Ein langes Abtasten beider Mannschaften gab es vor der Kulisse von 0 Zuschauern nicht. Erste vorsichtige Angriffsbemühungen der himmelblauen konterten die Gäste aus Bayern mit durchaus guten Möglichkeiten durch Ayensa in der 9. Minute sowie Bilbilja in der 11. Minute. In der 14. Minute verpasste Hosiner eine Eingabe von Tuma nur knapp.
In der 22. Minute ging der Gast aus Ingolstadt in Führung. Nach einem Ballverlust von Hohenender und einer Schlafeinlage des gesamten Abwehrverbundes bediente Bilbilja Stefan Kutschke in der Mitte, der keine Mühe hatte, zu vollenden. Mit dem Spiel in Duisburg war es bereits das 3. Gegentor in Folge, was der CFC quasi selbst geschossen hat. Chemnitz war in Folge dessen durchaus bemüht, zählbares zu erreichen, war jedoch in den finalen Aktionen vor dem gegnerischen Tor viel zu harmlos und agierte teilweise zu kompliziert. Eine Großchance zum Ausgleich wurde zudem von Schiri Weickenmeier verwehrt. In der 35. Minute wurde Bonga im Strafraum umgerissen – der Pfiff blieb trotz berechtigter Proteste aus. Kurz vor der Pause hatte erneut Bonga die Chance zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Garcia schlug der großgewachsene Angreifer vom CFC in aussichtsreicher Position jedoch über den Ball. Somit ging es mit einer verdienten Führung für die Gäste in die Pause. Im Vergleich zum CFC zeigten sie sich effektiver und kaltschnäuziger im Abschluss.
Unverändertes Bild in Halbzeit 2. Der CFC spielte gefällig mit, war jedoch nicht in der Lage , gefährliche Situationen heraufzubeschwören. In der 71. Minute wurden die Gäste durch ein Fehlabspiel von Langer zum 2:0 eingeladen. Jakubov bewahrte Chemnitz im 1 gegen 1 gegen den eingewechselten Elva jedoch vor einem höheren Rückstand. Der CFC zeigte sich bis zum Schluss bemüht, verpasste es jedoch, wirklich gefährlich vor das Tor der Gäste zu kommen. Somit blieb es beim knappen, aber letztendlich verdienten Auswärtssieg der oralen Schützlinge.
(62. Itter)




