Ein Punkt soll her in Wattenscheid - CFC wird Versicherungsagentur

31.07.2002, 16:55 Uhr | 336 Aufrufe
Am Freitag heißt es für den Chemnitzer FC in Wattenscheid die erste Auswärtspartie der noch jungen Saison möglichst schadlos zu überstehen. Zumindest vom Kader her sieht es da schon einmal gut aus. Zwar haben, neben den 3 Langzeitverletzten, Ingo Walther (Fußprellung) und Christian Fröhlich (Lendenwirbelblockade) mit leichten Beschwerden zu kämpfen. Bis Freitag dürften beide aber wieder einsatzfähig sein.
Und so gibt sich Matthias Schulz auch optimistisch ohne den nötigen Respekt vor dem Gegner zu verlieren: "Wattenscheid spielt mit einem modernen 4-4-2-System, aber im Gegensatz zu Münster beherrschen sie das Kurzpassspiel sehr gut und verfügen über ein gutes, ballsicheres Mittelfeld." Und mit Blick auf den 1. Spieltag philosophiert der Trainer: "Wattenscheid ist ein schwerer Gegner, auch wenn für sie das Auftaktspiel daneben gegangen ist - vielleicht sind sie es auch gerade deswegen."
Doch gleich im nächsten Satz verbreitet er wieder Optimismus: "Wenn wir mit dem nötige Mut und Selbstvertrauen in das Spiel gehen und es uns gelingt die Abwehr weiter zu stabilisieren, ist der anvisierte eine Punkt möglich, und vielleicht sogar mehr..."

Vorrausichtliche Aufstellung:
Hiemann - Göhlert - Zedi, Schmidt - Meissner, Tchipev, Walther, Mehlhorn - Fröhlich - Demir, Krieg


Wie die Fanpage berichtete, war Guido Jörres zu Wochenbeginn bei Matthias Schulz zum Probetraining. Der Chemnitzer FC hat ihm nun ein Vertragsangebot unterbreitet. Bis Freitag hat Jörres, der wieder nach Düsseldorf zurückgekehrt ist, Zeit sich zu Entscheiden.
Auch der Fall Vesovic beschäftigt weiterhin die Vereinsführung. Noch immer sind die Himmelblauen um eine Spielgenehmigung für den Defensivspezialisten bemüht, dessen Frau in diesen Stunden das erste gemeinsame Kind in Bielefeld erwartet (oder vielleicht sogar schon entbunden hat).
Neue Einzelheiten gibt es auch aus dem Kontrakt mit der Hamburg-Mannheimer Versicherungsgruppe. Vorstand Dr. Langer betonte noch einmal, dass dies kein Sponsoring-Vertrag sei, sondern eine Kooperation. Dies bedeutet nun nichts anderes, als dass der Chemnitzer FC, womöglich sogar im Sportforum, Geschäftsräume für einen Repräsentanten der Versicherung aus Reihen des Regionalliga-Kaders einrichten wird. Dieser Spieler wird auch in Zukunft eine berufliche Perspektive bei der Hamburg-Mannheimer bekommen.
Weiterhin ist es so, dass der Verein bemüht sein wird, Verträge (Sportversicherungen, Altersvorsorge, etc.) mit Fußballern aus dem Nachwuchs, mit Sponsoren, etc. abzuschließen. Dafür erhalten die Himmelblauen Provisionen. Die 100.000 EUR sind also lediglich ein Vorschuss auf die zu erwartenden Vertragsschlüsse. Sollte es dem CFC gelingen mehr als die geforderten Kontrakte zu bringen, erhöht sich entsprechend der Betrag.
Und zum Schluss verriet Dr. Langer noch, dass es nun doch für den mittlerweile in Frieden geschiedenen Torsten Bittermann eine ordentliche Verabschiedung geben wird. Wann, wie und wo muss allerdings noch erörtert werden.

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