CFC am Abgrund
von Matthias Mally
Nach der 5 Minuten Schmach unter der Woche gegen Wiesbaden ging es für die Himmelblauen gegen den selbsternannten Dorfclub aus Aspach. Während der CFC unaufhaltsam Richtung Regionalliga steuert, befindet sich Großaspach im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Auf Grund von Sperren und Verletzungen stelle Bergner Fabio Leutenecker das erste mal in diesem Jahr in die Anfangsformation.
Die erste spektakuläre Situation gab es bereits nach 3 Minuten. Unter strenger Beobachtung von 4990 (handgezählte 12 Gästefans abgezogen), entledigte sich Schieck von den Gästen seines Schuhs. Wenige Sekunden voller Nervosität folgte pure Erleichterung auf den Rängen, ging diese Szene doch ohne Platzverweis für Himmelblau aus;).
Der Gast kam besser in die Partie und bestimmte die erste halbe Stunde nahezu nach Belieben. Bereits nach 8 Minuten wuchtete Binakaj den Ball an die Latte. 7 Minuten später war es erneut der quirlige Binakaj, der die Gäste in Führung brachte. Eine Ecke konnte der CFC nur ungenügend klären, so das sich Binakaj ein Herz fasste und, abgefälscht von Dartsch, unhaltbar für Tittel einschoss. Es dauerte bis zur 25. Minute, bis Chemnitz das erste mal gefährlich vor das gegnerische Tor kam. Dartsch köpfte jedoch drüber. Chemnitz arbeitete sich langsam besser ins Spiel und sollte recht schnell belohnt werden. Nach einer Ecke stand der Winterneuzugang Sumusalo goldrichtig und donnerte den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte.
Die 2. Halbzeit begann ähnlich wie die 1. endete. Der Club hatte sich für Halbzeit zwei viel vorgenommen und besaß durch den gut spielenden Bachmann die erste Chance im 2. Durchgang. Das erste Tor jedoch gelang erneut den Gästen. Vorausgegangen war ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Daraus resultierte ein feiner Konter der Gäste, welcher in der erneuten Führung für Großaspach endete. Völlig unbedrängt kam Binakaj zu seinem zweiten Treffer. Nicht nur in dieser Szene zeigte sich der CFC mit dem schnellen Umschaltspiel der Gäste überfordert und qualitativ nicht auf Augenhöhe.
Entgegengesetzt der Gewohnheit brach der CFC jedoch nicht auseinander. Viel mehr konnte nur 2 Minuten nach der erneuten Führung der Ausgleich bejubelt werden. Grote traf nach einem ebenfalls abgefälschten Schuss und lies Schlussmann Broll keine Chance. Chemnitz war in der eigenen Führung in Folge des Ausgleichs näher als der Gast. Doch weder Grote (per Freistoß) noch Dartsch (Kopfball) konnten das gegnerische Tor ernsthaft in Gefahr bringen. So kam es wie so oft, wenn der CFC dabei ist, sich Vorteile zu erspielen und zu erkämpfen. Mit der zweiten Ecke im gesamten Spiel machten die Gäste um den Ex – Leipziger Röttger ihr zweites Tor nach einer Standartsituation. Mit tatkräftiger Unterstützung der himmelblauen Hintermannschaft konnte Leist völlig unbedrängt im aufs Tor köpfen.
Während Tittel diesen Ball noch stark parieren konnte, war er gegen den Nachschuss von Leist machtlos. 2:3 – Ruhe kehrte ein. Die bis dato lautstarke Südkurve verstumme, glaubte doch niemand mehr daran, das der CFC ein drittes mal zurück kommen sollte. Sie sollten Recht behalten. Abgezockt brachte der Gast den Sieg über die Zeit und schubst den CFC einen weiteren, großen Schritt Richtung Regionalliga.
Fazit: Nach den Niederlagen in Lotte und gegen Wiesbaden war es maximal ein Hoffnungsfünkchen, welches durch einen Sieg gegen Großaspach weiter geglüht hätte. Nach der neuerlichen Niederlage und den bereits bekannten Unzulänglichkeiten in jedem Mannschaftsteil sollte nun auch der Letzte wissen, wohin die Reise in dieser Saison geht. Der Verein ist nun gefordert, den Schaden im kleinstmöglichen Rahmen zu halten. Eine nicht drittligataugliche Verteidigung der gesamten Mannschaft in der gesamten Saison ist eine entscheidende Konstante in dieser Spielzeit. Es bleibt zu hoffen, das die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse und Entscheidungen treffen, um in der Regionalliga neu anfangen zu können.
