Beinahe Normalität auf dem Platz
von dFT
Es bleiben bittere Wochen, die der CFC dieser Tage erlebt, bittere Wochen, die wohl die letzten des CFC werden, wie wir ihn kennen. Ein wenig Normalität fand unter Flutlicht auf dem Platz statt, auf dem in der himmelblauen Welt aber schon längst keine Wahrheit mehr ist.
Auf jenem Platz war der 1.FC Magdeburg zu Gast, frisch abgestiegen aus Liga 2, runderneuert und mindestens in der Offensive nominell ambitioniert mit Bertram, Kvesic, dem ewigen Beck. Wie immer begleitet von einem sehr zahlreichen (an die 2000) und sehr lautstarken Anhang, der weitgehend Heimspiel auf der Fischerwiese hatte.
Das Spiel zunächst wie ein Abziehbild des Pokalschlagers gegen den HSV. Tief stehende Himmelblaue, die 30 Meter vorm eigenen Tor dichte Linien aufzogen, sich wechselseitig sehr stark unterstützten, dabei aber offensiv gar nicht stattfanden. Erst in Minute 6 gab es den ersten überhaupt halbwegs bis zum gegnerischen Strafraum vorgetragenen Angriff zu notieren, erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde das Spiel etwas offener, weil sich die Himmelblauen nun bisweilen auch Angriffsversuche zutrauten. Dabei versuchte man durchaus auch etwas, tauschten Garcia und Bonga zB nach etwa einer halben Stunde die Positionen. Der Effekt blieb überschaubar. Dieses Prädikat verdiente auch das Magdeburger Spiel. Die wie der HSV in Schwarz gewandeten Bördekicker hatten meist den Ball, versuchten es auch oft über die Flügel – und erzielten damit keinen Gewinn. Einmal tankte sich Bertram durch und scheiterte an Jakubov, einmal sauste ein Querpass durch den verwaisten 5m-Raum, in Minute 37 brennt es lichterloh im Chemnitzer Strafraum, wird gleich 3x geblockt und abgewehrt. Das war die Magdeburger Ausbeute.
Erfreulicherweise kam in Halbzeit 2 auf deren Seite auch nichts mehr dazu. Gesamtprädikat: enttäuschend für deren Ambitionen. Beck nur am Lamentieren, später holten sie auch ihre alte Hacker-Mentalität raus. Da waren entweder die bisherigen Gegner aus anderem Holz oder der CFC kommt mit seiner destruktiven Defensivtaktik doch wie erhofft als unangenehmer Gegner daher. Bleibt die eigene Torgefährlichkeit – und da musste der Chronist in Halbzeit 2 gleich mehrfach zum Stift greifen. Ganz dickes Brett 1: schnell ausgeführter Freistoß, der durchgebrochene Garcia passt auf den völlig freien Tuma am Elfmeterpunkt, der am Magdeburger Keeper scheitert. Ganz dickes Brett 2: nach prima Flanke nickt Bonga am langen Pfosten lehrbuchmäßig, nur bekommt Brunst mit gigantischem Reflex noch die Hand an den Ball. Große Chance 3: Langers Kopfball an die Latte. Schade, schade, schade.
Sportlich bleibt festzuhalten, dass Reddemann und Sarmov, der wieder den Libero gab, aus einer guten Defensive herausragten, mit viel Ruhe und Ballsicherheit auch die brenzligen Situationen souverän lösten. Die ganze Elf im Spiel gegen den Ball durchweg aufmerksam und sehr engagiert, einzig Bozic haderte etwas lustlos mit dem überschaubaren Offensivspiel in Hälfte 1, blieb zur Pause draußen. Die Umstellung belebte das Spiel, Bonga zentral durchaus eine Option, auch Tuma mit Giftigkeit (wahrscheinlich noch das HFC-Gen gegen die Magdeburger).
In Summe mehr als erwartet und doch zu wenig angesichts des Chancenplus.
Tschja. Und das drumrum? Das ist gezeichnet von dem Gebaren Siemons. Dieser Totengräber hat keinen Schimmer, was er hier zerstört. Die Südkurve nur zu 1/3 gefüllt, man versuchte auch mal was, hatte aber letztlich nur gegen Ende etwas Oberwasser. Die Huhn verkündete, dass Gerd‘l krank sei. Großes Gelächter und die sofortige Diagnose: der leidet am gleichen Muskel wie Frahn. Polster macht hinter der Süd zwei Buden gar nicht erst auf, weiß, dass dort ohnehin nur wenig Umsatz mit dem miesen Catering zu erzielen ist (Btw: Frau Polster, für Sie ist beim Chemnitzer FC kein Platz mehr.) Obwohl die Boykotteure also fehlen, schallen immer wieder mal „Siemon-raus“-Rufe durchs Stadion. Scheinbar sind nun zum Ferienende aber auch die Letzten aus ihrem (ca. einjährigem) Urlaub zurück und verstehen diese Rufe immer noch nicht. Heftige Wortgefechte und Schubsereien auf der Gegengerade während des Spiels und eine ausgewachsene Schubserei in der 6A nach Schlusspfiff zeigen, wie viel verbrannte Erde dieser **** aus Düsseldorf hier hinterlässt. Hau ab, Siemon! Du machst den Fußball in Chemnitz kaputt. Das weiß jeder, das wussten sogar die Magdeburger Anhänger, solidarisierten sich mittels einer Tapete („Ob Tebe, Chemnitz etc.: die Rechte der Vereinsmitglieder wahren“) und FC-Karl-Marx-Stadt-Rufen, bekamen dafür Applaus vom ganzen Stadion.
