Spielbericht // Saison 2013/2014

 
SV Darmstadt 98
SV Darmstadt 981:1Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
7. Spieltag - 3. Liga - Saison 2013/2014
Dienstag, 03. September 2013, 19:00 Uhr
Stadion am Böllenfalltor, Darmstadt
Zuschauer: 4.800
Schiedsrichter: Valentin (Taufkirchen)
SV Darmstadt 98TorfolgeChemnitzer FC
T Zimmermann
A Sirigu
A Sulu
A Gorka
A Stegmayer
M Ivana (88. Hübner)
M Gondorf (79. da Costa)
M Behrens
M Heller
S Stroh-EngelGelbe Karte
S Sailer (47. Hesse)

Trainer: Schuster
0:1 Garbuschewski (33.)
1:1 Stroh-Engel (53./Foulelfer)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rote Karte für Hensel (56.)
Garbuschewski verschießt Elfmeter (63.)

T Pentke
A Stenzel
A Bankert
A CinarGelbe Karte
A Conrad
M HenselGelbrote Karte
M KegelGelbe Karte
M Pfeffer (89. Semmer)
M Garbuschewski (90. Scheffel)
S FörsterGelbe Karte
S Fink (60. Wachsmuth)

Trainer: Schädlich
Kurzbericht

Von Frank Neubert

Auch im vierten Auswärtsspiel der neuen Saison blieb der Chemnitzer FC in der Fremde ungeschlagen. Vom Darmstädter Böllenfalltor brachten die Schützlinge von Gerd Schädlich das dritte 1:1 mit nach Sachsen. Die Partie wurde vor allen in den zweiten 45 Minuten arg spannend, sogar hektisch, da es mit zwei Elfmetern, der gelb-roten Karte für Hensel und vielen Strafraumsituationen etliche Aufreger gab. Beide Teams standen dicht vor einem Siegtreffer, am Ende sollten die Punkte aber geteilt werden.

Schädlich setzte nach Conrads erfolgreichen Debüt gegen Dortmund II in der Abwehr weiter auf den Ex-Hoffenheimer, im Mittelfeld wirbelte Pfeffer für Makarenko von Beginn an. Beide Teams brauchten nicht lange, um vor das gegnerische Tor zu finden. Pentke musste sich im Einzelduell gegen Stroh-Engel mächtig strecken (10.), auf der Gegenseite zischte ein Schuss von Förster aus gut 20 Metern knapp neben den Pfosten ins Toraus (18.). Zwei Minuten später durfte der Club wieder durchpusten, als ein Sailer-Schuss ganz knapp am langen Pfosten vorbeistrich. Und nach 28 Minuten fischte der Darmstädter Keeper eine Eingabe von Fink vor dem einschussbereiten Förster weg. 34. Spielminute: Garbuschewski im Vorwärtsgang - keine Anspielstation in Sicht - Gedanke: Einfach mal draufhauen! - Rumms! - Und drinne! Aus gut 30 Metern klatschte der Kunststoß an den Innenpfosten und trudelte ins Netz! 1:0 für die Guten aus Karl-Marx-Stadt! Förster hätte nachwaschen können (38.), auf der Gegenseite hatte Sulu den Ausgleich (40.) auf dem Schlappen.

Der Gastgeber kam mit viel Tatendrang aus der Kabine, zeigte sich bissig und giftig wie beim letzten CFC-Auftritt bei den Lilien. Das beeindruckte wohl den Schiedsrichter, der sich in der 51. Minute bei einer undurchsichtigen Situation im CFC-Strafraum dazu hinreißen ließ, Elfmeter für die Heimelf zu geben. Stroh-Engel nutzte das Geschenk und glich aus. Augenblicke später schon wieder große Aufregung - Pentke grätschte beim nächsten Angriff den Elfmeterschützen ab, Darmstadt forderte erneut Strafstoß! Gabs aber nicht. Dafür zückte kurz darauf Referee Valentin den gelb-roten Karton gegen Hensel, der seinen Gegenspieler festgehalten hatte. Erinnerungen an das Vorjahr kamen auf, als Fink in Hälfte Zwei bei giftiger Atmosphäre vom Feld musste. Schädlich sicherte den Abwehrriegel, brachte Wachsmuth für Fink. Aber der CFC versteckte sich nicht, setzte zu Nadelstichen an. Bei einem dieser Piekser schickte Conrad Pfeffer in den Strafraum, Pfeffi fiel - und der Schieri zeigte auf den Punkt! Garbuschewski trat zum Elfer an - aber leider krachte sein platzierter Schuss an den linken Pfosten! Danach nahm die Intensität des Spiel etwas ab, trotzdem suchten beide Teams nach dem K.o.-Treffer. Pfeffer (71.) hätte für den Club siegtreffen können, auf der Gegenseite vergab Stroh-Engel (85.) den möglichen Lucky Punch.

Trainerstimmen

Dirk Schuster (MDR-Online):
"Unser Ziel war es heute, nach dem Niederlage in Regensburg wieder in die Spur zu finden. Wir hatten in der ersten Halbzeit auch vier Chancen, um ein Tor zu machen. Nach der CFC-Führung hatten die Himmelblauen allerdings auch Gelegenheiten, noch zu erhöhen. In der zweiten Halbzeit haben wir natürlich alles nach vorn werfen wollen, um den Ausgleich zu erzielen. Bei den weiteren Chancen gegen Ende des Spieles war dann noch mehr für uns drin. Die Zuschauer haben ein kampfbetontes und intensives Spiel gesehen und es war da eigentlich alles drin."

Gerd Schädlich (MDR-Online)
"Es war für uns das erwartet schwere Spiel. In der ersten Halbzeit haben beide Teams im Spiel nach vorn zu viele Fehler gemacht. Allerdings konnten wir mit einem herrlichen Distanzschuss von Garbuschewski in Führung gehen. Die zweite Halbzeit haben wir dann zu passiv begonnen. Dann haben wir auch durch den Elfmeter den Ausgleich hinnehmen müssen. Mit der Gelb-Rote-Karte die wir uns selbst zuzuschreiben haben, ist es für uns natürlich nicht einfacher geworden. In den letzten 30 Minuten haben wir aber auch hin und wieder für Entlastung sorgen können. Unter dem Strich haben wir mit Glück, Geschick und kämpferischen Engagement den Punkt gesichert."

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