Niederlage mit Ansage zum Abschied
von Lenny
Nach der kleinen Serie von zwei 3:0-Siegen in Folge wollte der Chemnitzer FC die "englische Woche" bei der BSG Chemie Leipzig mit einem Erfolgserlebnis beenden. Am Ende stand allerdings pure Ernüchterung zu Buche. Vor 999 Zuschauern, die dank einer Sondergenehmigung im altehrwürdigen Alfred-Kunze-Sportpark zugegen sein durften, verloren die Himmelblauen verdient mit 0:2. Nach torlosem ersten Durchgang drehten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel auf und schlugen mit einem Doppelschlag innerhalb weniger Minuten eiskalt zu. Kirstein und Mvibudulu zeichneten sich dafür verantwortlich.
Punktspielpremiere: CFC gegen BSG
Nach der Neugründung der BSG Chemie Leipzig stehen sich beide Mannschaften zum ersten Mal in einem Punktspiel gegenüber. Zuvor traf man 2013 im Sachsenpokal-Achtelfinale aufeinander, welches die Himmelblauen gegen den damaligen Bezirksligisten 4:0 gewannen. Nun, sieben Jahren später, stehen sich der CFC und die BSG in der Regionalliga-Nordost gegenüber - und das quasi auf Augenhöhe. Während der Drittliga-Absteiger - mittlerweile immerhin auf dem achten Platz angekommen - nach wie Schwierigkeiten hat, konstante Leistungen abzurufen, spielen die Leutzscher bis dato eine tolle Serie.
Gegen den Drittplatzierten schickte CFC-Coach Berlinski die Siegermannschaft aus Bischofswerda aufs Feld, welche dort den ersten Auswärtssieg der Saison feiern konnte. Dazu kehrte Bickel nach Erkältung in den Kader zurück. Campulka, der vom Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) eine Sperre für drei Meisterschaftsspiele erhielt, fehlte zum zweiten Mal.
CFC macht das Spiel, aber kein Tor
Da sich grün-weißen Gastgeber, die mit nur zwölf Gegentoren in zwölf Spielen eine der besten Abwehrreihen der Liga stellen, auf die Defensive fokussierten, oblag es den Himmelblauen, die Anfangsphase zu bestimmen. Jedoch gelang es ihnen eher selten, aus den Spielanteilen Kapital zu schlagen. In der siebten Minute flog ein Milde-Freistoß vor das Chemie-Gehäuse. In der 19. Minute hatte Breitfelder, der nach Milde-Vorlage quer in der Luft lag, die Führung auf dem Fuß, allerdings konnte Halili die Situation vor der Linie klären. Nach einer halben Stunde wendete sich das Blatt und die Platzbesitzer wurden mutiger, mehr als eine Eckballserie sprang aber vorerst nicht heraus. Vor der Pause erhielten Shala und Wendschuch von Schiedsrichter Jens Klemm für Foulspiele die gelbe Karte.
Himmelblaue halten Sturmlauf nicht stand
Das, was zu Beginn der zweiten Halbzeit passieren wird, war vorhersehbar: Die Kicker der BSG Chemie Leipzig werden bissig und offensiv aus der Kabine kommen, um den Führungstreffer zeitnah zu erzielen. Und ebenso kam es, wenngleich dafür drei Chancen notwendig waren: Zurek hämmerte erst einen Eckball direkt an den Pfosten, danach legte Milde unfreiwillig auf Fassbender auf, welcher glücklicherweise im Duell mit Jakubov nur zweiter Sieger war. In der 56. Minute zappelte schließlich der Ball im CFC-Netz. Kapitän Hoheneder verlor dilettantisch den Zweikampf gegen Kirstein, welcher Jakubov elegant umkurvte und ins leere Tor zum 1:0 traf. Der Sturmlauf ging danach weiter und mündete im schnellen 2:0 in der 62. Minute. Mvibudulu hatte dabei keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken.
CFC überwintert im Niemandsland der Tabelle
Das Spiel war damit entschieden. Der CFC bäumte sich in der Schlussphase minimal noch einmal auf und kam durch Kurt zu einem Lattenknaller. Am Ende blieb es aber bei der sechsten Niederlage in dieser Saison. Ebensowenig die Einwechslungen von Bickel, Bekö, Ogbidi, Dartsch und Köhler konnten daran etwas anderen.
Für den Chemnitzer FC, der nunmehr auf den neunten Rang platziert ist und damit im nach wie vor im bedeutungslosen Niemandsland der Tabelle steht, geht es nun in die Corona-Zwangspause, die zumindest den gesamten November umfassen wird. Denn ab Montag, den 02. November, setzt der Amateursport - entsprechend der behördlichen Anordnungen und Maßnahmen aufgrund der COVID-19-Pandemie - aus. Ob und wie es perspektivisch mit der Regionalliga-Nordost weitergeht, entscheidet sich in dieser Woche. Eine Konferenz zwischen dem Verband und allen Vereinen soll Klarheit darüber schaffen.
