Dirk Karkuth neuer CFC-Coach / Matthias Schulz als Co. im Gespräch

11.12.2000, 11:48 Uhr | 702 Aufrufe
Dirk Karkuth ist neuer CFC-CoachKnapp zwei Wochen durfte spekuliert werden, wer beim CFC auf dem Schleudersitz Trainerstuhl Platz nehmen würde. Von Zachhuber bis Schädlich, von Vogel bis Toppmöller reichte die Palette der Namen, die im Gespräch waren. Doch Zachhuber, Schädlich und Toppmöller wollten nicht, bei Vogel scheiterte es an der Ablösesumme, die der Club an Vogels derzeitigem Verein 1. FC Magdeburg hätte zahlen müssen. Als heute Dirk Karkuth (38) als neuer CFC-Coach vorgestellt wurde, hieß es bei vielen erstmal "Wer issn das?". Fürwahr ist Karkuth im Osten nicht allzubekannt, obwohl der Gelsenkirchner bereits als Trainer bei Stahl Brandenburg gearbeitet hat. Weitere Stationen seiner Trainerlaufbahn waren Rot-Weiß Essen, mit denen er auch seinen größten Erfolg feierte - 1994 erreichte er mit den Rot-Weißen das DFB-Pokalfinale (1:3 gg. Bremen) - der 1. FC Saarbrücken und der FSV Mainz. Die Mainzelmännchen übernahm er als Feuerwehrmann in der letzten Saison 7 Spieltage vor Schluß und rettete die stark abstiegsbedrohten Mainzer vor dem Abstieg.

Karkuth leitete heute früh bereits das Training und führte Einzelgespräche mit den Spielern. Vor allem die älteren Spieler will der neue CFC-Coach in die Pflicht nehmen und der Mannschaft eine neue Hackordnung geben. Den Klassenerhalt sieht Karkuth trotz der neun Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz "als noch möglich an". Nichtsdestotrotz hat Karkuth beim CFC einen Vertrag bis 2002, gültig auch für die Regionalliga, unterschrieben. Ein Zeichen dafür, daß mit Karkuth auch der dringend benötigte Neuaufbau für die Regionalliga angegangen werden soll.

Mit der Verpflichtung von Karkuth rückt der "Chef für zwei Spiele", Manfred Lienemann ins zweite Glied und soll sich in Zukunft wieder um den Nachwuchs der Himmelblauen kümmern. Neuer Co-Trainer könnte der Ex-DSC-Trainer Matthias Schulz werden. CFC-Präsident Waszik hat sich bereits mit dem DSC in Verbindung gesetzt, eine Einigung vorausgesetzt, könnte Schulz am Mittwoch gegen Gladbach bereits neben Karkuth auf der Bank sitzen.

Foto: Sport.1

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