Ein Spiel für die Statistik
von MMMM
Am Vorabend des 3.Advent standen sich bei frostigen Temperaturen der CFC und die SV Babelsberg zum Punktspiel gegenüber – ein Ereignis, an das sich, nicht nur, weil keiner dabei sein durfte, schon in Kürze außer dem Statistik-Fuchs niemand mehr erinnern wird.
Babelsberg, das im Hinspiel mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss das bessere Ende für sich hatte, hätte auch mit dem Kleinbus anreisen können. Eine veritable Ausfallliste bedeutet für deren Trainer Buder vor allem in der Offensive kaum Möglichkeiten. So fiel auch Daniel Frahn aus. Da also offensiv bei den Filmstädtern eh keiner dabei war, verbarrikadierte man das eigene Tor mit allen verbliebenen Kleinbusinsassen gegen die aus den letzten Partien gewohnte himmelblaue Elf. Das Spiel sorgte unter diesen Vorzeichen dann auch für wenig Erwärmendes. Die Guten mühten sich, suchten die Lücke gegen das vielbeinige Bollwerk, ließen es dabei aber wie in vergleichbaren Spielen gegen destruktive Gegner an Kreativität und Überraschungsmomenten fehlen, bisweilen auch an Genauigkeit bei den Passversuchen und, wenn man dann doch mal durch war, an Ruhe und Übersicht vor dem Babelsberger Tor. Aigner mit einem abgefälschten Schuss, Schimmel mit einem Schlenzer ans Außennetz, Caciel mit einem ordentlichen Pfund – das war so in etwa die nennenswerte Ausbeute des Anrennens. Mit unserem 11er ist auch der Protagonist des Spiels erwähnt, denn sein Arbeitstag endete schon nach 39 Minuten mit dem gelbroten Signal. Die zweite Gelbe war dumm: nach einem im leeren Stadion für alle gut vernehmbaren Abseitspfiff drischt Benijka den Ball noch ins Tor und erhält dafür den Karton. Wäre nicht klug aber hinnehmbar, wenn ihm der Berliner Unparteiische nicht 10 Minuten zuvor schon einmal die Gelbe gezeigt hätte, nachdem ihn die Schauspielkünste von Babelsbergs Nummer 1 arg beeindruckt hatten. Vielleicht kann Theißen sich damit im Filmpark bewerben – auf einem Sportplatz gehört sich solch ein Theater nicht.
Durch die Unterzahl änderte sich die Arithmetik des Spiels in Hälfte zwo etwas. Chemnitz konnte immer noch nicht recht und mied nun auch das große Risiko, Babelsberg wollte lange nicht und meldete erst in den letzten 20 Minuten ernsthaftere Ambitionen an. In Kurzform: ein Kopfball von Pagliuca und ein Schuss von Keller hier – ein Pfostenkracher von Rausch und ein Schuss von Danko drüber. Nichts zählbares.
Deckel drauf. Oder besser, angesichts der Temperaturen, Decke drum.
Babelsberg, das im Hinspiel mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss das bessere Ende für sich hatte, hätte auch mit dem Kleinbus anreisen können. Eine veritable Ausfallliste bedeutet für deren Trainer Buder vor allem in der Offensive kaum Möglichkeiten. So fiel auch Daniel Frahn aus. Da also offensiv bei den Filmstädtern eh keiner dabei war, verbarrikadierte man das eigene Tor mit allen verbliebenen Kleinbusinsassen gegen die aus den letzten Partien gewohnte himmelblaue Elf. Das Spiel sorgte unter diesen Vorzeichen dann auch für wenig Erwärmendes. Die Guten mühten sich, suchten die Lücke gegen das vielbeinige Bollwerk, ließen es dabei aber wie in vergleichbaren Spielen gegen destruktive Gegner an Kreativität und Überraschungsmomenten fehlen, bisweilen auch an Genauigkeit bei den Passversuchen und, wenn man dann doch mal durch war, an Ruhe und Übersicht vor dem Babelsberger Tor. Aigner mit einem abgefälschten Schuss, Schimmel mit einem Schlenzer ans Außennetz, Caciel mit einem ordentlichen Pfund – das war so in etwa die nennenswerte Ausbeute des Anrennens. Mit unserem 11er ist auch der Protagonist des Spiels erwähnt, denn sein Arbeitstag endete schon nach 39 Minuten mit dem gelbroten Signal. Die zweite Gelbe war dumm: nach einem im leeren Stadion für alle gut vernehmbaren Abseitspfiff drischt Benijka den Ball noch ins Tor und erhält dafür den Karton. Wäre nicht klug aber hinnehmbar, wenn ihm der Berliner Unparteiische nicht 10 Minuten zuvor schon einmal die Gelbe gezeigt hätte, nachdem ihn die Schauspielkünste von Babelsbergs Nummer 1 arg beeindruckt hatten. Vielleicht kann Theißen sich damit im Filmpark bewerben – auf einem Sportplatz gehört sich solch ein Theater nicht.
Durch die Unterzahl änderte sich die Arithmetik des Spiels in Hälfte zwo etwas. Chemnitz konnte immer noch nicht recht und mied nun auch das große Risiko, Babelsberg wollte lange nicht und meldete erst in den letzten 20 Minuten ernsthaftere Ambitionen an. In Kurzform: ein Kopfball von Pagliuca und ein Schuss von Keller hier – ein Pfostenkracher von Rausch und ein Schuss von Danko drüber. Nichts zählbares.Deckel drauf. Oder besser, angesichts der Temperaturen, Decke drum.
Bilder zum Spiel
Quelle: Fokus Fischerwiese

































