Weshalb es am Samstach gut aussieht...
20.03.2025, 08:03 Uhr | 1.147 Aufrufe
so hiess einst eine legendäre Rubrik im hiesigen Forum, wo User Ritter Runkel im Vorfeld wichtiger Spiele genau analysierte, warum der Sieger nur CFC heissen kann. Zugegebenermaßen klappte das mal besser und mal schlechter.
Schaut man aber mal auf das am kommenden Samstag stattfindende Derby und nur die nackten Zahlen, dann sieht es gar nicht soooo schlecht aus, denn:
Im Pokal hat der Club gegen den Schacht bislang eine weisse Weste!
Generell muss man sagen, dass die Derbybilanz des FCK und CFC gegen die Unblauen gut aussieht. Seit der FCK-Gründung gingen 31 von 67 Derbys in die Bezirkshauptstadt (14 Remis, 22 Niederlagen). Zu Hause auf der Fischerwiese sieht es noch besser aus. Da verlor der Club insgesamt nur 5 mal in den vergangenen 60 Jahren, gewann dafür 21mal und 8mal wurden die Punkte geteilt.
Doch kommen wir zum Pokal. Hier trafen die Kontrahenten insgesamt sechs mal im FDGB- oder Sachsenpokal aufeinander.
Die Wege ins FDGB-Pokalfinale über die Wismut
Dreimal standen die Himmelblauen zu DDR-Zeiten im FDGB-Pokalfinale: 1969, 1983 und 1989. Über die Finalergebnisse wollen wir an dieser Stelle nicht schreiben, viel lieber über die Spiele gegen die Wismut, die auf allen drei Wegen ins Endspiel des FDGB-Pokals anstanden.

Das erste mal am 30.11.1968, als die Wismut im Achtelfinale nach Karl-Marx-Stadt durfte und mit
3:1 wieder unter Tage abtreten durfte. Den Deckel drauf zum 3:1 machte damals Stürmerlegende Matz Vogel.
Am 23. Oktober 1982 kreuzten Himmelblau und Lila-Weiss erneut die Klingen im Achtelfinale. Dies hatte Überlänge und in der Verlängerung sorgten Bähre und Schubert für das
4:2 des FCK vor 13.000 Zuschauern.
Am 11. März 1989 war dann das dritte Aufeinandertreffen im FDGB-Pokal. Diesmal war es das Halbfinale und es ging darum, wer zum Finale ins Stadion der Weltjugend gegen den BFC Dynamo nach Berlin fährt. Das Spiel fand vor 18.000 Zuschauern im Schacht statt und ging mit
2:1 für die Elf von Hans Meyer aus. Richter und Heidrich hatten für den Club getroffen, Aue durch Mothes nur den Anschluss geschafft.
Sachsenpokal: Drei Heimspiele, Drei CFC-Siege

Das erste mal nach der Wende trafen der Club und der Schacht im
Mai 1998 im Finale des Sachsenpokal aufeinander. 7.300 Zuschauer wollten auf der Fischerwiese das Duell der alten Rivalen sehen und wurden nicht enttäuscht. Denn die Partie ging bis ins Elfmeterschiessen, wo der Club dank zweier gehaltener Elfmeter durch Steffen Süssner die Oberhand behielt und sich das zweite mal den Sachsenpokal sicherte.
2010 schliesslich forderte der CFC als Regionalligist den Drittligisten aus Aue ebenfalls im
Finale heraus. In einem packenden Spiel vor knapp 10.000 Zuschauern holte der CFC zweimal einen Rückstand (durch Reinhardt und Löwe) auf, bevor Becker das vielumjubelte 3:2 für die Guten erzielte. Den Schachtern dürfte es in diesem Jahr wohl egal gewesen sein, stiegen sie doch in die 2. Liga auf.
Damals war im übrigen im Halbfinale die SGD Gegner der Schädlich-Elf, die auf der Fiwi mit 2:1 bezwungen wurde.
Vor am Spieltag exakt zwei Jahren - und das dürfte den meisten noch in Erinnerung sein - bezwangen die Himmelblauen als krasser Aussenseiter die Dotchev-Elf mit einem
sagenhaften 3:0. Unser Sportdirektor Chris Löwe stand damals selbst auf dem Platz.
Sechs Siege also für den Club in den sechs Aufeinandertreffen in FDGB- und Sachsenpokal.
Da wäre doch am Samstag beste Gelegenheit für den siebten Streich.
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