Spielbericht // Saison 1995/1996

 
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC2:1Hannover 96
Hannover 96
16. Spieltag - 2. Bundesliga - Saison 1995/1996
Samstag, 18. November 1995, 15:30 Uhr
Sportforum, Chemnitz
Zuschauer: 2.400
Schiedsrichter: Schmidt (Bad Hersfeld)
Chemnitzer FCTorfolgeHannover 96
T Schmidt
A Wahl
A Melzig
A Panadic
M Hecker
M MeißnerGelbe Karte
M Wienhold (66. Aracic)
M Laudeley
M Gerber
S Fuchs
S GütschowGelbe Karte (83. Köhler)

Trainer: Häfner
0:1 Rapp (2.)
1:1 Hecker (14.)
2:1 Aracic (69.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot für Jasarevic (90.)

T Sievers
A JasarevicGelbrote Karte
A Prinzen
A KlützGelbe Karte
A NovacovicGelbe Karte (75. Atalan)
M Babatz
M Daschner
M Borodjuk
M Ellermann
S Kovacec (66. Sippel)
S Rapp

Trainer: Coordes
Spielbericht

Hauptsache gewonnen! So könnte das Fazit zu diesem Spiel lauten. Auf dem schwer bespielbaren Boden entwickelte sich ein mäßiges Spiel, in dem der CFC durch den zeitigen Gegentreffer aufgeweckt worden war, aber nur bis zum Ausgleich Druck machte.
Die Hannoveraner spielten so gut es ging mit und hatten am Ende ein Unentschieden verdient. Beste Spieler beim Club waren Jens Melzig (der aufgrund seiner Spielweise am besten mit den Platzverhältnissen zurechtkam) und Andrej Panadic. Besonders Melzig scheint nach einigen schwächeren Spielen wieder in Fahrt zu kommen. Das Mittelfeld lieferte, vielleicht auch aufgrund der Ausfälle (Renn, Milanko, Culek), zu wenig. Mit der Einwechslung von Ilja Aracic hatte der Trainer Glück, weil jener nach gerade 3 Einsatzminuten den Siegtreffer schießen konnte. Fazit: auch solche Spiele müssen gewonnen werden, will man sich zukünftig nach oben orientieren.


Jens Zeidler war für die CFC-Fanpage auf der Pressekonferenz:
Beide Trainer schienen diesmal so erschöpfend argumentiert zu haben, daß es keinerlei Fragen unter den Journalisten gab.

Trainerstimmen

Reinhard Häfner
Auf einem solchen Untergrund kann man keinen guten Fußball spielen, sondern nur Fußball kämpfen. Wir wollten besseren Fußball bieten, aber das war nicht möglich. Auf jeden Fall hat die Mannschaft gute Moral bewiesen. Für wesentlich bessere Spiele wurden wir schon mit einem oder null Punkten beschert. Es gab wenig fürs Auge. Was dem Zuschauer angetan wurde, lag wohl auch an Petrus.

Egon Coordes
Wir haben uns heute selbst besiegt. Die Gegentreffer waren absolut überflüssig. So wurde der Gegner mit zwei Präsenten beschenkt. In der zweiten Hälfte hatte Chemnitz keine herausgespielte Chance - dafür aber gegenüber uns mehr Besessenheit und Engagement.

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