Saison 1993/1994
CFC / 2. Bundesliga



 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC1:4Bayer Uerdingen
Bayer Uerdingen
3. Spieltag - 2. Bundesliga - Saison 1993/1994
Freitag, 06. August 1993, 19:00 Uhr
Sportforum, Chemnitz
Zuschauer: 3.380
Schiedsrichter: Wiesel (Ottbergen)
Chemnitzer FCTorfolgeBayer Uerdingen
T Hiemann
A Wahl
A ZweiglerRote Karte
A MehlhornGelbe Karte (46. Laudeley)
M Bittermann
M Wienhold
M Veit
M Gerber
M Illing (63. Meißner)
S Torunarigha
S Drulak

Trainer: Häfner
0:1 Hahn (8.)
0:2 Feldhoff (36.)
0:3 Steffen (44.)
1:3 Wienhold (50.)
1:4 Steffen (79.)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte für Zweigler (78.)

T Dreher
A Gorlukowitsch
A RahnerGelbe Karte
A Kutschera
A HahnGelbe Karte (67. Wedau)
M Kühn
M Steffen
M Dakic
M Schnell
S Bittengel
S Feldhoff (55. Jüptner)

Trainer: Funkel
Pressestimmen

Kicker

Gorlukowitsch hielt dicht

Das Abwehrverhalten der Gastgeber hatte in den ersten 45 Minuten nichts mit Zweitliganiveau zu tun. Die Uerdinger spazierten förmlich durch die Abwehrreihen der Chemnitzer. Toll, das Selbstbewußtsein der jungen Feldhoff und Hahn im Spiel nach vorn. Kaum zu halten war der flinke und dribbelstarke Bittengel. Der russische Nationalspieler Gorlukowitsch bot zudem in seiner ersten Libero-Partie eine Klasseleistung. Uerdingen hatte sogar noch durch Feldhoff (7.) und Bittengel in der 63. Minute große Möglichkeiten, das Spiel höher zu gewinnen.

Die Chemnitzer waren bis zum Schluß bemüht, doch die nahezu peinlichen Fehler im Rückwärtsgang verunsicherten die Akteure schon beim eigenen Spielaufbau und ließ eine mannschaftliche Geschlossenheit gar nicht erst aufkommen.

(Uwe Wicher)

Kicker - Nachbetrachtung

Häfner schon unter Druck

Eine 1:4-Demontage gegen Uerdingen, der Sturz auf den letzten Tabellenplatz - beim Chemnitzer FC stehen nun wahrscheinlich personelle Konsequenzen an. Trainer Reinhard Häfner hat zwar schon mehrmals betont, daß er kein Freund von schnellen und häufigen Wechseln ist, doch noch am Freitagabend, unmittelbar nach Spielende, kündigte er rigoros an, daß "mit der Zauberei auf dem Platz jetzt Schluß ist". Dabei hat der Coach besonders im Auge, daß sieben Gegentore in drei Spielen des Schlechten zuviel sind. [..]

Auf erste Rufe der Zuschauer nach dem ehemaligen Trainer Hans Meyer reagiert Reinhard Häfner verständnisvoll. "Der Ärger der Zuschauer ist berechtigt. Eine solche enttäuschende Leistung kann man doch nicht ruhig hinnehmen."

(Uwe Wicher)

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