Mit etwas Glück und viel Leidenschaft zum ersten Heimsieg
von Pierre Schönfeld
Ein lauer Sommerabend, Auftakt in eine neue Saison, Livefussball auf der Fischerwiese. Was kann es schöneres geben? Dass dachten sich auch knapp 3000 Clubfans und eine kleine Abordnung aus Berlin (etwa ein Bus voll TeBe-Anhänger) am Freitagabend. Endlich war wieder so etwas wie Normalität. An der Stelle auch ein kleines Lob an die Verantwortlichen - der Einlass gestaltete sich diesmal sehr entspannt aufgrund der Entkopplung Corona-Nachweis/ Eintritt. Das hatte man in der Vergangenheit schon anders erlebt.
CFC-Coach Berlinski war vor der Partie gegen Tennis Borussia Berlin nicht wirklich zu beneiden. Denn das himmelblaue Lazarett war mehr als voll gefüllt: mit Müller, Caciel, Bickel, Köhler, Kircicek und Pelivan fehlte ein halbes Dutzend potentieller Stammspieler. Und so sollten es die Jungen richten, wie der 18jährige Niclas Walther, der erst 17jährige Max Roscher oder der 19jährige Stanley Keller. Das wirklich schöne: mit Walther, Roscher, Keller, Campulka und dem eingewechselten Simon Roscher standen 5(!) Spieler aus dem eigenen Nachwuchs auf dem Feld. So eine hohe Quote gab es lange nicht. Kapitän im Eröffnungsspiel war ein "Quasi-Neuzugang", der lange verletzte Robert Zickert, der seine Rolle als Abwehrchef übernahm.
Wie es bei solchen ersten Spielen immer so ist, weiss keiner wo man wirklich steht. Und so waren auch die ersten Minuten von viel Nervosität und wenig Spielfluß geprägt. Der erste vernünftige Spielzug der Himmelblauen sollte auch gleich von Erfolg geprägt sein. Neuzugang Pagliuca zog von der Strafraumgrenze ab, TeBe-Keeper Fikisi konnte den Flachschuß nicht festhalten und Freiberger staubte zum 1:0 für die Himmelblauen ab. TeBe war spielerisch einen Tick besser aber kam nicht wirklich zu gefährlichen Torchancen. Die beste Gelegenheit hatten die in schwarz spielenden Lila-Weissen nach einer Ecke von Gladrow, die gefährlich durch den Strafraum segelte, aber zum Glück für den CFC verpasst wurde. In der 42. Minute hätte der beste Chemnitzer an diesem Freitag, Campulka, auf 2:0 stellen können, doch er scheiterte mit seinem Kopfball am Keeper der Berliner. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.
Fünf Minuten in Halbzeit 2 waren gespielt, da hatte Freiberger die große Chance zum Doppelpack. Auf der rechten Seite schön von Grym freigespielt scheiterte er aus Nahdistanz an Fikisi. Dann wurde dem Club ein klarer Handelfer verweigert, als Junge-Abiol im Strafraum mit der Hand zum Ball ging. Doch die Pfeife von Greif blieb stumm.
Statt dem 2:0 gab's die kalte Dusche in Minute 58. Gladrow zog von der Strafraumgrenze einfach mal ab und der Ball schlug im rechten Toreck ein. Der Ausgleich!
Berlinski reagierte und brachte mit Shala einen neuen Stürmer. Zuvor war schon Simon-Noah Roscher eingewechselt wurden. Über die beiden Neuen lief dann die Entstehung vom 2:1. Roscher über links, seine Hereingabe wird abgeblockt, dann Shala artistisch mit der Hacke und in der Mitte zog Freiberger direkt ab. Fikisi mit der Parade, doch Pagliuca stand goldrichtig und staubte zum 2:1 ab.
Okan Kurt machte dann mit einem lupenreinen Konter und toller Vorarbeit von Freiberger den Deckel drauf. 3:1-Heimsieg! Die ersten Punkte sind eingefahren.
Fazit: Der Sieg war ein wenig glücklich aber dank des Chancenplus am Ende auch verdient. Wenn man das Spiel bewerten will, muss man die vielen Ausfälle berücksichtigen und wie viele Youngster daher auf dem Platz standen. Da hätte es schwer gewundert, wenn schon alles glatt laufen würde. Man kann jetzt nur hoffen, dass die verletzten Spieler möglichst schnell zurückkommen und Berlinski mehr Optionen in der Aufstellung bekommt. Andererseits ist die Erfahrung, die die Jungen gerade sammeln unheimlich wertvoll. Und wer weiss, vielleicht gelingt es einem Roscher oder Walther sich zu etablieren. Auch ein Zickert, der am Freitag mit einigen Unsicherheiten auffiel, wird nach seiner langen Verletzungspause noch einige Zeit brauchen um wieder die gewohnte Sicherheit zu gewinnen.
