Spielbericht
FuWo
Die Gäste rissen sich kein Bein raus
Die Pläne der Cottbuser, im bezahlten Fußball zu bleiben, könnten an einem Problem scheitern, das erst vor kurzem als ein solches erkannt wurde: Energie ist auf der Position des Liberos zu schwach besetzt. [..] Im Pokalspiel gegen den Chemnitzer FC deshalb erste Experimente. Schwanke, frischgebackener Nationalspieler, wechselte von seiner angestammten Position als Rechtsverteidiger in das Deckungszentrum - mit bescheidenem Erfolg. Sprangers erster Treffer geht eindeutig auf seine Kappe, weil er sich vom Chemnitzer Angreifer zu schnell auf das falsche Bein stellen ließ. Fritz Bohla hinterher verständlicherweise nicht begeistert: "In der ersten Halbzeit ging's noch halbwegs, später dann die üblichen Löcher in der Deckung."
[..] Die Gäste gewannen diesen Pokalkampf, obwohl sie sich nun wirklich kein Bein ausrissen. "Unser Hauptaugenmerk gilt den Punktspielen, obwohl wir natürlich den Europapokal und unsere Pokalspiele nicht ausklammern können", machte der Chemnitzer Trainer Hans Meyer schon vor der Partie seinen Standpunkt klar. Chemnitz, erneut ohne Steinmann, spielte solide, einige (Keller, Spranger, Torhüter Schmidt) sogar gut. In Gefahr, das Cottbuser Stadion als Verlierer zu verlassen, kamen die Gäste eigentlich nie. Dazu wirkten die Aktionen der Cottbuser einfach zu durchsichtig.
(Rainer Nachtigall)
Die Gäste rissen sich kein Bein raus
Die Pläne der Cottbuser, im bezahlten Fußball zu bleiben, könnten an einem Problem scheitern, das erst vor kurzem als ein solches erkannt wurde: Energie ist auf der Position des Liberos zu schwach besetzt. [..] Im Pokalspiel gegen den Chemnitzer FC deshalb erste Experimente. Schwanke, frischgebackener Nationalspieler, wechselte von seiner angestammten Position als Rechtsverteidiger in das Deckungszentrum - mit bescheidenem Erfolg. Sprangers erster Treffer geht eindeutig auf seine Kappe, weil er sich vom Chemnitzer Angreifer zu schnell auf das falsche Bein stellen ließ. Fritz Bohla hinterher verständlicherweise nicht begeistert: "In der ersten Halbzeit ging's noch halbwegs, später dann die üblichen Löcher in der Deckung."
[..] Die Gäste gewannen diesen Pokalkampf, obwohl sie sich nun wirklich kein Bein ausrissen. "Unser Hauptaugenmerk gilt den Punktspielen, obwohl wir natürlich den Europapokal und unsere Pokalspiele nicht ausklammern können", machte der Chemnitzer Trainer Hans Meyer schon vor der Partie seinen Standpunkt klar. Chemnitz, erneut ohne Steinmann, spielte solide, einige (Keller, Spranger, Torhüter Schmidt) sogar gut. In Gefahr, das Cottbuser Stadion als Verlierer zu verlassen, kamen die Gäste eigentlich nie. Dazu wirkten die Aktionen der Cottbuser einfach zu durchsichtig.
(Rainer Nachtigall)


