Men in Skyblue II. - mit Rainer Krieg und Ersin Demir
von Erik Büttner
Endlich ging es wieder los. Die Erleichterung war bei vielen der 4000 (auch wenn s offiziell nur 3.600 waren) zu spüren. Pünktlich zum Anpfiff kam dann auch die versprochene Sonne zum Vorschein und über der Fischerwiese strahlte es himmelblau und weiß herab. Auch die Fans zeigten sich in bester Stimmung. Die Südkurve präsentierte ein Fahnenmeer und in die erste Viertelstunde ging es mit Dauergesang.
Das Spiel begann verhalten. Klar, keiner wollte mit einer Niederlage in die Saison starten, deshalb das Risiko nur gering. Trotzdem kam der CFC zu seiner Chance. Der Neuzugang Rudi Zedi verpasste aber mit seinem Kopfball das Tor knapp. Nach 10-15 Minuten verflachte das Spiel. Beim CFC lief vorn und in der Mitte gar nichts. Dafür wackelte die Abwehr, zugegeben mit einem Ganz- (Zedi) und einem Quasi-Neuem (Schmidt) teilweise mächtig. Nur, Münster wusste kein Kapital daraus zu schlagen. Lediglich eine scharfe Eingabe von der Grundlinie brachte das CFC-Tor in ernste Gefahr und Torwart Hiemann in Rage.
Aber wenn das Spiel mies wird, dann hilft meist Bratwurstessen vom CS-Chef und dem Alterspräsidenten. Beide waren gerade mit dem Erwerb dieser kulinarischen Köstlichkeit beschäftigt, da zeigt Rainer Krieg wieder seine ganze Genialität. Schön schirmt er den Ball ab, legt in weiter zu Ersin Demir, der lässt mal kurz noch seinen Gegenspieler alt aussehen und drischt anschließend den Ball unhaltbar für Preussen-Keeper Struckmann in die Maschen. Jubel-Trubel-Heiterkeit auf dem Grün und auf den Rängen.
Und weitergings: Ecke, abgelegt, Mehlhorn schießt aber mit rechts und darum kann Struckmann gerade noch so klären. Mit 1:0 ging es in die Halbzeit - Saisonauftakt bis dato gelungen.
Nach der Pause begann die Partie zunächst wieder schleppend. Stockfehler hüben wie drüben und keiner konnte die Fehler des anderen nutzen. Aber da gibt es ja jetzt Ersin Demir. Gleiches Spiel: Rainer Krieg schirmt und legt ab, Ersin Demir lässt alt aussehen und vollstreckt eiskalt. 3 Tore in 1,5 Regionalligaspielen - keine schlechte Quote. Und auch Kompliment an Rainer Krieg. Sicher trifft er selbst nicht mehr wie früher, aber wie er heute immer wieder die Bälle hielt und verteilte war einfach sensationell.
Das 2:0 verlieh nicht nur den Himmelblauen auf den Traversen Flügel. Angetrieben von jetzt wieder prächtiger Stimmung brannten die CFC-Spieler ein wahres Feuerwerk ab. Chance reihte sich an Chance im Minutentakt. Nur leider sprang kein weiteres Tor heraus. Und leider hielt diese Sturm und Drang-Periode auch nur knappe 10 Minuten an. Danach wurde es wieder gemächlicher. Münster versuchte nun noch mal zu drücken, aber die Abwehr mit nun einem starkem Zedi (vor allem in der 1. Hälfte zeigte er sich doch noch sehr unsicher) und mit Göhlert sowie Schmidt stand ziemlich sicher.
Zumindest bis zur 79. Minute. Döpper ist auf einmal frei durch, Hiemann kommt heraus und das zu spät, erwischt nur noch des Preussen Bein - Elfmeter. Nun muss man sich bei Hiemann ja eigentlich keine Sorgen deswegen machen, schließlich konnte vergangene Saison kein Schütze gegen ihn verwandeln. Na gut, Küster, der schon zu vor mehrmals unangenehm aufgefallen war, konnte dann halt doch und so ging es mit nur noch 2:1 in die letzten 10 Minuten.
Der CFC spielte nun wieder sein mehr oder weniger beliebtes Spiel auf Halten. Entsprechend durfte gezittert werden. Doch Münster agierte einfach nicht clever genug. Bis auf einen Schuss, den Hiemann glänzend aus der Ecke kratzte, konnten die Gäste nicht mehr am Ergebnis rütteln. So feierten die CFC-Spieler am Ende einen verdienten Sieg mit ihren Fans.
Fazit: Das wichtigste Ziel ist erreicht, die drei ersten Punkte sind auf dem Konto. Das Spiel war in einigen Phasen nicht schlecht anzusehen, doch es gibt an einigen Ecken noch viel Arbeit. Herausragend war einfach nur die Vorstellung von Rainer Krieg und Ersin Demir. Beide ergänzen sich als Sturmpartner wunderbar, Krieg als Vorbereiter und Demir als cooler Vollstrecker. Der CFC kann nun entspannt in die erste Auswärtspartie gegen Wattenscheid gehen. Für einen Punktgewinn muss aber noch eine Leistungssteigerung her.
