CFC kassiert nächste Niederlage gegen einen Hauptstadtclub
von Lenny
Auch das dritte Duell in dieser Saison ging gegen ein Berlin aus Berlin verloren. Nach Heimniederlagen gegen Viktoria Berlin am ersten und gegen den BFC Dynamo am jüngsten Spieltag setzte es nun auswärts bei der zweiten Mannschaft von Hertha BSC Berlin ebenfalls eine Niederlage. Vor 54 Zuschauern im ausverkauften “Stadion auf dem Wurfplatz/Amateurstadion” unterlagen die Berlinski-Schützlinge mit 0:1. Das Tor des Tages erzielte Ngankam in der 57. Minute. Spielentscheidend war vor allem der Platzverweis für Aigner, der für seine Notbremse Mitte der ersten Halbzeit die rote Karte erhielt. Am Ende durften sich die Himmelblauen bei Jakubov bedanken, der mehrfach - unter anderem auch einen Strafstoß - glänzend hielt.
Mit Bickel & Basics gegen die kleine "Alte Dame"
Nach dem harmlosen Auftritt der Himmelblauen gegen den BFC Dynamo forderte CFC-Coach Berlinski sein Team wieder dazu auf, sich auf die Basics zu konzentrieren und bot dafür gleich drei neue Akteure auf. Wichtig war vor allem die Rückkehr von Bickel nach seinem Nasenbeinbruch. Der mit vier Saisontoren erfolgreichste Schütze spielte anstelle von Roscher. Außerdem ersetzte Schimmel als Rechtsverteidiger Köhler sowie Aigner im defensiven Mittelfeld Kurt.
Duell der Punktgleichen
Nach gutem Saisonstart mit Siegen gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig und dem BFC Dynamo folgten für die Hertha-Bubis fünf Spiele ohne Sieg. Die Himmelblauen wiederum starteten mit zwei Niederlagen, danach gab es zwei Heimsiege sowie zwei Remis in der Fremde. Der BFC stoppte diese Serie allerdings unter der Woche. Beide Mannschaften kommen somit auf acht Zähler. Aufgrund des besseren Torverhältnisses steht der CFC auf dem zehnten und Hertha II auf dem zwölften Platz. Die erste Möglichkeit im Duell der Punktgleichen hatte der Gast aus Sachsen. In der fünften Minute verfehlte ein Bickel-Schuss aus der Distanz jedoch recht deutlich sein Ziel.
Müller an den Pfosten, Aigner unter die Dusche
In der 20. Minute überschlagen sich auf einmal die Ereignisse. Erst traf Müller mit seinem schwächeren linken Fuß aus 23 Metern den Pfosten, und direkt im Gegenzug konnte Aigner den pfeilschnellen Redan nur mit einem Foul stoppen - unglücklicherweise als letzter Mann. Schiedsrichter Burghardt zückte berechtigterweise die rote Karte. Der CFC war damit fast 70 Minuten in Unterzahl, hatte aber dessen ungeachtet die nächste Chance. Ein Kopfball von Hoheneder nach Bickel-Ecke landete auf dem Querbalken. Die Herthaner hatten nach einer halben Stunde ihre größte Gelegenheit. Jakubov verhinderte mit einem bockstarken Reflex gegen Redan den Rückstand. Drei Minuten später tat er es erneut, diesmal war Gayret der Absender des Schusses.
Berlinski rührt Beton an - und verliert.
Um der Berliner Überlegenheit etwas mehr Einhalt zu gebieten, reagierte Berlinski zur Pause mit einem Doppelwechsel. Für den zweikampfschwachen Ogbidi kam Bekö und für den unsichtbaren Freiberger mit Vidovic ein zusätzlicher Innenverteidiger in die Partie. Das damit verbundene Motto war klar: Beton anrühren und zumindest einen Punkt aus der Hauptstadt zu entführen. Taktisch wurde nun in einem sehr defensiven 5-3-1 gespielt. Konnte Jakubov einen Freistoß von Ngankam in der 54. Minute eindrucksvoll entschärfen, hatte er drei Minute später gegen den agilen Stürmer des Gastgebers das Nachsehen.
