Wegen der negativen Begleiterscheinungen beim Saisonfinale in Dortmund: Fans und Verein trafen sich zum Krisengespräch

02.07.2004, 16:58 Uhr | 501 Aufrufe
Am Dienstag trafen sich in der Einsiedler-Brauerei einmal mehr Vertreter des Vereins und der Fans. Der Grund war diesmal ein ernster, denn hauptsächlich galt es die negativen Ereignisse rund um das Auswärtsspiel des CFC bei den Amateuren von Borussia Dortmund aufzuarbeiten und die Zukunft der Fanarbeit zu erörtern.
Die Negativliste des letzten Punktspiels umfasst vom Widerstand gegen die Staatsgewalt über Beleidigung, Landfriedensbruch und Diebstahl an Raststätten, Sachbeschädigung in den Bussen und Körperverletzung so ziemlich alles, was man nicht braucht. Kriminalhauptkommissar Wolfgang Rücker erläuterte den aktuellen Stand der Dinge und betonte, dass die Ermittlungen längst noch nicht abgeschlossen seien. Fanvertreter und Verein verurteilten unisono die Vorkommnisse und forderten eine rückhaltlose Aufklärung, bekräftigten aber diesbezüglich Objektivität, da die leider Gottes immer wieder vorkommenden Pauschalverurteilungen ganzer Fangruppen und Fanclubs in Deutschland stets für noch mehr Ärger sorgen. Der Fanrat schlug vor, die Zusammenarbeit auf diesem Sektor weiter auszubauen, was der Vorstand des CFC akzeptierte. So wird man sich zukünftig bei weniger schlimmen bzw. strittigen Vorfällen zuerst mit den betreffenden Personen zusammensetzen, bevor man Konsequenzen beschließt. Beide Seiten erhoffen sich dadurch maßvollere und den Umständen angepasste Konsequenzen. Des Weiteren wird ab sofort ein Fanvertreter vor Ort sein, wenn über solche „Bagatellfälle“ befunden wird. Man betonte aber einstimmig, bei eindeutigen bzw. wiederholten Verfehlungen den Delinquenten weiterhin keinerlei Rücksicht bzw. Verständnis entgegenzubringen.
Der ebenfalls anwesende und angesichts der vorgetragenen Fakten zum Dortmund-Spiel recht verwunderte Wuschi Rohde forderte die Vertreter der Fans auf, sich weiter kompetent zu verstärken, um derartigen Negativerscheinungen zukünftiger kompakter begegnen zu können und bot seine Unterstützung an.
Hinsichtlich der zukünftigen Fanarbeit verständigte man sich darauf, das bestehende Fanprojekt bzw. dessen Überreste sauber aufzulösen. um kurz- bis mittelfristig eine neue Faninstitution in Chemnitz zu etablieren, um auf diesem Gebiet endlich die langersehnte Konstanz und damit auch die notwendigen Erfolge zu erreichen. Die Fanvertreter mahnten aber an, dass ohne eine breite und engagierte Basis eine ordentliche Fanpolitik im Sinne aller Betroffenen kaum möglich ist. Zu Beginn der neuen Saison wird man diesbezüglich mit konkreten Punkten an die Fangemeinde des CFC herantreten.

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