Nach 3:0 gegen Halle wieder über dem Strich
von Pierre Schönfeld
Der CFC steht erstmals seit dem 13. Spieltag wieder über dem entscheidenden Strich zwischen Klassenerhalt und Abstieg aus der 3. Liga. Mit 3:0 feierten die Himmelblauen einen vielumjubelten Heimsieg, im Übrigen den ersten seit dem 3:1 gegen Kaiserslautern im Oktober vergangenen Jahres.
CFC-Coach Patrick Glöckner hatte die Mannschaft im Vergleich zum glücklichen Sieg in Meppen auf zwei Positionen verändert. Tarsis Bonga musste draussen bleiben, für ihn stürmte Ex-Hallenser Davud Tuma auf der rechten Seite. Für Tim Campulka kehrte Matti Langer in die Startelf zurück. Erstaunlich - von den drei Winterneuzugängen (Krebs, Oesterhelweg, Maloney) schaffte es keiner auch nur in den erweiterten Kader.
Bei den Hallensern stand vom Quartett der Ex-Chemnitzer nur Sebastian Mai in der Startelf. Später wurde noch Florian Hansch eingewechselt. Björn Jopek (OP) und Dennis Mast (nicht berücksichtigt) fehlten hingegen. Die stark in die Saison gestarteten Hallenser hatten zuletzt einen mächtigen Dämpfer auf ihre Aufstiegsambitionen erhalten. Die beiden Rückrundenpartien gegen Rostock und Köln gingen verloren und auch im Pokal flog die Ziegner-Truppe überraschend in Halberstadt raus.
Knapp 7.000 Zuschauer hatten sich bei perfekten äußeren Bedingungen auf der Fischerwiese eingefunden. Darunter auch ein voller Gästeblock, die zu Spielbeginn eine schicke rot-weiße Choreo mit Pyroelementen präsentierten. Eine Viertelstunde dauerte es, bis es zu ersten (Halb-)chancen auf beiden Seiten kam. Bei den Himmelblauen war Tuma gegen seinen Ex-Club auffällig, immer wieder startete er zu verheißungsvollen Sprints in die Tiefe. Die größte Chance für Halle in der ersten Hälfte produzierte unfreiwillig CFC-Verteidiger Reddemann, als er eine Hallenser Hereingabe unglücklich klärte und der Ball an die Latte des CFC-Tores klatschte (30.). Nur kurz darauf hielt Jakubov einen verunglückten Ball von Langer. Auf der Gegenseite fehlte bei einem Schuss von Hosiner die Power und so hatte Eisele keine Mühe den Schuss zu entschärfen. Insgesamt war es eine sehr intensive erste Halbzeit mit vielen Nickligkeiten und auch einigen taktischen Fouls. Am Ende gab insgesamt zehn gelbe Karten für Spieler und auch je eine für Glöckner und Ziegner.
Die zweite Halbzeit war gerade mal fünf Minuten alt, da hatten alle Chemnitzer schon den Jubelschrei auf den Lippen. Eine Ecke von Garcia hatte Langer im Strafraum verlängert und der Ball klatschte an den Innenpfosten und sprang zum Entsetzen der Clubfans wieder raus. Kein Tor! Auf der anderen Seite parierte Jakubov einen Schuß von Hilßner aus 20 Metern im Nachfassen. Dann die 68. Minute: langer Paß auf Tuma, der rannte allein auf Eisele zu, verstolperte den Ball und fiel. Definitiv kein Elfer - wie schon in zwei Situationen zuvor als Tuma versuchte eine Elfer rauszuholen. Diesmal zeigte Schiri Schwengers jedoch auf den Punkt und Hosiner verwandelte seinen mittlerweile siebten Elfer (100%-Quote!) sicher. Die Clubfans waren noch am Jubeln, da klingelte es auf der anderen Seite. Nach einem schnellen Spielzug der Hallenser schob Sohm zum vermeintlichen Ausgleich ein. Es war Abseits. Diese Szene erlebte Tuma schon auf der Bank, für ihn war Bonga gekommen. Und Bonga zeigte sofort, dass er wieder in die Startelf will. Unnachahmlich zog er auf der rechten Seite in den Strafraum, liess zwei Hallenser dabei stehen und schoß nach innen. Da stand Hosiner und verwandelte zum 2:0. Das 15. Saisontor des Österreichers und der vierte Doppelpack in Folge (77.). Was für eine Quote!
In der 87. Minute machte dann Bonga endgültig den Deckel drauf. Eine Flanke von Milde hämmerte Bonga per Flachschuss in die Maschen. 3:0! Dann war Schluß. Jubel, Trubel, Heiterkeit bei den Clubfans. Nur einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es, sowohl Hosiner als auch Reddemann werden dem CFC beim nächsten Spiel in Magdeburg aufgrund ihrer 5. gelben Karte fehlen.
Fazit: Zwischenzeitlich war es ein typisches 0:0 und man hätte sich nicht wundern brauchen, wenn das Spiel ebenso ausgegangen wäre. Dass die Hallenser mit der Elfmeterentscheidung hadern, ist nachvollziehbar. Bonga spielte nach seiner Hereinnahme groß auf, war entscheidend am Sieg beteiligt. Spielerisch ist bei den Himmelblauen in der Rückrunde noch viel Luft nach oben. Aber die Ergebnisse stimmen. Und allein das zählt in der aktuellen Situation.
