Der Club steht weiterhin "hoch im Kurs"...
von Lenny
Gut, besser, Chemnitzer FC: der Ligaprimus der Regionalliga-Nord macht etwas nicht, nämlich auf der Stelle treten, weil dies als langweilig zu bewerten ist. Gegen den im unteren Teil der Tabelle beheimateten SV Wilhelmshaven, der zuletzt mit dem Unentschieden in Halle durchaus einen Achtungserfolg verbuchen konnte, feierten die Schädlich-Schützlinge den nunmehr schon 12. Sieg im 14. Spiel. Auf einer friesisch-herben Nordsee-Tour siegte man im mit 712 Zuschauern spärlich gefüllten Jade-Stadion problemlos mit 5 zu 1 - und erfüllte damit die Pflichtaufgabe bravourös.
Mehr den je steht der Chemnitzer FC "Hoch im Kurs". Diesbezüglich war damit das Motto, initiiert von Seiten der Ultras Chemnitz ´99, schon vorgegeben. Die knapp 600 Kilometer in den hohen Norden wurden von mehr als der Hälfte der insgesamt 97 anwesenden himmelblauen Party-Schlachtenbummler in Anzug und Krawatte vollzogen, welche sich nach der Zahlung von 6 bzw. 8 ermäßigten Euro dekadent im Gästeblock breit machten; zudem waren 6 Herren aus Essen angereist.
Bei den himmelblauen Himmelblauen agierten - wie schon zuletzt gegen Magdeburg und Hamburg, wo stets ein halbes Dutzend Tore erzielt werden konnte - fast erneut die identische Startelf, einzig für den erkrankten Wilke rückte Strässer in das defensive Mittelfeld, was aber nicht als Schwächung zu betrachten ist. Dennoch sah man sich allerdings zu Beginn mit einem Kontrahenten konfrontiert, der - und so konnte man es unter der Woche aus den norddeutschen Gazetten herauslesen - nicht gewillt war, sich kampflos zu ergeben und unter die Räder zu kommen. Im Gegenteil: Man wollte den Favoriten ärgern. Mehr noch: Man wollte sogar in Führung gehen - und beinahe wäre dies auch gelungen, jedoch konnte Pentke den Ball geradeso noch an die Latte lenken. Glück gehabt!
Jedoch sollte dies der einzige Warnschuss der Hausherren bleiben. Im Anschluss übernahm der CFC das Kommando sowie nach 26 Minuten sogar die Führung. Ein starker Garbuschewski setzte sich auf der Außenposition durch, flankte nach innen, wo Dobry in kaltschnäuziger Stürmermanier vollendete. Wenn man so will: Sobald der Club ein Tor schießt, noch dazu gegen so einen sich Mühe gebenden, aber dennoch schwachen Gegner, beginnt die Torfabrik auf Hochtouren zu laufen, nur musste man dieses Mal bis zum Seitenwechsel warten, ehe das nächste Torfestival sich ereignete.
Der nächste Treffer war ein mustergültiger Konter, welcher letztlich, nach Vorlage von Garbuschewski, von Förster abgeschlossen wurde. Die Gegenwehr der tapferen Wilhelmshavener war damit gebrochen, der CFC durfte brillieren und nebenbei das Torverhältnis noch weiter in die Höhe schrauben. Löwe, erneut Dobry sowie Schlosser erzielten die - zum Teil leichten - weiteren Treffer. Der zwischenzeitliche Ehrentreffer durch Bärje sei nur der Vollständigkeit wegen erwähnt.
Der letzte himmelblaue Treffer, gefallen in der 87. Minute, wurde von den meisten bereits auf dem Zaun zelebriert, was die große Polizeischar auf den Plan rief. Diese positionierte sich anschließend sowohl vor dem Zaun als auch im Block, jedoch - und das erlabt man wirklich nicht alle Tage - auf eine ganz entspannte, neudeutsch heißt das wohl: deeskalierende, Art und Weise. Grund: Wir feiern doch nur friedlich - und das es berechtigtem Grund. Wir haben mit 5 zu 1 auswärts gewonnen!
Um ehrlich zu sein: Der Club macht Angst. Wir gewinnen problemlos, wir spielen gut anzusehenden Fussball, wir schießen viele Tore, wir haben einen überragenden Lauf. Jedes Rädchen greift in das nächste - es ist verrückt, es ist perfekt! Zum Schluss - auch das muss einmal sein - grüße ich den abwesenden Schlendrian auf das allerherzlichste. Ich hoffe, Du hattest einen tollen Abend, egal, wo Du diesen auch verbracht hast. Unser Ausflug war: erfolgreich. Und so kann es gern auch weitergehen. Mit dem FC Ailton-Oberneuland möchte nächsten Sonntag ein weiteres Regionalliga-Sorgenkind mit uns die Klingen kreuzen. Nur der Club zählt...