Am Dienstag wartet schon die nächste schwere Aufgabe. Babelsberg hat sein Auftaktspiel verloren und wird alles versuchen, das gegen unsere Jungs zu korrigieren.
CFC-Coach Berlinski war vor der Partie gegen Tennis Borussia Berlin nicht wirklich zu beneiden. Denn das himmelblaue Lazarett war mehr als voll gefüllt: mit Müller, Caciel, Bickel, Köhler, Kircicek und Pelivan fehlte ein halbes Dutzend potentieller Stammspieler. Und so sollten es die Jungen richten, wie der 18jährige Niclas Walther, der erst 17jährige Max Roscher oder der 19jährige Stanley Keller. Das wirklich schöne: mit Walther, Roscher, Keller, Campulka und dem eingewechselten Simon Roscher standen 5(!) Spieler aus dem eigenen Nachwuchs auf dem Feld. So eine hohe Quote gab es lange nicht. Kapitän im Eröffnungsspiel war ein "Quasi-Neuzugang", der lange verletzte Robert Zickert, der seine Rolle als Abwehrchef übernahm.Wie es bei solchen ersten Spielen immer so ist, weiss keiner wo man wirklich steht. Und so waren auch die ersten Minuten von viel Nervosität und wenig Spielfluß geprägt. Der erste vernünftige Spielzug der Himmelblauen sollte auch gleich von Erfolg geprägt sein. Neuzugang Pagliuca zog von der Strafraumgrenze ab, TeBe-Keeper Fikisi konnte den Flachschuß nicht festhalten und Freiberger staubte zum 1:0 für die Himmelblauen ab. TeBe war spielerisch einen Tick besser aber kam nicht wirklich zu gefährlichen Torchancen. Die beste Gelegenheit hatten die in schwarz spielenden Lila-Weissen nach einer Ecke von Gladrow, die gefährlich durch den Strafraum segelte, aber zum Glück für den CFC verpasst wurde. In der 42. Minute hätte der beste Chemnitzer an diesem Freitag, Campulka, auf 2:0 stellen können, doch er scheiterte mit seinem Kopfball am Keeper der Berliner. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.
Fünf Minuten in Halbzeit 2 waren gespielt, da hatte Freiberger die große Chance zum Doppelpack. Auf der rechten Seite schön von Grym freigespielt scheiterte er aus Nahdistanz an Fikisi. Dann wurde dem Club ein klarer Handelfer verweigert, als Junge-Abiol im Strafraum mit der Hand zum Ball ging. Doch die Pfeife von Greif blieb stumm.
Statt dem 2:0 gab's die kalte Dusche in Minute 58. Gladrow zog von der Strafraumgrenze einfach mal ab und der Ball schlug im rechten Toreck ein. Der Ausgleich!
Berlinski reagierte und brachte mit Shala einen neuen Stürmer. Zuvor war schon Simon-Noah Roscher eingewechselt wurden. Über die beiden Neuen lief dann die Entstehung vom 2:1. Roscher über links, seine Hereingabe wird abgeblockt, dann Shala artistisch mit der Hacke und in der Mitte zog Freiberger direkt ab. Fikisi mit der Parade, doch Pagliuca stand goldrichtig und staubte zum 2:1 ab. Okan Kurt machte dann mit einem lupenreinen Konter und toller Vorarbeit von Freiberger den Deckel drauf. 3:1-Heimsieg! Die ersten Punkte sind eingefahren.
Fazit: Der Sieg war ein wenig glücklich aber dank des Chancenplus am Ende auch verdient. Wenn man das Spiel bewerten will, muss man die vielen Ausfälle berücksichtigen und wie viele Youngster daher auf dem Platz standen. Da hätte es schwer gewundert, wenn schon alles glatt laufen würde. Man kann jetzt nur hoffen, dass die verletzten Spieler möglichst schnell zurückkommen und Berlinski mehr Optionen in der Aufstellung bekommt. Andererseits ist die Erfahrung, die die Jungen gerade sammeln unheimlich wertvoll. Und wer weiss, vielleicht gelingt es einem Roscher oder Walther sich zu etablieren. Auch ein Zickert, der am Freitag mit einigen Unsicherheiten auffiel, wird nach seiner langen Verletzungspause noch einige Zeit brauchen um wieder die gewohnte Sicherheit zu gewinnen.
Am Dienstag wartet schon die nächste schwere Aufgabe. Babelsberg hat sein Auftaktspiel verloren und wird alles versuchen, das gegen unsere Jungs zu korrigieren.
Bilder zum Spiel
Quelle: Fokus Fischerwiese
