Wohlan, am Montag steht das schwerste Spiel des CFC in seinen 53 Jahren Existenz bevor, ein Spiel, bei dem der Gegner aus den eigenen Reihen von vornherein betrügt. … Alles Mist.
Auf jenem Platz war der 1.FC Magdeburg zu Gast, frisch abgestiegen aus Liga 2, runderneuert und mindestens in der Offensive nominell ambitioniert mit Bertram, Kvesic, dem ewigen Beck. Wie immer begleitet von einem sehr zahlreichen (an die 2000) und sehr lautstarken Anhang, der weitgehend Heimspiel auf der Fischerwiese hatte.
Das Spiel zunächst wie ein Abziehbild des Pokalschlagers gegen den HSV. Tief stehende Himmelblaue, die 30 Meter vorm eigenen Tor dichte Linien aufzogen, sich wechselseitig sehr stark unterstützten, dabei aber offensiv gar nicht stattfanden. Erst in Minute 6 gab es den ersten überhaupt halbwegs bis zum gegnerischen Strafraum vorgetragenen Angriff zu notieren, erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde das Spiel etwas offener, weil sich die Himmelblauen nun bisweilen auch Angriffsversuche zutrauten. Dabei versuchte man durchaus auch etwas, tauschten Garcia und Bonga zB nach etwa einer halben Stunde die Positionen. Der Effekt blieb überschaubar. Dieses Prädikat verdiente auch das Magdeburger Spiel. Die wie der HSV in Schwarz gewandeten Bördekicker hatten meist den Ball, versuchten es auch oft über die Flügel – und erzielten damit keinen Gewinn. Einmal tankte sich Bertram durch und scheiterte an Jakubov, einmal sauste ein Querpass durch den verwaisten 5m-Raum, in Minute 37 brennt es lichterloh im Chemnitzer Strafraum, wird gleich 3x geblockt und abgewehrt. Das war die Magdeburger Ausbeute.
Erfreulicherweise kam in Halbzeit 2 auf deren Seite auch nichts mehr dazu. Gesamtprädikat: enttäuschend für deren Ambitionen. Beck nur am Lamentieren, später holten sie auch ihre alte Hacker-Mentalität raus. Da waren entweder die bisherigen Gegner aus anderem Holz oder der CFC kommt mit seiner destruktiven Defensivtaktik doch wie erhofft als unangenehmer Gegner daher. Bleibt die eigene Torgefährlichkeit – und da musste der Chronist in Halbzeit 2 gleich mehrfach zum Stift greifen. Ganz dickes Brett 1: schnell ausgeführter Freistoß, der durchgebrochene Garcia passt auf den völlig freien Tuma am Elfmeterpunkt, der am Magdeburger Keeper scheitert. Ganz dickes Brett 2: nach prima Flanke nickt Bonga am langen Pfosten lehrbuchmäßig, nur bekommt Brunst mit gigantischem Reflex noch die Hand an den Ball. Große Chance 3: Langers Kopfball an die Latte. Schade, schade, schade.
Sportlich bleibt festzuhalten, dass Reddemann und Sarmov, der wieder den Libero gab, aus einer guten Defensive herausragten, mit viel Ruhe und Ballsicherheit auch die brenzligen Situationen souverän lösten. Die ganze Elf im Spiel gegen den Ball durchweg aufmerksam und sehr engagiert, einzig Bozic haderte etwas lustlos mit dem überschaubaren Offensivspiel in Hälfte 1, blieb zur Pause draußen. Die Umstellung belebte das Spiel, Bonga zentral durchaus eine Option, auch Tuma mit Giftigkeit (wahrscheinlich noch das HFC-Gen gegen die Magdeburger).
In Summe mehr als erwartet und doch zu wenig angesichts des Chancenplus.
Tschja. Und das drumrum? Das ist gezeichnet von dem Gebaren Siemons. Dieser Totengräber hat keinen Schimmer, was er hier zerstört. Die Südkurve nur zu 1/3 gefüllt, man versuchte auch mal was, hatte aber letztlich nur gegen Ende etwas Oberwasser. Die Huhn verkündete, dass Gerd‘l krank sei. Großes Gelächter und die sofortige Diagnose: der leidet am gleichen Muskel wie Frahn. Polster macht hinter der Süd zwei Buden gar nicht erst auf, weiß, dass dort ohnehin nur wenig Umsatz mit dem miesen Catering zu erzielen ist (Btw: Frau Polster, für Sie ist beim Chemnitzer FC kein Platz mehr.) Obwohl die Boykotteure also fehlen, schallen immer wieder mal „Siemon-raus“-Rufe durchs Stadion. Scheinbar sind nun zum Ferienende aber auch die Letzten aus ihrem (ca. einjährigem) Urlaub zurück und verstehen diese Rufe immer noch nicht. Heftige Wortgefechte und Schubsereien auf der Gegengerade während des Spiels und eine ausgewachsene Schubserei in der 6A nach Schlusspfiff zeigen, wie viel verbrannte Erde dieser **** aus Düsseldorf hier hinterlässt. Hau ab, Siemon! Du machst den Fußball in Chemnitz kaputt. Das weiß jeder, das wussten sogar die Magdeburger Anhänger, solidarisierten sich mittels einer Tapete („Ob Tebe, Chemnitz etc.: die Rechte der Vereinsmitglieder wahren“) und FC-Karl-Marx-Stadt-Rufen, bekamen dafür Applaus vom ganzen Stadion.
Wohlan, am Montag steht das schwerste Spiel des CFC in seinen 53 Jahren Existenz bevor, ein Spiel, bei dem der Gegner aus den eigenen Reihen von vornherein betrügt. … Alles Mist.


