"Überraschungsmannschaft" die Grenzen aufgezeigt
von Ronny Licht
Viele der 3 200 Zuschauer, zumindest die Chemnitzer Fans unter ihnen, waren sicherlich mit gemischten Gefühlen am Samstag auf die Fischerwiese gekommen. Der VFC Plauen war zu Gast, mit nur einer Niederlage gegen den VfB Leipzig DIE Überraschungsmannschaft der Saison. Doch schon nach wenigen Minuten war klar: Eine weitere Sensation durch die Plauener wird es nicht geben. Die Himmelblauen aggressiv, störten teilweise schon am gegnerischen Strafraum, gingen voll in die Zweikämpfe. Bestes Beispiel: Jörg Schmidt machte den Rasen der Fischerwiese mit seinem Gegenspieler René Krasselt schon nach 9 Minuten bekannt, kassierte zu Recht die gelbe Karte. Aber die Fronten waren geklärt: Chemnitz stürmte, setzte den VFC unter Druck. Der Lohn schon in der 28. Minute: Jörg Schmidt erläuft sich einen Ball auf der linken Seite, tanzt einen Plauener aus, flankt - und Mirko Ullmann fliegt wie in alten Zeiten in den Ball, versenkt ihn im Plauener Kasten. Danach ging der Sturmlauf weiter, bis zur Halbzeit gab´s aber keine erwähnenswerten Aktionen. Die Gäste aus der Vogtlandmetropole tauchten erst nach 37 Minuten (!) halbwegs gefährlich vor dem Kasten des Neu-Keepers Antonio Ananiev auf...
In der 2. Halbzeit das gleiche Bild: Das kurzes Aufmucken der Schwarz-Gelben dauerte nur drei, vier Minuten. Ab der 50. Minute waren die Gäste dann auch nur noch zu zehnt: René Krasselt mußte mit Gelb-Rot runter. Zwar schien das Foul nicht gelbwürdig - die Meckerei des Plaueners nach dem Pfiff des Schiedsrichters Harald Sather (Grimma) dafür umso mehr. Sechs Minuten später wurde dann Danilo Kunze eingewechselt. Und Trainer Christoph Franke hatte ein gutes Händchen: Nur zwei Minuten später staubte das "helle Köpfchen" ab - 2:0. Seine tolle Leistung krönte auch Alexander Tetzner: Der kleine Wirbelwind erlief sich in der 65. Minute einen Paß in die Spitze, umspielte Ex-CFCler Alexander Kunze (wurde von den Fans mit lautstarken "Fliegenfänger"-Rufen begrüßt) und schob den Ball unbedrängt ins Tor. Das 4:0 durch Mirko Ullmann (80.) war die logische Folge der desolaten Leistung der Plauener.
Fazit: Ein schönes Spiel, ein starker und endlich auch im Abschluß cleverer CFC. Für Gästemannschaften ist in Chemnitz einfach nichts zu holen. Hinten stand wieder mal die Null. Doch was der Torwartwechsel gebracht hat, wird sich in schwereren Spielen zeigen müssen. Denn Antonio Ananiev mußte lediglich dreimal richtig zupacken, einmal segelte er an einer Flanke vorbei. Der Erfolg vom Samstag muß jetzt beim DSC versilbert werden - vergoldet werden kann er dann zu Hause gegen Stendal. 9 Punkte aus 3 Spielen - wünschenswert wäre es, machbar ist es. Denn dann würden aus den vagen Aufstiegsträumen so langsam Realitäten werden. Und die Leipzig-Pleite wäre sehr schnell wieder vergessen.
In der 2. Halbzeit das gleiche Bild: Das kurzes Aufmucken der Schwarz-Gelben dauerte nur drei, vier Minuten. Ab der 50. Minute waren die Gäste dann auch nur noch zu zehnt: René Krasselt mußte mit Gelb-Rot runter. Zwar schien das Foul nicht gelbwürdig - die Meckerei des Plaueners nach dem Pfiff des Schiedsrichters Harald Sather (Grimma) dafür umso mehr. Sechs Minuten später wurde dann Danilo Kunze eingewechselt. Und Trainer Christoph Franke hatte ein gutes Händchen: Nur zwei Minuten später staubte das "helle Köpfchen" ab - 2:0. Seine tolle Leistung krönte auch Alexander Tetzner: Der kleine Wirbelwind erlief sich in der 65. Minute einen Paß in die Spitze, umspielte Ex-CFCler Alexander Kunze (wurde von den Fans mit lautstarken "Fliegenfänger"-Rufen begrüßt) und schob den Ball unbedrängt ins Tor. Das 4:0 durch Mirko Ullmann (80.) war die logische Folge der desolaten Leistung der Plauener.
Fazit: Ein schönes Spiel, ein starker und endlich auch im Abschluß cleverer CFC. Für Gästemannschaften ist in Chemnitz einfach nichts zu holen. Hinten stand wieder mal die Null. Doch was der Torwartwechsel gebracht hat, wird sich in schwereren Spielen zeigen müssen. Denn Antonio Ananiev mußte lediglich dreimal richtig zupacken, einmal segelte er an einer Flanke vorbei. Der Erfolg vom Samstag muß jetzt beim DSC versilbert werden - vergoldet werden kann er dann zu Hause gegen Stendal. 9 Punkte aus 3 Spielen - wünschenswert wäre es, machbar ist es. Denn dann würden aus den vagen Aufstiegsträumen so langsam Realitäten werden. Und die Leipzig-Pleite wäre sehr schnell wieder vergessen.



