Spielbericht
Fuwo
FCK stoppte Serie des Spitzenreiters!
Diesmal Heidrich der Joker
Und wieder vermasselte der FCK dem Tabellenführer die Tour und setzte ein Achtungszeichen für das Pokalfinale, "bei dem wir jetzt auch den BFC nicht mehr fürchten". Steffen Heidrich sprudelte es glückstrahlend hervor. Nach Mehlhorn, zweifacher Schütze im Herbst beim 4:3 in Dresden, und Steinmann, der im Pokal (2:1 n.V.) nach großer Partie die Entscheidung erzwungen hatte, war diesmal der Blondschopf der Joker. Er scheiterte zwar mit einem Handstrafstoß am prächtig reagierenden Teuber (67.), aber das möbelte ihn, die gesamte Mannschaft, offensichtlich erst richtig auf. Postwendend ließ er seine ersten Punktspiel-Treffer dieser Serie folgen, und die Szene in der 76. Minute, Ballannahme - Abschuß aus 16 Metern, war ebenfalls ein Tor wert. Aber der Ball landete am linken Pfosten.
Unverdient war der Erfolg der Gastgeber in dieser von Tempo- wie Einsatzschärfe gekennzeichneten Partie keineswegs. Sie, die immerhin ohne die "Gelbsünder" Ziffert und Köhler sowie ohne den verletzten Steinmann auskommen mußten, rangen in den letzten 30 Minuten, in denen beide Mannschaften an ihre letzten Reserven gingen, ein Quentchen bedingungsloser, robuster um den Sieg. [..] Diese Tugenden zeitigten mit Fortdauer der Partie, "in der das kämpferische Element zu sehr überwog", so Auswahltrainer Frank Engel, bei den Dresdnern doch Wirkung. Sie traten sozusagen in EC-Bestbesetzung an, ließen Kirsten, ja ohnehin für Stuttgart gesperrt, anfangs auf der Bank. Aber: Trotz relativ sicherer und klarer Spielführung, nach vorn fehlte es bereits vor der Pause an Wucht und Geradlinigkeit. [..]
(Klaus Thiemann)
FCK stoppte Serie des Spitzenreiters!
Diesmal Heidrich der Joker
Und wieder vermasselte der FCK dem Tabellenführer die Tour und setzte ein Achtungszeichen für das Pokalfinale, "bei dem wir jetzt auch den BFC nicht mehr fürchten". Steffen Heidrich sprudelte es glückstrahlend hervor. Nach Mehlhorn, zweifacher Schütze im Herbst beim 4:3 in Dresden, und Steinmann, der im Pokal (2:1 n.V.) nach großer Partie die Entscheidung erzwungen hatte, war diesmal der Blondschopf der Joker. Er scheiterte zwar mit einem Handstrafstoß am prächtig reagierenden Teuber (67.), aber das möbelte ihn, die gesamte Mannschaft, offensichtlich erst richtig auf. Postwendend ließ er seine ersten Punktspiel-Treffer dieser Serie folgen, und die Szene in der 76. Minute, Ballannahme - Abschuß aus 16 Metern, war ebenfalls ein Tor wert. Aber der Ball landete am linken Pfosten.
Unverdient war der Erfolg der Gastgeber in dieser von Tempo- wie Einsatzschärfe gekennzeichneten Partie keineswegs. Sie, die immerhin ohne die "Gelbsünder" Ziffert und Köhler sowie ohne den verletzten Steinmann auskommen mußten, rangen in den letzten 30 Minuten, in denen beide Mannschaften an ihre letzten Reserven gingen, ein Quentchen bedingungsloser, robuster um den Sieg. [..] Diese Tugenden zeitigten mit Fortdauer der Partie, "in der das kämpferische Element zu sehr überwog", so Auswahltrainer Frank Engel, bei den Dresdnern doch Wirkung. Sie traten sozusagen in EC-Bestbesetzung an, ließen Kirsten, ja ohnehin für Stuttgart gesperrt, anfangs auf der Bank. Aber: Trotz relativ sicherer und klarer Spielführung, nach vorn fehlte es bereits vor der Pause an Wucht und Geradlinigkeit. [..]
(Klaus Thiemann)