Die erste spektakuläre Situation gab es bereits nach 3 Minuten. Unter strenger Beobachtung von 4990 (handgezählte 12 Gästefans abgezogen), entledigte sich Schieck von den Gästen seines Schuhs. Wenige Sekunden voller Nervosität folgte pure Erleichterung auf den Rängen, ging diese Szene doch ohne Platzverweis für Himmelblau aus;). Der Gast kam besser in die Partie und bestimmte die erste halbe Stunde nahezu nach Belieben. Bereits nach 8 Minuten wuchtete Binakaj den Ball an die Latte. 7 Minuten später war es erneut der quirlige Binakaj, der die Gäste in Führung brachte. Eine Ecke konnte der CFC nur ungenügend klären, so das sich Binakaj ein Herz fasste und, abgefälscht von Dartsch, unhaltbar für Tittel einschoss. Es dauerte bis zur 25. Minute, bis Chemnitz das erste mal gefährlich vor das gegnerische Tor kam. Dartsch köpfte jedoch drüber. Chemnitz arbeitete sich langsam besser ins Spiel und sollte recht schnell belohnt werden. Nach einer Ecke stand der Winterneuzugang Sumusalo goldrichtig und donnerte den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte.
Die 2. Halbzeit begann ähnlich wie die 1. endete. Der Club hatte sich für Halbzeit zwei viel vorgenommen und besaß durch den gut spielenden Bachmann die erste Chance im 2. Durchgang. Das erste Tor jedoch gelang erneut den Gästen. Vorausgegangen war ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Daraus resultierte ein feiner Konter der Gäste, welcher in der erneuten Führung für Großaspach endete. Völlig unbedrängt kam Binakaj zu seinem zweiten Treffer. Nicht nur in dieser Szene zeigte sich der CFC mit dem schnellen Umschaltspiel der Gäste überfordert und qualitativ nicht auf Augenhöhe. Entgegengesetzt der Gewohnheit brach der CFC jedoch nicht auseinander. Viel mehr konnte nur 2 Minuten nach der erneuten Führung der Ausgleich bejubelt werden. Grote traf nach einem ebenfalls abgefälschten Schuss und lies Schlussmann Broll keine Chance. Chemnitz war in der eigenen Führung in Folge des Ausgleichs näher als der Gast. Doch weder Grote (per Freistoß) noch Dartsch (Kopfball) konnten das gegnerische Tor ernsthaft in Gefahr bringen. So kam es wie so oft, wenn der CFC dabei ist, sich Vorteile zu erspielen und zu erkämpfen. Mit der zweiten Ecke im gesamten Spiel machten die Gäste um den Ex – Leipziger Röttger ihr zweites Tor nach einer Standartsituation. Mit tatkräftiger Unterstützung der himmelblauen Hintermannschaft konnte Leist völlig unbedrängt im aufs Tor köpfen.
Während Tittel diesen Ball noch stark parieren konnte, war er gegen den Nachschuss von Leist machtlos. 2:3 – Ruhe kehrte ein. Die bis dato lautstarke Südkurve verstumme, glaubte doch niemand mehr daran, das der CFC ein drittes mal zurück kommen sollte. Sie sollten Recht behalten. Abgezockt brachte der Gast den Sieg über die Zeit und schubst den CFC einen weiteren, großen Schritt Richtung Regionalliga. Fazit: Nach den Niederlagen in Lotte und gegen Wiesbaden war es maximal ein Hoffnungsfünkchen, welches durch einen Sieg gegen Großaspach weiter geglüht hätte. Nach der neuerlichen Niederlage und den bereits bekannten Unzulänglichkeiten in jedem Mannschaftsteil sollte nun auch der Letzte wissen, wohin die Reise in dieser Saison geht. Der Verein ist nun gefordert, den Schaden im kleinstmöglichen Rahmen zu halten. Eine nicht drittligataugliche Verteidigung der gesamten Mannschaft in der gesamten Saison ist eine entscheidende Konstante in dieser Spielzeit. Es bleibt zu hoffen, das die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse und Entscheidungen treffen, um in der Regionalliga neu anfangen zu können.