Punktspielpremiere: CFC gegen BSG
Nach der Neugründung der BSG Chemie Leipzig stehen sich beide Mannschaften zum ersten Mal in einem Punktspiel gegenüber. Zuvor traf man 2013 im Sachsenpokal-Achtelfinale aufeinander, welches die Himmelblauen gegen den damaligen Bezirksligisten 4:0 gewannen. Nun, sieben Jahren später, stehen sich der CFC und die BSG in der Regionalliga-Nordost gegenüber - und das quasi auf Augenhöhe. Während der Drittliga-Absteiger - mittlerweile immerhin auf dem achten Platz angekommen - nach wie Schwierigkeiten hat, konstante Leistungen abzurufen, spielen die Leutzscher bis dato eine tolle Serie. Gegen den Drittplatzierten schickte CFC-Coach Berlinski die Siegermannschaft aus Bischofswerda aufs Feld, welche dort den ersten Auswärtssieg der Saison feiern konnte. Dazu kehrte Bickel nach Erkältung in den Kader zurück. Campulka, der vom Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) eine Sperre für drei Meisterschaftsspiele erhielt, fehlte zum zweiten Mal.
CFC macht das Spiel, aber kein Tor
Da sich grün-weißen Gastgeber, die mit nur zwölf Gegentoren in zwölf Spielen eine der besten Abwehrreihen der Liga stellen, auf die Defensive fokussierten, oblag es den Himmelblauen, die Anfangsphase zu bestimmen. Jedoch gelang es ihnen eher selten, aus den Spielanteilen Kapital zu schlagen. In der siebten Minute flog ein Milde-Freistoß vor das Chemie-Gehäuse. In der 19. Minute hatte Breitfelder, der nach Milde-Vorlage quer in der Luft lag, die Führung auf dem Fuß, allerdings konnte Halili die Situation vor der Linie klären. Nach einer halben Stunde wendete sich das Blatt und die Platzbesitzer wurden mutiger, mehr als eine Eckballserie sprang aber vorerst nicht heraus. Vor der Pause erhielten Shala und Wendschuch von Schiedsrichter Jens Klemm für Foulspiele die gelbe Karte.
Himmelblaue halten Sturmlauf nicht stand
Das, was zu Beginn der zweiten Halbzeit passieren wird, war vorhersehbar: Die Kicker der BSG Chemie Leipzig werden bissig und offensiv aus der Kabine kommen, um den Führungstreffer zeitnah zu erzielen. Und ebenso kam es, wenngleich dafür drei Chancen notwendig waren: Zurek hämmerte erst einen Eckball direkt an den Pfosten, danach legte Milde unfreiwillig auf Fassbender auf, welcher glücklicherweise im Duell mit Jakubov nur zweiter Sieger war. In der 56. Minute zappelte schließlich der Ball im CFC-Netz. Kapitän Hoheneder verlor dilettantisch den Zweikampf gegen Kirstein, welcher Jakubov elegant umkurvte und ins leere Tor zum 1:0 traf. Der Sturmlauf ging danach weiter und mündete im schnellen 2:0 in der 62. Minute. Mvibudulu hatte dabei keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken. CFC überwintert im Niemandsland der Tabelle
Das Spiel war damit entschieden. Der CFC bäumte sich in der Schlussphase minimal noch einmal auf und kam durch Kurt zu einem Lattenknaller. Am Ende blieb es aber bei der sechsten Niederlage in dieser Saison. Ebensowenig die Einwechslungen von Bickel, Bekö, Ogbidi, Dartsch und Köhler konnten daran etwas anderen.
Für den Chemnitzer FC, der nunmehr auf den neunten Rang platziert ist und damit im nach wie vor im bedeutungslosen Niemandsland der Tabelle steht, geht es nun in die Corona-Zwangspause, die zumindest den gesamten November umfassen wird. Denn ab Montag, den 02. November, setzt der Amateursport - entsprechend der behördlichen Anordnungen und Maßnahmen aufgrund der COVID-19-Pandemie - aus. Ob und wie es perspektivisch mit der Regionalliga-Nordost weitergeht, entscheidet sich in dieser Woche. Eine Konferenz zwischen dem Verband und allen Vereinen soll Klarheit darüber schaffen.
Bilder zum Spiel
Quelle: Fokus Fischerwiese
































