CFC absolviert ab sofort Sondertraining in den Felsendomen Rabenstein

01.04.2026, 08:40 Uhr | 507 Aufrufe
Sondertraining in den Felsendomen RabensteinMit Beginn dieses Monats wird bei den Himmelblauen eine besondere Trainingseinheit eingeführt. Aller zwei Wochen steht eine doppelstündige Turnstunde unter Tage in den Felsendomen in Rabenstein auf dem Programm. Grund dafür ist die nahezu unaufhaltsame Anziehungskraft der Regionalliga auf den Tabellenkeller der 3. Liga, wo die unblauen Bergwichtel akribisch den Abstieg auf eine tiefere Sohle vorbereiten. Damit man seitens des CFC im nächsten Spieljahr und im diesjährigen Sachsenpokal nicht gänzlich unvorbereitet auf das Bergvolk trifft, wird sich in den Felsendomen jetzt schon auf diese Begegnung der unheimlichen Art vorbereitet.

"Ja, wir legen Schutzausrüstung an, setzen Helme auf, knipsen die Taschenlampen an - und dann geht es in den dunklen Stollen auf die Suche nach dem Gegner", lässt sich das Trainerteam um Benjamin Duda etwas in die dunklen Untertage-Karten schauen. Mehr wolle man aber aus taktischen Gründen nicht verraten. Trainings-Kiebitze berichten tuschelnd, dass man die Darsteller gegnerischer Kicker angeblich im Dunklen leuchten sieht. Trotzdem: "Man weiß fast nie, woher der Ball kommt, da muss man auf das kleinste Geräusch achten", klagt CFC-Keeper Daniel Adamczyk etwas nervös. "Und den kleinen Männel sieht man gar nicht!" Auch Torjäger Dejan Bozic muss noch viel üben - mit seiner Länge von 1,94 m stößt er noch zu oft mit seinem Helm an die Decke und verrät dadurch ständig die himmelblauen Angriffsvorhaben. Tom Baumgart kann hingegen aus den Zeiten seiner lilanen Abwege mit guten Tipps glänzen: "Ich weiß genau, hinter welcher dunklen Ecke sich diese Wichtel gern verstecken!".

Aber auch die Fans der Himmelblauen sind aufgefordert, sich auf die Bezirksderbys gegen das zänkische Bergvolk akribisch vorzubereiten. Für die Auswärtsfahrt empfiehlt sich auf jeden Fall ein solider Helm mit LED-Batterielicht (an die Ersatzbatterie denken!), eine Strahlenschutzbrille (mindestens 19.66 Dioptrien) und eine persönliche Schutzausrüstung (PSA) aus Bleigummi mit erhöhtem Wismut-Schutzfaktor. Nicht vergessen sollte man auch den aus dem Mittelalter bewährten Kanarienvogel, der vor tödlichen - und nicht riechbaren - Gasen im Bergwerk warnt. Vogel tot - sofortige Heimfahrt! Wie man solche gefährlichen Schlachten gekonnt meistert, können sich die jüngeren Fans gern von den Altvorderen erzählen lassen. Erinnert sei hier an die Schlacht im Schacht vom 22. September 2001, als das Bergwerk beim 3:0-Auswärtssieg des CFC komplett in sich zusammenbrach.

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