Müllers Schlachtplan für einen erfolgreichen CFC-Auftritt in Münster

20.11.2002, 15:16 Uhr | 258 Aufrufe
Auf der heutigen Pressekonferenz des CFC blickte Joachim Müller noch einmal auf das Spiel gegen die Kölner Amateure zurück und betonte seine Zufriedenheit, daß den Kölnern trotz bester Chancen der Anschlußtreffer nicht geglückt sei. Es sei für das Nervenkostüm seiner Truppe sehr wichtig, zu wissen, daß der CFC die Schlußminuten auch ohne Gegentor überstehen kann. In seiner bisherigen Trainingsarbeit sei die Verstärkung der Defensive zentraler Bestandteil gewesen, da nur mit einer guten Abwehrarbeit Spiele erfolgreich gestaltet werden können. Der Coach schätzt die Mannschaft für nicht so gefestigt oder abgezockt ein, einen Gegner 90 Minuten anrennen zu lassen und selbst nur auf Konter zu spielen. Aus diesem Grunde wird Müller beim Auswärtsspiel in Münster auch eine offensive Spielausrichtung wählen, um den Gegner möglichst früh zu beschäftigen und vom Tor der Himmelblauen fernzuhalten. Scherzhaft fügte der Coach noch an, daß man auch wieder extra Billardfreistöße a'la Mehlhorn mit Pfosten und Hiemanns Waden ausgiebig geübt hätte.
Bis auf die Langzeitverletzten stehen dem CFC alle Spieler zur Verfügung. Lediglich Rainer Krieg plagt sich mit einer schmerzhaften Zehenprellung herum. Stefan Meissner wird trotz seiner verletzungsbedingten Auswechslung ebenso im Aufgebot stehen wie Rudolf Zedi, der sich im Laufe der Woche eine Erkältung zugezogen hatte. Die Langzeitverletzten Ahlf und Wohlgemuth stehen momentan im Reha-Training, werden aber erst Anfang nächsten Jahres einem abschließenden sportmedizinischen Check unterzogen.
Nacht 8 Tagen im Amt wollte Müller keine korrigierte Saisonprognose für den CFC abgeben, sein primäres Ziel laute einzig und allein, schnell die Abstiegszone zu verlassen. Alle anderen Vorgaben seien in der jetzigen Situation unangebracht. Auch sein Ziel, in diesem Jahr unter seiner Führung mindestens 6 Punkte zu holen, bleibt unverändert - wenn mehr herausspringen sollte, wäre dies natürlich umso besser.

Für das Nachholespiel in Dresden gibt es immer noch keinen feststehenden Termin. Beide Vereine würden sich aber zur Zeit bemühen, daß Spiel eine Woche vor dem Rückrundenstart auszutragen.

Befragt nach den Gerüchten einer großen Chemnitzer Tageszeitung, daß der Erzrivale aus Aue ein gehobenes Interesse an Ersin Demir hätte, antwortete CFC-Vorstandsmitglied Rico Steinmann sinngemäß, daß seitens des FCE keinerlei Anfrage vorliegen würde. Es dürfe auch bezweifelt werden, daß neben der ausbleibenden sportlichen Entwicklung für Demir der FCE überhaupt in der Lage sei, eine entsprechend interessante Transfersumme aufzubringen.

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