CFC-Coach Patrick Glöckner hatte die Mannschaft im Vergleich zum glücklichen Sieg in Meppen auf zwei Positionen verändert. Tarsis Bonga musste draussen bleiben, für ihn stürmte Ex-Hallenser Davud Tuma auf der rechten Seite. Für Tim Campulka kehrte Matti Langer in die Startelf zurück. Erstaunlich - von den drei Winterneuzugängen (Krebs, Oesterhelweg, Maloney) schaffte es keiner auch nur in den erweiterten Kader.Bei den Hallensern stand vom Quartett der Ex-Chemnitzer nur Sebastian Mai in der Startelf. Später wurde noch Florian Hansch eingewechselt. Björn Jopek (OP) und Dennis Mast (nicht berücksichtigt) fehlten hingegen. Die stark in die Saison gestarteten Hallenser hatten zuletzt einen mächtigen Dämpfer auf ihre Aufstiegsambitionen erhalten. Die beiden Rückrundenpartien gegen Rostock und Köln gingen verloren und auch im Pokal flog die Ziegner-Truppe überraschend in Halberstadt raus.
Knapp 7.000 Zuschauer hatten sich bei perfekten äußeren Bedingungen auf der Fischerwiese eingefunden. Darunter auch ein voller Gästeblock, die zu Spielbeginn eine schicke rot-weiße Choreo mit Pyroelementen präsentierten. Eine Viertelstunde dauerte es, bis es zu ersten (Halb-)chancen auf beiden Seiten kam. Bei den Himmelblauen war Tuma gegen seinen Ex-Club auffällig, immer wieder startete er zu verheißungsvollen Sprints in die Tiefe. Die größte Chance für Halle in der ersten Hälfte produzierte unfreiwillig CFC-Verteidiger Reddemann, als er eine Hallenser Hereingabe unglücklich klärte und der Ball an die Latte des CFC-Tores klatschte (30.). Nur kurz darauf hielt Jakubov einen verunglückten Ball von Langer. Auf der Gegenseite fehlte bei einem Schuss von Hosiner die Power und so hatte Eisele keine Mühe den Schuss zu entschärfen. Insgesamt war es eine sehr intensive erste Halbzeit mit vielen Nickligkeiten und auch einigen taktischen Fouls. Am Ende gab insgesamt zehn gelbe Karten für Spieler und auch je eine für Glöckner und Ziegner.
Die zweite Halbzeit war gerade mal fünf Minuten alt, da hatten alle Chemnitzer schon den Jubelschrei auf den Lippen. Eine Ecke von Garcia hatte Langer im Strafraum verlängert und der Ball klatschte an den Innenpfosten und sprang zum Entsetzen der Clubfans wieder raus. Kein Tor! Auf der anderen Seite parierte Jakubov einen Schuß von Hilßner aus 20 Metern im Nachfassen. Dann die 68. Minute: langer Paß auf Tuma, der rannte allein auf Eisele zu, verstolperte den Ball und fiel. Definitiv kein Elfer - wie schon in zwei Situationen zuvor als Tuma versuchte eine Elfer rauszuholen. Diesmal zeigte Schiri Schwengers jedoch auf den Punkt und Hosiner verwandelte seinen mittlerweile siebten Elfer (100%-Quote!) sicher. Die Clubfans waren noch am Jubeln, da klingelte es auf der anderen Seite. Nach einem schnellen Spielzug der Hallenser schob Sohm zum vermeintlichen Ausgleich ein. Es war Abseits. Diese Szene erlebte Tuma schon auf der Bank, für ihn war Bonga gekommen. Und Bonga zeigte sofort, dass er wieder in die Startelf will. Unnachahmlich zog er auf der rechten Seite in den Strafraum, liess zwei Hallenser dabei stehen und schoß nach innen. Da stand Hosiner und verwandelte zum 2:0. Das 15. Saisontor des Österreichers und der vierte Doppelpack in Folge (77.). Was für eine Quote!In der 87. Minute machte dann Bonga endgültig den Deckel drauf. Eine Flanke von Milde hämmerte Bonga per Flachschuss in die Maschen. 3:0! Dann war Schluß. Jubel, Trubel, Heiterkeit bei den Clubfans. Nur einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es, sowohl Hosiner als auch Reddemann werden dem CFC beim nächsten Spiel in Magdeburg aufgrund ihrer 5. gelben Karte fehlen.
Fazit: Zwischenzeitlich war es ein typisches 0:0 und man hätte sich nicht wundern brauchen, wenn das Spiel ebenso ausgegangen wäre. Dass die Hallenser mit der Elfmeterentscheidung hadern, ist nachvollziehbar. Bonga spielte nach seiner Hereinnahme groß auf, war entscheidend am Sieg beteiligt. Spielerisch ist bei den Himmelblauen in der Rückrunde noch viel Luft nach oben. Aber die Ergebnisse stimmen. Und allein das zählt in der aktuellen Situation.
Bilder zum Spiel
Quelle: Fokus Fischerwiese




























