Mit Krampf und Kampf zum Sieg
von Matthias Mally
Zum ungewohnten und unbeliebten Montagabend traf der Chemnitzer FC auf die bis dato beste Rückrundenmannschaft in der dritten Liga, den Amateuren des FC Bayern München. Mit einem Sieg hatten die Himmelblauen die Chance, die Abstiegsränge erneut zu verlassen und u.a. die hoch gehandelten Magdeburger hinter sich zu lassen. Die Gäste aus dem Süden traten ohne die bekannten Zirkzee und Cuisance an, welche bei den Profis zu dem Kader für das Champions-League Spiel in London gehören.
Von Beginn an zeigten die "kleinen" Bayern, warum sie die Rückrundentabelle anführen und wie es dazu kommen konnte, das Halle am letzten Spieltag mit 6:1 zerlegt wurde. Der CFC fand in der ersten viertel Stunde nicht ins Spiel. Durch hohes Tempo im Spielaufbau und Gegenpressing ließen die Münchner den CFC nicht zur Entfaltung kommen. Einzig große Chancen für die Gäste sprangen dabei nicht heraus. Nach 15 Minuten gab es durch den nach Gelbsperre wieder einsetzbaren Hosnier die erste Offensivaktion der Gastgeber. Richards konnte im letzten Moment zur Ecke klären, welche aber nichts einbrachte. Der CFC kam nun besser ins Spiel und hatte durch Garcia die Chance zur Führung (24.). Wieder klärte Richards im letzten Moment. Nur eine Minute später machte es der Kapitän der Sachsen besser. Nach Ecke verlängerte Hosnier den Ball und Hohenender köpfte zur umjubelten Führung für Himmelblau ein (25.). Schon zu diesem Zeitpunkt war die kämpferische Leistung der Himmelblauen gegen schnelle und spielstarke Gäste hervor zu heben. Hinzu kam auch noch das Spielglück, welches in der Hinrunde noch oft vermisst wurde. In der 39. Minute verwickelten sich der Münchner Wriedt und Bohl von den Gastgebern in einen Zweikampf - Schiedsrichterin Hussein wertete das Gerangel im Sitzen als Tritt von Wriedt und stellte ihn nach dieser Wahrnehmung standesgemäß mit Rot vom Platz - TV-Bilder zeigten jedoch, das die Wahrnehmung von Hussein falsch war und die Rote Karte die falsche Entscheidung war.
Mit der knappen Führung ging es in die Pause.
Die erste Chance in Halbzeit 2 gehörte dem CFC. Bozic verpasste in der 51. Minute aus Nahdistanz nach Vorarbeit von Hosiner das 2:0. Im Anschluss an diese Chance hatte Bozic das Glück auf seiner Seite, das sein Tritt gegen Früchtl im Gästetor nicht geahndet wurde. Fortan wurden die dezimierten Gäste immer stärker und drängten die Himmelblauen in deren eigene Abwehr hinein. Mai (63.) und Jeong (69.) hatten gute Chancen zum Ausgleich. Die Bayern blieben auch mit einem Mann weniger Spielbestimmend, wohin gegen das Spiel des CFC dadurch auffiel, das gewonnene Bälle einerseits durch starkes Gegenpressing der Münchner, andererseits aber auch durch eigene schlampige Abspiele, immer wieder schnell verloren gingen. Nichts desto trotz retteten die Himmelblauen den knappen Vorsprung über die Zeit und erkämpften sich einen hochwichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.
Fazit: Mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern präsentierte sich die bisher stärkste Gästemannschaft, welche man in dieser Saison in Chemnitz empfangen durfte. Die nummerische Überzahl der Himmelblauen war zu keinem Moment im Spiel bemerkbar. Der CFC überzeugte durch eine tadellose, kämpferische Leistung. Man nahm das Tempo und den Kampf von der ersten Minute an und hatte zudem das Glück auf seiner Seite.
Von Beginn an zeigten die "kleinen" Bayern, warum sie die Rückrundentabelle anführen und wie es dazu kommen konnte, das Halle am letzten Spieltag mit 6:1 zerlegt wurde. Der CFC fand in der ersten viertel Stunde nicht ins Spiel. Durch hohes Tempo im Spielaufbau und Gegenpressing ließen die Münchner den CFC nicht zur Entfaltung kommen. Einzig große Chancen für die Gäste sprangen dabei nicht heraus. Nach 15 Minuten gab es durch den nach Gelbsperre wieder einsetzbaren Hosnier die erste Offensivaktion der Gastgeber. Richards konnte im letzten Moment zur Ecke klären, welche aber nichts einbrachte. Der CFC kam nun besser ins Spiel und hatte durch Garcia die Chance zur Führung (24.). Wieder klärte Richards im letzten Moment. Nur eine Minute später machte es der Kapitän der Sachsen besser. Nach Ecke verlängerte Hosnier den Ball und Hohenender köpfte zur umjubelten Führung für Himmelblau ein (25.). Schon zu diesem Zeitpunkt war die kämpferische Leistung der Himmelblauen gegen schnelle und spielstarke Gäste hervor zu heben. Hinzu kam auch noch das Spielglück, welches in der Hinrunde noch oft vermisst wurde. In der 39. Minute verwickelten sich der Münchner Wriedt und Bohl von den Gastgebern in einen Zweikampf - Schiedsrichterin Hussein wertete das Gerangel im Sitzen als Tritt von Wriedt und stellte ihn nach dieser Wahrnehmung standesgemäß mit Rot vom Platz - TV-Bilder zeigten jedoch, das die Wahrnehmung von Hussein falsch war und die Rote Karte die falsche Entscheidung war. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.
Die erste Chance in Halbzeit 2 gehörte dem CFC. Bozic verpasste in der 51. Minute aus Nahdistanz nach Vorarbeit von Hosiner das 2:0. Im Anschluss an diese Chance hatte Bozic das Glück auf seiner Seite, das sein Tritt gegen Früchtl im Gästetor nicht geahndet wurde. Fortan wurden die dezimierten Gäste immer stärker und drängten die Himmelblauen in deren eigene Abwehr hinein. Mai (63.) und Jeong (69.) hatten gute Chancen zum Ausgleich. Die Bayern blieben auch mit einem Mann weniger Spielbestimmend, wohin gegen das Spiel des CFC dadurch auffiel, das gewonnene Bälle einerseits durch starkes Gegenpressing der Münchner, andererseits aber auch durch eigene schlampige Abspiele, immer wieder schnell verloren gingen. Nichts desto trotz retteten die Himmelblauen den knappen Vorsprung über die Zeit und erkämpften sich einen hochwichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.Fazit: Mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern präsentierte sich die bisher stärkste Gästemannschaft, welche man in dieser Saison in Chemnitz empfangen durfte. Die nummerische Überzahl der Himmelblauen war zu keinem Moment im Spiel bemerkbar. Der CFC überzeugte durch eine tadellose, kämpferische Leistung. Man nahm das Tempo und den Kampf von der ersten Minute an und hatte zudem das Glück auf seiner Seite.
Bilder zum Spiel
Quelle: Fokus Fischerwiese

































