Makarenko mit "Five-trik": Fortschritt Lunzenau - CFC 0:22 (0:11)
29.06.2013, 18:12 Uhr | 1.135 Aufrufe
Nach dem "nur" einstelligen 8:1 in Schleiz hat der CFC erneut den Tore-Hammer ausgepackt und beim SV Fortschritt Lunzenau (Kreisliga A) haushoch mit 22:0 gewonnen. Nach den verfügbaren Statistiken dürfte dies der höchste Sieg in einem Testspiel gewesen sein. Der himmelblaue Rekord lag bisher bei
20:0, aufgestellt im Sommer 2011 beim ESV Buchholz. Aber auch der Gastgeber freute sich über einen neuen Bestwert, denn mit 1.493 zahlenden Zuschauern (gesamt: 1.659) wurde ein neuer Zuschauerrekord im Stadion an der Rochlitzer Straße aufgestellt. Vor 6 Jahren waren zum Freundschaftsspiel gegen den Zweitligist aus Äks (Ergebnis: 0:5 *hihi*) genau zwei zahlende Kunden weniger erschienen.

Gerd Schädlich verzichtete auf den Einsatz von Pfeffer, der sich am Mittwoch in Schleiz beim Zusammenprall mit Hensel eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Riederer hütete in Hälfte 1 das Tor, Rückkehrer Garbuschewski spielte komplette 90 Minuten durch, wechselte mit Makarenko öfters die Seiten, und bildete mit dem Ukrainer eine höchst motivierte Flügelzange. Nachdem Förster, Semmer (sehenswertes Kopfballtor in Rückenlage) und Kegel den Torreigen eröffnet hatten, schlug Makarenko gleich fünf Mal in Folge zu. Zwischen der 12. und 28. Minute gelang ihm ein lupenreiner "Fünf-trik". Lunzenau, am letzten Samstag noch gegen Germania Mittweida II im Punktspielbetrieb aktiv, hatte zwar Schwerstarbeit in der Abwehr zu verrichten, kam aber auch zu mehreren Nadelstich-Attacken. In der 22. Minute flog ein schicker Heber nur äußerst knapp am CFC-Tor vorbei. Sehr sehenswert war auf der Gegenseite das 0:10 durch Semmer, der einen Abwehrspieler überlupfte und dann elegant einschob.
Das erste Achtungszeichen der 2. Hälfte kam von Fortschritt: Bei einem 30m-Knaller (48.) war Schmidt - jetzt für Riederer im Tor - zur Stelle. Der zurückgekehrte Flügelflitzer und begnadete Techniker Garbuschewski sorgte für den 12. und 13. Treffer. Die beiden Stadionsprecher versuchten sich - zum Teil etwas angestrengt - an der ständigen Kommentierung des Spiels; immerhin schafften sie es, 3x eine La-Ola-Welle im Rund zu inszenieren. Der Club setzte auf konsequentes Flügelspiel und suchte neben Flanken oft das finale Zuspiel in Richtung Elfmeterpunkt. Neben Makarenko (6 Treffer) gingen nun auch Semmer (5) und Fink (4) auf Torejagd. Der Torschützenkönig der 3. Liga war es auch, der den Torreigen beendete - nach einem Foul an Semmer verwandelte Fink aus 11 Metern locker zum 0:22. Depp des Tages war ein Zündler aus Cottbus, der glaubte, nach Spielende ein DRK-Fahrzeug ungestört mit Pyrotechnik bewerfen zu können, aber von der einsatzfreudigen Chemnitzer Security sportlich-elegant einkassiert wurde.
CFC-Team, Hälfte 1:
Riederer - Landeka, Bankert, Wachsmuth, Stenzel - Makarenko, Kegel, Scheffel, Garbuschewski - Förster, Semmer
CFC-Team, Hälfte 2:
Schmidt - Birk, Bankert, Cinar, Le Beau - Garbuschewski, Hensel, Landeka, Makarenko - Semmer, Fink
Torfolge: 0:1 Förster (2.), 0:2 Semmer (4.), 0:3 Kegel (8.), 0:4 Makarenko (12.), 0:5 Makarenko (13.), 0:6 Makarenko (16.), 0:7 Makarenko (23.), 0:8 Makarenko (28.), 0:9 Semmer (29.), 0:10 Semmer (36.), 0:11 Förster (38.), 0:12 Garbuschewski (50.), 0:13 Garbuschewski (51.), 0:14 Semmer (54.), 0:15 Fink (60.), 0:16 Fink (62.), 0:17 Makarenko (63.), 0:18 Garbuschewski (65.), 0:19 Semmer (68.), 0:20 Birk (69.), 0:21 Fink (74.), 0:22 Fink (80./Foulelfer)
Zuschauer: 1.493 im Stadion an der Rochlitzer Straße in Lunzenau
