Der Chemnitzer FC hat das Achtelfinalduell gegen den Reichenbacher FC schnell entschieden. Nach einer Viertelstunde lag das Team von Benjamin Duda 1.800 Zuschauern im chicen und traditionsreichen „Stadion am Wasserturm“ bereits mit 3:0 in Führung. In den letzten zehn Minuten fielen drei weitere Treffer, sodass es final standesgemäß 6:0 endete. Dejan Bozic steuerte einen Doppelpack bei.
Schnelle Weichenstellung in Richtung Viertelfinale

Die Reichenbacher Anhänger führten ihre kleine Choreografie – bestehend aus blauen und gelben Luftballons durch – noch durch, schon musste ihre Mannschaft den ersten Gegentreffer hinnehmen. Denn nach nur 25 Sekunden geriet der RFC in Rückstand – und dafür war ein eigener Spieler verantwortlich. Marius Horn bugsierte den Ball nach Hereingabe von Leon Damer ins eigene Tor. In der Sachsenliga haben die Vogtländer – aktuell dritter Platz – die letzten vier Heimspiele allesamt ohne Gegentor für sich entscheiden können. Bei den Himmelblauen fehlte - neben dem Langzeitverletzen Niclas Erlbeck – mit Tobias Müller der Kapitän. Die angeschlagenen Daniel Adamczyk und Jonas Marx saßen auf der Ersatzbank. Gleiches galt für die etatmäßigen Stammspieler Julius Bochmann, Johannes Pistol und Maurizio Grimaldi.
Drei Tore in 15 Minuten
CFC-Trainer Benjamin Duda erwartete „ein emotionales und intensives Kampfspiel“ gegen „eine Mannschaft mit Aufschwung, Euphorie und Stabilität. Reichenbach ist ein verkappter Oberligist, ein sehr ernstzunehmender Gegner“. Nach 15 Minuten hieß es bereits 3:0 für seine Schützlinge. Erst segelte ein abgefälschter Freistoß von Lon Damer unhaltbar in den Kasten von Patrick Hettwer, der anschließend das Nachsehen gegenüber Tobias Stockinger – nach Zauberpass von Artur Mergel – hatte.

Bis zur 40. Minute fand das Spiel vor allem zwischen den Strafräumen statt, ehe Domenico Alberico das 4:0 auf dem Fuß hatte. Der Lupfer des 26-jährigen Offensivspielers ging knapp über das RFC-Tor. Die letzte Möglichkeit im ersten Durchgang hatte CFC-Capitano Bozic mit einem Pfostenschuss von der Strafraumgrenze.
Drei Tore in den letzten zehn Minuten
Nach dem Seitenwechsel blieb das Niveau überschaubar. In der 60. Minute schlenzte David Günnel einen Freistoß über den Wunsch-Kasten, in der 75. Minute prüfte er den himmelblauen Schlussmann aus spitzem Winkel. Ein Ehrentreffer sollte den tapferen Gastgebern aber nicht mehr glücken. Stattdessen erhöhten die Duda-Schützlinge in der Schlussphase auf 6:0. Ein Bozic-Doppelpack sowie ein Treffer des eingewechselten Jonas Marx sorgten für den standesgemäßen Endstand für den Rekordsachsenpokalsieger, der im Viertelfinale nun auf den #schweineschacht, FSV Zwickau, Stahl Riesa, FC Grimma, VFC Plauen, VfB Auerbach oder Fortschritt Lichtenstein treffen kann.