorstöße, Zweikampfstärke und gedankliche Schnelligkeit zu gefallen wusste, als auch Dennis Grote, der am heutigen Tag als kluger Ballverteiler im Mittelfeld agierte. Nach gut einer halben Stunde glich es einer Farce, das die Himmelblauen nicht schon längst mit 2 oder 3 Toren führten. Doch es sollte noch kurioser werden. Mit der ersten Offensivaktion der bis dato völlig überrumpelten Kölner gelang diesen nach einer Ecke die Führung. Dahmani köpfte zum 0:1 aus Sicht der Gastgeber ein. Die Mannschaft von Horst Steffen schüttelte sich kurz und besaß bis zum Pausenpfiff durch Grote und Frahn, der u.a. aus kurzer Distanz die Latte traf, mehrere Chancen zum Ausgleich.
Nach der Pause machte der CFC dort weiter, wo er zum Ende der 1. Halbzeit aufgehört hatte. Diesmal jedoch belohnte sich unserer Mannschaft. Nach starker Vorarbeit von Hansch gelang Daniel Frahn der viel umjubelte und längst überfällige Ausgleich. Um dem Frust, ob der Vielzahl der vergebenen Chancen noch die Krone aufzusetzen, dauerte es nach dem Ausgleich gerade einmal 4 Minuten, als der Gast erneut in Führung ging. Ein schöner Spielzug (der bis dato erste! Im ganzen Spiel der ansonsten schwachen Gäste) verwertete Farrona - Pulido zur Führung. Wiederrum nur 5 Minuten später dezimierte sich Köln selbst. Die teilweise sehr ruppig agierende Mannschaft aus der Domstadt spielte fortan nach Gelb-Rot für Ernst nur noch zu 10. Wer nun dachte, das es den Himmelblauen nochmal gelingt, alle Kräfte zu bündeln, wurde enttäuscht. Von dem bis dato zu sehenden Tempofußball, dem Laufen ohne Ball, dem Kreieren von Torchancen und dem beherzten Spielen über die Flügel war nichts mehr zu sehen. Viel zu schnell wurde in Überzahl der Weg in und durch die Mitte gesucht. Gegen nun mehr dicht gestaffelte Gäste gelang es nicht mehr, gefährlich vor das Tor zu kommen oder gar den Ausgleich zu erziehlen. So hieß es nach 90 Minuten 1:2 aus Chemnitzer Sicht – ein höchst unglückliche und unnötige Niederlage.
Fazit: Chancen für 2 Spiele, schwache Gäste, die phasenweise vom CFC überrannt wurden – und wieder 0 Punkte. Trotz eines erneut starken Auftritts der Himmelblauen gibt es keine Punkte. Und doch muss sich die Mannschaft bei allem Lob die Frage gefallen lassen, warum der zwischenzeitliche Ausgleich dafür sorgte, das die himmelblauen fortan ohne Tempo, ohne konsequentes Spielen über die Außen und ohne die notwendige Aggressivität in den Zweikämpfen auftrat.
Es wäre den Jungs zu wünschen, das sie endlich anfangen, sich für ihren Aufwand zu belohnen. Voraussetzung dessen ist, die nächsten Spiele mit genau dem gleichen Feuer und genau dem gleichen Willen, den Bock endlich umzustoßen, anzugehen, wie sie es in großen Teilen beim gestrigen Heimspiel getan haben. Kopf hoch – Brust raus!!