Ein Dankeschön für Bericht und Bilder aus WHV geht an Lenny vom Team cfcfans.de !!
Mehr den je steht der Chemnitzer FC "Hoch im Kurs". Diesbezüglich war damit das Motto, initiiert von Seiten der Ultras Chemnitz ´99, schon vorgegeben. Die knapp 600 Kilometer in den hohen Norden wurden von mehr als der Hälfte der insgesamt 97 anwesenden himmelblauen Party-Schlachtenbummler in Anzug und Krawatte vollzogen, welche sich nach der Zahlung von 6 bzw. 8 ermäßigten Euro dekadent im Gästeblock breit machten; zudem waren 6 Herren aus Essen angereist.Bei den himmelblauen Himmelblauen agierten - wie schon zuletzt gegen Magdeburg und Hamburg, wo stets ein halbes Dutzend Tore erzielt werden konnte - fast erneut die identische Startelf, einzig für den erkrankten Wilke rückte Strässer in das defensive Mittelfeld, was aber nicht als Schwächung zu betrachten ist. Dennoch sah man sich allerdings zu Beginn mit einem Kontrahenten konfrontiert, der - und so konnte man es unter der Woche aus den norddeutschen Gazetten herauslesen - nicht gewillt war, sich kampflos zu ergeben und unter die Räder zu kommen. Im Gegenteil: Man wollte den Favoriten ärgern. Mehr noch: Man wollte sogar in Führung gehen - und beinahe wäre dies auch gelungen, jedoch konnte Pentke den Ball geradeso noch an die Latte lenken. Glück gehabt!
Jedoch sollte dies der einzige Warnschuss der Hausherren bleiben. Im Anschluss übernahm der CFC das Kommando sowie nach 26 Minuten sogar die Führung. Ein starker Garbuschewski setzte sich auf der Außenposition durch, flankte nach innen, wo Dobry in kaltschnäuziger Stürmermanier vollendete. Wenn man so will: Sobald der Club ein Tor schießt, noch dazu gegen so einen sich Mühe gebenden, aber dennoch schwachen Gegner, beginnt die Torfabrik auf Hochtouren zu laufen, nur musste man dieses Mal bis zum Seitenwechsel warten, ehe das nächste Torfestival sich ereignete.
Der nächste Treffer war ein mustergültiger Konter, welcher letztlich, nach Vorlage von Garbuschewski, von Förster abgeschlossen wurde. Die Gegenwehr der tapferen Wilhelmshavener war damit gebrochen, der CFC durfte brillieren und nebenbei das Torverhältnis noch weiter in die Höhe schrauben. Löwe, erneut Dobry sowie Schlosser erzielten die - zum Teil leichten - weiteren Treffer. Der zwischenzeitliche Ehrentreffer durch Bärje sei nur der Vollständigkeit wegen erwähnt.Der letzte himmelblaue Treffer, gefallen in der 87. Minute, wurde von den meisten bereits auf dem Zaun zelebriert, was die große Polizeischar auf den Plan rief. Diese positionierte sich anschließend sowohl vor dem Zaun als auch im Block, jedoch - und das erlabt man wirklich nicht alle Tage - auf eine ganz entspannte, neudeutsch heißt das wohl: deeskalierende, Art und Weise. Grund: Wir feiern doch nur friedlich - und das es berechtigtem Grund. Wir haben mit 5 zu 1 auswärts gewonnen!
Um ehrlich zu sein: Der Club macht Angst. Wir gewinnen problemlos, wir spielen gut anzusehenden Fussball, wir schießen viele Tore, wir haben einen überragenden Lauf. Jedes Rädchen greift in das nächste - es ist verrückt, es ist perfekt! Zum Schluss - auch das muss einmal sein - grüße ich den abwesenden Schlendrian auf das allerherzlichste. Ich hoffe, Du hattest einen tollen Abend, egal, wo Du diesen auch verbracht hast. Unser Ausflug war: erfolgreich. Und so kann es gern auch weitergehen. Mit dem FC Ailton-Oberneuland möchte nächsten Sonntag ein weiteres Regionalliga-Sorgenkind mit uns die Klingen kreuzen. Nur der Club zählt...
Ein Dankeschön für Bericht und Bilder aus WHV geht an Lenny vom Team cfcfans.de !!