Keiner außer Kuba in Normalform
Nach der verdienten Führung spielte das Team von "Zecke" Neuendorf die Überzahl gut aus und drückte auf den zweiten Treffer. Jakubov vereitelte diesen in der 63. Minute, als er einen plump von Müller verursachten Strafstoß gegen Redan hielt. Himmelblauen Entlastung gab es selten, dennoch hatten Müller und Bickel Möglichkeiten, um den Ausgleich zu erzielen. Die Berliner wiederum gingen mit ihren teilweise fahrlässig um, sodass es nach 90 Minuten beim hauchzarten Heimsieg blieb. Der Chemnitzer FC bleibt damit das schlechteste Auswärtsteam der Liga.
Mit Bickel & Basics gegen die kleine "Alte Dame"
Nach dem harmlosen Auftritt der Himmelblauen gegen den BFC Dynamo forderte CFC-Coach Berlinski sein Team wieder dazu auf, sich auf die Basics zu konzentrieren und bot dafür gleich drei neue Akteure auf. Wichtig war vor allem die Rückkehr von Bickel nach seinem Nasenbeinbruch. Der mit vier Saisontoren erfolgreichste Schütze spielte anstelle von Roscher. Außerdem ersetzte Schimmel als Rechtsverteidiger Köhler sowie Aigner im defensiven Mittelfeld Kurt. Duell der Punktgleichen
Nach gutem Saisonstart mit Siegen gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig und dem BFC Dynamo folgten für die Hertha-Bubis fünf Spiele ohne Sieg. Die Himmelblauen wiederum starteten mit zwei Niederlagen, danach gab es zwei Heimsiege sowie zwei Remis in der Fremde. Der BFC stoppte diese Serie allerdings unter der Woche. Beide Mannschaften kommen somit auf acht Zähler. Aufgrund des besseren Torverhältnisses steht der CFC auf dem zehnten und Hertha II auf dem zwölften Platz. Die erste Möglichkeit im Duell der Punktgleichen hatte der Gast aus Sachsen. In der fünften Minute verfehlte ein Bickel-Schuss aus der Distanz jedoch recht deutlich sein Ziel.
Müller an den Pfosten, Aigner unter die Dusche
In der 20. Minute überschlagen sich auf einmal die Ereignisse. Erst traf Müller mit seinem schwächeren linken Fuß aus 23 Metern den Pfosten, und direkt im Gegenzug konnte Aigner den pfeilschnellen Redan nur mit einem Foul stoppen - unglücklicherweise als letzter Mann. Schiedsrichter Burghardt zückte berechtigterweise die rote Karte. Der CFC war damit fast 70 Minuten in Unterzahl, hatte aber dessen ungeachtet die nächste Chance. Ein Kopfball von Hoheneder nach Bickel-Ecke landete auf dem Querbalken. Die Herthaner hatten nach einer halben Stunde ihre größte Gelegenheit. Jakubov verhinderte mit einem bockstarken Reflex gegen Redan den Rückstand. Drei Minuten später tat er es erneut, diesmal war Gayret der Absender des Schusses.
Berlinski rührt Beton an - und verliert.
Um der Berliner Überlegenheit etwas mehr Einhalt zu gebieten, reagierte Berlinski zur Pause mit einem Doppelwechsel. Für den zweikampfschwachen Ogbidi kam Bekö und für den unsichtbaren Freiberger mit Vidovic ein zusätzlicher Innenverteidiger in die Partie. Das damit verbundene Motto war klar: Beton anrühren und zumindest einen Punkt aus der Hauptstadt zu entführen. Taktisch wurde nun in einem sehr defensiven 5-3-1 gespielt. Konnte Jakubov einen Freistoß von Ngankam in der 54. Minute eindrucksvoll entschärfen, hatte er drei Minute später gegen den agilen Stürmer des Gastgebers das Nachsehen. Keiner außer Kuba in Normalform
Nach der verdienten Führung spielte das Team von "Zecke" Neuendorf die Überzahl gut aus und drückte auf den zweiten Treffer. Jakubov vereitelte diesen in der 63. Minute, als er einen plump von Müller verursachten Strafstoß gegen Redan hielt. Himmelblauen Entlastung gab es selten, dennoch hatten Müller und Bickel Möglichkeiten, um den Ausgleich zu erzielen. Die Berliner wiederum gingen mit ihren teilweise fahrlässig um, sodass es nach 90 Minuten beim hauchzarten Heimsieg blieb. Der Chemnitzer FC bleibt damit das schlechteste Auswärtsteam der Liga.
Bilder zum Spiel
Quelle: Fokus Fischerwiese

