Das Spiel begann verhalten. Klar, keiner wollte mit einer Niederlage in die Saison starten, deshalb das Risiko nur gering. Trotzdem kam der CFC zu seiner Chance. Der Neuzugang Rudi Zedi verpasste aber mit seinem Kopfball das Tor knapp. Nach 10-15 Minuten verflachte das Spiel. Beim CFC lief vorn und in der Mitte gar nichts. Dafür wackelte die Abwehr, zugegeben mit einem Ganz- (Zedi) und einem Quasi-Neuem (Schmidt) teilweise mächtig. Nur, Münster wusste kein Kapital daraus zu schlagen. Lediglich eine scharfe Eingabe von der Grundlinie brachte das CFC-Tor in ernste Gefahr und Torwart Hiemann in Rage.
Aber wenn das Spiel mies wird, dann hilft meist Bratwurstessen vom CS-Chef und dem Alterspräsidenten. Beide waren gerade mit dem Erwerb dieser kulinarischen Köstlichkeit beschäftigt, da zeigt Rainer Krieg wieder seine ganze Genialität. Schön schirmt er den Ball ab, legt in weiter zu Ersin Demir, der lässt mal kurz noch seinen Gegenspieler alt aussehen und drischt anschließend den Ball unhaltbar für Preussen-Keeper Struckmann in die Maschen. Jubel-Trubel-Heiterkeit auf dem Grün und auf den Rängen.
Und weitergings: Ecke, abgelegt, Mehlhorn schießt aber mit rechts und darum kann Struckmann gerade noch so klären. Mit 1:0 ging es in die Halbzeit - Saisonauftakt bis dato gelungen.
Nach der Pause begann die Partie zunächst wieder schleppend. Stockfehler hüben wie drüben und keiner konnte die Fehler des anderen nutzen. Aber da gibt es ja jetzt Ersin Demir. Gleiches Spiel: Rainer Krieg schirmt und legt ab, Ersin Demir lässt alt aussehen und vollstreckt eiskalt. 3 Tore in 1,5 Regionalligaspielen - keine schlechte Quote. Und auch Kompliment an Rainer Krieg. Sicher trifft er selbst nicht mehr wie früher, aber wie er heute immer wieder die Bälle hielt und verteilte war einfach sensationell.
Das 2:0 verlieh nicht nur den Himmelblauen auf den Traversen Flügel. Angetrieben von jetzt wieder prächtiger Stimmung brannten die CFC-Spieler ein wahres Feuerwerk ab. Chance reihte sich an Chance im Minutentakt. Nur leider sprang kein weiteres Tor heraus. Und leider hielt diese Sturm und Drang-Periode auch nur knappe 10 Minuten an. Danach wurde es wieder gemächlicher. Münster versuchte nun noch mal zu drücken, aber die Abwehr mit nun einem starkem Zedi (vor allem in der 1. Hälfte zeigte er sich doch noch sehr unsicher) und mit Göhlert sowie Schmidt stand ziemlich sicher.
Zumindest bis zur 79. Minute. Döpper ist auf einmal frei durch, Hiemann kommt heraus und das zu spät, erwischt nur noch des Preussen Bein - Elfmeter. Nun muss man sich bei Hiemann ja eigentlich keine Sorgen deswegen machen, schließlich konnte vergangene Saison kein Schütze gegen ihn verwandeln. Na gut, Küster, der schon zu vor mehrmals unangenehm aufgefallen war, konnte dann halt doch und so ging es mit nur noch 2:1 in die letzten 10 Minuten.
Der CFC spielte nun wieder sein mehr oder weniger beliebtes Spiel auf Halten. Entsprechend durfte gezittert werden. Doch Münster agierte einfach nicht clever genug. Bis auf einen Schuss, den Hiemann glänzend aus der Ecke kratzte, konnten die Gäste nicht mehr am Ergebnis rütteln. So feierten die CFC-Spieler am Ende einen verdienten Sieg mit ihren Fans.
Fazit: Das wichtigste Ziel ist erreicht, die drei ersten Punkte sind auf dem Konto. Das Spiel war in einigen Phasen nicht schlecht anzusehen, doch es gibt an einigen Ecken noch viel Arbeit. Herausragend war einfach nur die Vorstellung von Rainer Krieg und Ersin Demir. Beide ergänzen sich als Sturmpartner wunderbar, Krieg als Vorbereiter und Demir als cooler Vollstrecker. Der CFC kann nun entspannt in die erste Auswärtspartie gegen Wattenscheid gehen. Für einen Punktgewinn muss aber noch eine Leistungssteigerung her.


