Nichts ist größer als der Verein! - Das Spiel als Nebensache.
von Pierre Schönfeld
Der Chemnitzer FC hat am Sonntag Historisches erreicht. Im fünften Spiel gegen Viktoria Berlin gab es den ersten Sieg überhaupt, nach vier Niederlagen zuvor. Der CFC beendet damit die Regionalligasaison 2022/23 auf dem achten Tabellenplatz.
Allein das Spiel gegen die Viktoria verkam an diesem sonnigen Sonntagnachmittag zur Nebensache. Zu sehr hatten die Meldungen der vergangenen Tage über das Wirtschaften der Vereins- und Cateringchefin in die eigene Tasche und die generelle Misswirtschaft beim Chemnitzer FC auf die Stimmung geschlagen. Und so gab es gellende Pfiffe als Polster und Arnold vor dem Spiel die offizielle Verabschiedung von acht Spielern durchführten. Jakub Jakubov, Felix Brügmann, Dominik Pelivan, Okan Kurt, Lucas Arnold, Kilian Pagliuca, Furkan Kircicek müssen, Tim Campulka will - den Verein verlassen.
Den Unmut der Fans durften dann sowohl Polster als auch Arnold die gesamte Partie hören und in Form vom Transparenten in der Südkurve sehen. U.a. "Es geht immer nur um den Verein - so lange es sich füllt - dein eigenes Sparschwein" oder "Ihr macht unseren CFC kaputt" war da zu lesen. Zaunfahnen hingen keine in der Südkurve.
Mit Jakubov, Campulka, Pelivan, Kircicek und Brügmann standen fünf Spieler auf dem Platz, die zuvor verabschiedet wurden. Zickert hatte nach zehn Minuten die erste gefährliche Aktion für den Club, als er nach Walther-Ecke knapp am Viktoria-Kasten vorbeiköpfte. Nur eine Zeigerumdrehung später klingelte es: Brügmann auf Keller, der drehte sich im Strafraum und schoß zum 1:0 ein. Vor der Pause hatte Kircicek die doppelte Chance auf 2:0 zu stellen, doch erst schoß er knapp am Pfosten vorbei (36.) und scheiterte dann freistehend an Viktoria-Keeper Kinzig (41.). So ging es mit der 1:0 Führung in die Kabine.
Nach der Pause hatte hatte Viktoria die erste gute Gelegenheit. Doch Seifert scheiterte aus Nahdistanz an Kuba (50.). Auf der Gegenseite verpasste Keller die Riesenchance aufs 2:0 als er eine Berger-Flanke zu lasch abschloss und Kinzig keine Mühe hatte (67.). Danach drehte Viktoria nochmal auf, wollte sich nicht mit einer Niederlage aus der Saison verabschieden. Doch Kuba zeigte sich an diesem Tag unüberwindbar, parierte hervorragend gegen Seiffert (68.), Harres (71.) und erneute Harres (86.). Dazu schossen die Berliner auch noch knapp neben oder über das Tor.
Am Ende der Partie wurde es dann emotional. Publikumsliebling Jakub Jakubov holte sich kurz vor Spielende den Applaus der knapp 3000 Zuschauer ab. Für ihn kam David Wunsch, der in der kommenden Saison das Tor des CFC hüten durfte.
Die letzte Aktion der Partie hatte der eingewechselte Ullrich, der in der Nachspielzeit aus Nahdistanz an Kinzig scheiterte.
Nach der Partie ging die Mannschaft in die Südkuve. Kuba und Tim Campulka wurden von den Fans nach der Partie auf den Zaun geholt und gebührend verabschiedet. Alles Gute für Euch, Männer!
Für die Mannschaft steht nun noch das Finale im Sachsenpokal an, über dessen Austragungszeitpunkt aktuell gestritten wird. Wie es dann beim CFC - insbesondere in der Führungsetage - weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist, wer sich am Verein bereichert hat in dessen Gremien nichts zu suchen.
Allein das Spiel gegen die Viktoria verkam an diesem sonnigen Sonntagnachmittag zur Nebensache. Zu sehr hatten die Meldungen der vergangenen Tage über das Wirtschaften der Vereins- und Cateringchefin in die eigene Tasche und die generelle Misswirtschaft beim Chemnitzer FC auf die Stimmung geschlagen. Und so gab es gellende Pfiffe als Polster und Arnold vor dem Spiel die offizielle Verabschiedung von acht Spielern durchführten. Jakub Jakubov, Felix Brügmann, Dominik Pelivan, Okan Kurt, Lucas Arnold, Kilian Pagliuca, Furkan Kircicek müssen, Tim Campulka will - den Verein verlassen. Den Unmut der Fans durften dann sowohl Polster als auch Arnold die gesamte Partie hören und in Form vom Transparenten in der Südkurve sehen. U.a. "Es geht immer nur um den Verein - so lange es sich füllt - dein eigenes Sparschwein" oder "Ihr macht unseren CFC kaputt" war da zu lesen. Zaunfahnen hingen keine in der Südkurve.
Mit Jakubov, Campulka, Pelivan, Kircicek und Brügmann standen fünf Spieler auf dem Platz, die zuvor verabschiedet wurden. Zickert hatte nach zehn Minuten die erste gefährliche Aktion für den Club, als er nach Walther-Ecke knapp am Viktoria-Kasten vorbeiköpfte. Nur eine Zeigerumdrehung später klingelte es: Brügmann auf Keller, der drehte sich im Strafraum und schoß zum 1:0 ein. Vor der Pause hatte Kircicek die doppelte Chance auf 2:0 zu stellen, doch erst schoß er knapp am Pfosten vorbei (36.) und scheiterte dann freistehend an Viktoria-Keeper Kinzig (41.). So ging es mit der 1:0 Führung in die Kabine.
Nach der Pause hatte hatte Viktoria die erste gute Gelegenheit. Doch Seifert scheiterte aus Nahdistanz an Kuba (50.). Auf der Gegenseite verpasste Keller die Riesenchance aufs 2:0 als er eine Berger-Flanke zu lasch abschloss und Kinzig keine Mühe hatte (67.). Danach drehte Viktoria nochmal auf, wollte sich nicht mit einer Niederlage aus der Saison verabschieden. Doch Kuba zeigte sich an diesem Tag unüberwindbar, parierte hervorragend gegen Seiffert (68.), Harres (71.) und erneute Harres (86.). Dazu schossen die Berliner auch noch knapp neben oder über das Tor. Am Ende der Partie wurde es dann emotional. Publikumsliebling Jakub Jakubov holte sich kurz vor Spielende den Applaus der knapp 3000 Zuschauer ab. Für ihn kam David Wunsch, der in der kommenden Saison das Tor des CFC hüten durfte.
Die letzte Aktion der Partie hatte der eingewechselte Ullrich, der in der Nachspielzeit aus Nahdistanz an Kinzig scheiterte.
Nach der Partie ging die Mannschaft in die Südkuve. Kuba und Tim Campulka wurden von den Fans nach der Partie auf den Zaun geholt und gebührend verabschiedet. Alles Gute für Euch, Männer!
Für die Mannschaft steht nun noch das Finale im Sachsenpokal an, über dessen Austragungszeitpunkt aktuell gestritten wird. Wie es dann beim CFC - insbesondere in der Führungsetage - weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist, wer sich am Verein bereichert hat in dessen Gremien nichts zu suchen.
Bilder zum Spiel
Quelle: Fokus Fischerwiese




































