Per Fallrückzieher ins Viertelfinale
von Pierre Schönfeld
Der Chemnitzer FC steht im Viertelfinale des Sachsenpokals. Gegen den FSV Krostitz, dem aktuell Siebten der Landesklasse Nord in Sachsen, gelang ein nie gefährdeter 4:0-Erfolg. Das Spiel fand 60 Kilometer von Krostitz entfernt in Colditz-Hausdorf statt, da die Heimanlage von Krostitz den Sicherheitsanforderungen des SFV nicht genügte.
Dichte Nebelschwaden an diesem Novembernachmittag auf dem Weg in den kleinen Ort hinter Döbeln ließen einen an ein Ereignis vor 30 Jahren erinnern, als der FCK einen seiner großen Auftritte auf internationaler Bühne hatte, dem legendären Europacupauftritt bei Juventus Turin. Die Gegenwart hieß nun Sachsenpokal in der "anona-Arena", welch groß klingender Begriff für den kleinen Sportplatz von Hausdorf. 518 Zuschauer hatten sich auf der Anlage versammelt, darunter ca. 300 Fans aus Chemnitz.
Patrick Glöckner schickte gegen den Siebtligisten seine B-Elf auf den Rasen. Von der ersten Elf, die zuletzt im Ligabetrieb gegen Würzburg einen Punkt geholt hatte, stand nur Pascal Itter auf dem Rasen. Die Himmelblauen taten sich lange schwer gegen tief stehende Gastgeber. Die erste Torchance hatte Matti Langer nach 20 Minuten als er neben den Kasten von Krostitz zielte. Zu dem Zeitpunkt stand bei Krostitz schon der zweite Keeper Göttert im Kasten, nachdem der Stammtorwart Evers nach einer Viertelstunde verletzt raus mußte. Nach 34 Minuten war der Bann dann endlich gebrochen.
Eine weite Hereingabe konnte Göttert nur unzureichend wegfausten, dann wurde der Kopfball von Bozic auf der Linie geklärt, doch gegen den Nachschuß von Langer war der Krostitzer Keeper machtlos. Mit der Führung im Rücken ging es dann einfacher für den CFC. Das 2:0 für den Club, nur eine Minute später war ein Treffer Marke "Tor des Monats". Campulka hatte es mit einem sehenswerten Fallrückzieher erzielt. Noch vor der Pause klingelte es zum dritten Mal. Tuma war gefoult worden und Campulka hatte den fälligen Elfer locker verwandelt.
Mit Schwung kam der CFC aus der Pause und drängte auf das vierte Tor. Doch beim Schuss von Bozic zeigte sich Göttert auf dem Posten und der Knaller von Campulka aus 20 Metern krachte nur ans Gebälk. Die Himmelblauen zeigten sich in Folge weiter klar überlegen, Mroß hatte an diesem naßkalten Sonntagnachmittag keinen einzigen Ball zu halten. Den Schlußpunkt schliesslich setzte Bozic, der einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt verwandelte.
Im Viertelfinale des Sachsenpokal treffen die Himmelblauen nun auf den SSV Markranstädt, im Übrigen dann schon zum sechsten Mal in diesem Wettbewerb. Alle fünf Partien im Stadion am Bad entschied der CFC für sich.
Dichte Nebelschwaden an diesem Novembernachmittag auf dem Weg in den kleinen Ort hinter Döbeln ließen einen an ein Ereignis vor 30 Jahren erinnern, als der FCK einen seiner großen Auftritte auf internationaler Bühne hatte, dem legendären Europacupauftritt bei Juventus Turin. Die Gegenwart hieß nun Sachsenpokal in der "anona-Arena", welch groß klingender Begriff für den kleinen Sportplatz von Hausdorf. 518 Zuschauer hatten sich auf der Anlage versammelt, darunter ca. 300 Fans aus Chemnitz.Patrick Glöckner schickte gegen den Siebtligisten seine B-Elf auf den Rasen. Von der ersten Elf, die zuletzt im Ligabetrieb gegen Würzburg einen Punkt geholt hatte, stand nur Pascal Itter auf dem Rasen. Die Himmelblauen taten sich lange schwer gegen tief stehende Gastgeber. Die erste Torchance hatte Matti Langer nach 20 Minuten als er neben den Kasten von Krostitz zielte. Zu dem Zeitpunkt stand bei Krostitz schon der zweite Keeper Göttert im Kasten, nachdem der Stammtorwart Evers nach einer Viertelstunde verletzt raus mußte. Nach 34 Minuten war der Bann dann endlich gebrochen.
Eine weite Hereingabe konnte Göttert nur unzureichend wegfausten, dann wurde der Kopfball von Bozic auf der Linie geklärt, doch gegen den Nachschuß von Langer war der Krostitzer Keeper machtlos. Mit der Führung im Rücken ging es dann einfacher für den CFC. Das 2:0 für den Club, nur eine Minute später war ein Treffer Marke "Tor des Monats". Campulka hatte es mit einem sehenswerten Fallrückzieher erzielt. Noch vor der Pause klingelte es zum dritten Mal. Tuma war gefoult worden und Campulka hatte den fälligen Elfer locker verwandelt. Mit Schwung kam der CFC aus der Pause und drängte auf das vierte Tor. Doch beim Schuss von Bozic zeigte sich Göttert auf dem Posten und der Knaller von Campulka aus 20 Metern krachte nur ans Gebälk. Die Himmelblauen zeigten sich in Folge weiter klar überlegen, Mroß hatte an diesem naßkalten Sonntagnachmittag keinen einzigen Ball zu halten. Den Schlußpunkt schliesslich setzte Bozic, der einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt verwandelte.
Im Viertelfinale des Sachsenpokal treffen die Himmelblauen nun auf den SSV Markranstädt, im Übrigen dann schon zum sechsten Mal in diesem Wettbewerb. Alle fünf Partien im Stadion am Bad entschied der CFC für sich.
Bilder zum Spiel
Quelle: Fokus Fischerwiese





























