CFC-Aufsichtsräte Kalew und Balster legen Ämter nieder!

15.11.2017, 14:39 Uhr | 1447 Aufrufe
Simone Kalew tritt als AR zurückDie bisherige Ruhe in den himmelblauen Vereinsgremien seit der aoMV am 16. Januar war wohl nur trügerischer Natur, denn am heutigen Tag haben gleich zwei Aufsichtsräte völlig überraschend ihre Ämter niedergelegt! Simone Kalew, Geschäftsführerin der GGG, und Dirk Balster, kaufmännischer GF des Klinikums Chemnitz, sind ab sofort nicht mehr im ehemals 7-köpfigen CFC-Aufsichtsrat dabei. Und sie treten mit einem dicken Paukenschlag ab, denn nach Kalews Worten ist das Vertrauen "in Teile des Vorstandes" verloren gegangen! Für die im Dezember 2017 anstehende ordentliche Mitgliederversammlung sind dies keine guten Vorzeichen.

In der Presse-Mitteilung der GGG heißt es heute:

Simone Kalew, Geschäftsführerin der GGG, und Dirk Balster, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikum Chemnitz, legen mit sofortiger Wirkung ihre Mandate als Aufsichtsräte des Chemnitzer Fußballclub e. V. nieder.

Seit Januar 2017 haben beide Vertreter den Vorstand des CFC mit ihrer betriebswirtschaftlichen Expertise bei der strukturellen und finanziellen Neuaufstellung des Vereins unterstützt.

Simone Kalew: „Das für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und für die notwendige Konsolidierung des Vereins erforderliche Vertrauen in Teile des Vorstandes sehe ich als nicht mehr gegeben an. Dem gesamten Aufsichtsrat sowie den Vorständen Steffen Ziffert und Nico Beltrame danken wir ausdrücklich für die gute, konstruktive Zusammenarbeit. Die Geschäftsbesorgung der GGG für die CFC Marketing und Stadionbetrieb GmbH bleibt davon unberührt.“


Da am 10. Mai diesen Jahres Erwin Trageser aus dem Aufsichtsrat zurücktrat, besteht das von den CFC-Mitgliedern im Januar 2017 neu gewählte Gremium nur noch aus vier Personen.

Ein besonders schweres Geschütz fährt Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig zur aktuellen Lage auf: "Der Vereinsspitze steht seit November auf Basis des Stadtratsbeschlusses ein fundiertes Gutachten als weiteres Instrument für einen Konsolidierungskurs zur Verfügung, der den Verein nachhaltig stabilisieren kann. Allerdings ist die Vereinsspitze nicht bereit, neben der finanziellen Hilfe auch diese betriebswirtschaftliche Unterstützung anzunehmen. Stattdessen wurde und wird die angebotene Unterstützung als Einmischung in den Verein empfunden. Deshalb ist das Ausscheiden von Frau Kalew und Herrn Balster konsequent." (Quelle: www.tag24.de)

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