Spielbericht // Saison 2009/2010

 
VfB Auerbach
VfB Auerbach0:3Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
Viertelfinale - Sachsenpokal - Saison 2009/2010
Mittwoch, 18. November 2009, 13:30 Uhr
Stadion "Ziegeleiweg", Auerbach
Zuschauer: 1.700
Schiedsrichter: Jahn (Plauen)
VfB AuerbachTorfolgeChemnitzer FC
T Berger
A Otte
A Kramer
A Vogel (57. Persigehl)
A Bley
M SchusterGelbe Karte
M M. Weigl (57. Pfoh)
M Düring
M Dressel (74. J. Weigl)
S StiefelGelbe Karte
S Schuch

Trainer: Dünger
0:1 Hampf (3.)
0:2 Hampf (53.)
0:3 Boltze (74.)

T Pentke
A Becker
A RichterGelbe Karte (77. Nowak)
A Thönelt
A Reinhardt
M Löwe (77. Schlosser)
M Emmerich
M VrtelkaGelbe Karte
M Garbuschewski
S Jansen (64. Boltze)
S Hampf

Trainer: Schädlich
Spielbericht

Mit Überfalltaktik souverän ins Halbfinale

Von Erik Büttner

Mit einem souveränen Sieg über Oberligist VfB Auerbach ist der Chemnitzer FC ins Halbfinale des Sachsenpokals gestürmt. 3:0 (1:0) gewannen die Himmelblauen im Vogtland und mussten sich dafür noch nicht einmal ein Bein ausreißen.

David Jansen bejubelt das frühe 1:0 durch HampfChemnitz begann im zugigen Stadion am Ziegeleiweg mit seiner eingespielten Elf und einem Überfall auf Auerbach. Die Gastgeber wurden sofort attackiert und das hatte bereits nach 5 Minuten Erfolg. Eine Ecke von Chris Löwe fand den Fuß von Sascha Thönelt und dessen Schuss über Kevin Hampfs Hacke als Bogenlampe den Weg ins Tor. Die gut 600, 700 Mitgereisten aus Chemnitz waren oben auf und stimmten ihren Dauersupport an. Chemnitz war damit einem aufreibenden Kampf mit den Vogtländern ums erste Tor aus dem Weg gegangen und hatte ihnen gleich einen scharfen Zahn gezogen. Was die Schwarz-Gelben jedoch gut machten, das war die sonst starken Chemnitzer Flügelflitzer Chris Löwe und Ronny Garbuschewski abzumelden. Doch da Auerbach ansonsten nicht viel auf die Reihe brachte, mussten die Himmelblauen keine großen Anstrengungen unternehmen, um dieses Manko auszumerzen. Allein mit Standards strahlte Chemnitz mehr Gefährlichkeit aus als die Hausherren. Nur Schuch verlieh in Halbzeit 1 dem Ausgleichswunsch der Vogtländer einmal Nachdruck (20.). Dagegen traf der CFC nach guten, aber vergebenen Möglichkeiten von Hampf (26.) und Reinhardt (28.) sogar noch einmal ins Tor. Der Treffer von Garbuschewski (42.) wurde aber mit Abseitsbegründung durch Schiedsrichter Enrico Jahn nicht anerkannt. Vermutlich stand Garbuschewski bei der Kopfballverlängerung durch Hampf leicht vor seinem Gegenspieler. Es war jedoch nicht die einzige Szene, in der der Unparteiische aus Plauen größere Aufmerksamkeit auf sich zog. Besonders seine vogtländischen Artgenossen, aber hin und wieder auch der Chemnitzer Fanblock fanden seine Leistung bisweilen kritikwürdig.

Das Spiel aber entschied dann doch der CFC allein. Denn keine 10 Minuten nach dem Seitenwechsel war erneut der fleißige Hampf zur Stelle, um einen Garbuschweski-Freistoß direkt ins Tor zu verlängern (54.). Doch auch wenn Auerbach an diesem Nachmittag schwächer als erwartet war, so gaben sie sich noch nicht auf. VfB-Trainer Steffen Dünger stärkte durch die Einwechslung von Ricardo Persigehl und Carsten Pfoh seine Offensive und die wirbelt noch einmal Staub auf dem schlechten Spielfeld auf. Das mündete in 1, 2 brenzligen Situationen, die die Chemnitzer Abwehr jedoch mit vereinten Kräften entschärfen konnte. In diesen Angriffsdrang der VfB-Elf hinein, schlichen sich aber immer wieder Fehler. Der folgenreichste war eine Gemeinschafts(fehl)leistung von Auerbachs Daniel Schuster und Torwart Rene Berger. Erst klärte Schuster einen Pass von Reinhardt unglücklich auf Boltze, dann rutschte der VfB-Torwart auch noch ins Leere, so dass der eingewechselte Boltze keine Mühe hatte, den Ball ins verlassene Tor zu schubsen (75.).

Mit diesem 3:0 waren die Messen am Auerbacher Ziegeleiweg gelesen und Chemnitz die Revanche für das Pokalaus im Jahre 2006 an gleicher Stelle gelungen. Dafür reichte dem CFC ein abgeklärter, effektiver Auftritt ohne jedoch die hohe Fußballkunst zu zeigen.

Wertung: 3,0 - Durchschnittspokalspiel

Beste Himmelblaue: Hampf, Becker


Pressestimmen

www.vfb-auerbach.de

Verdient ist der VfB Auerbach am Mittwochnachmittag im Viertelfinale des Landespokals gescheitert. Gegen Regionalligist Chemnitzer FC hatten die Vogtländer letztlich keine Chance aufs Weiterkommen. Das frühe Gästetor durch Hampf (4.) warf alle Vorhaben der Gastgeber über den Haufen. Zu wenig Kampf legten die Dünger-Schützlinge an den Tag, so dass der Favorit in der zweiten Hälfte durch Hampf und Boltze den ungefährdeten Sieg einfahren konnte.


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