Spielbericht // Saison 2020/2021

 
FC Grimma
FC Grimma1:5Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
3. Runde - Sachsenpokal - Saison 2020/2021
Samstag, 10. Oktober 2020, 14:00 Uhr
Stadion im Husaren-Sportpark, Grimma
Zuschauer: 320
Schiedsrichter: Klemm (Gröditz)
FC GrimmaTorfolgeChemnitzer FC
T Becker
A Markus
A Bartsch
A MattheusGelbe Karte
A Kurzbach (78. Mertes)
M Jackisch
M Brand
M Ziffert (80. RuppeltGelbe Karte)
M Sommer (57. Schwarz)
M Wiegner
S Hoffmann

Trainer: Kunert
0:1 Shala (2.)
0:2 Bickel (18.)
0:3 Freiberger (41.)
0:4 Campulka (59.)
1:4 Kurzbach (62.)
1:5 Dartsch (89.)

T Dogan (66. Jakubov)
A Aigner
A Hoheneder
A Campulka
M MildeGelbe Karte
M T. Müller (64. Dartsch)
M Grym
M Köhler
S Freiberger (64. Ogbidi)
S Shala
S Bickel

Trainer: Berlinski
Spielbericht

Titelverteidiger zieht souverän ins Sachsenpokal-Achtelfinale ein

Von Lenny

Der Chemnitzer FC hatte es - wie schon Vorjahr auch - in der dritten Runde des "Wernesgrüner Sachsenpokals" mit dem FC Grimma zu tun. Siegten die Himmelblauen fast auf den Tag exakt vor einem Jahr vor 640 Zuschauern im "Stadion der Freundschaft" mit 3:1, gelang diesmal ein souvärener 5:1-Erfolg. Im neu errichteten "Stadion im Husaren-Sportpark" trafen Shala, Bickel und Freiberger in der ersten sowie Campulka und Dartsch in der zweiten Halbzeit. Das Ehrentor erzielte Kurzbach in der 62. Minute.

Shala knipst nach 66 Sekunden

FC Grimma - CFC 1:5Die himmelblauen Kicker begannen wie die Feuerwehr und setzten den Oberligisten, der nach sieben Spieltagen mit 14 Punkten auf dem vierten Platz steht, direkt unter Druck - und das zahlte sich bereits in der zweiten Minute aus. Ein Klärungsversuch im eigenen Strafraum wurde von Freiberger geblockt und genau zu Shala weitergeleitet. Der Last-Minute-Neuzugang schaltete schnell und stocherte den Ball aus Nahdistanz zur frühen Führung über die Linie. Eine Viertelstunde später erhöhte Bickel nach Vorlage von Milde auf 2:0. Damit waren die Weichen frühzeitig auf Weiterkommen gestellt. Spätestens nach dem 3:0 durch Freiberger, das erneut Milde auflegte, hatte der Titelverteidiger das Achtelfinale gelöst.

Ein Experiment mit fünf Veränderungen

Obwohl CFC-Coach Daniel Berlinski eigentlich keine großen Experimente in Bezug auf seine Startformation machen wollte, veränderte er sein Team im Vergleich zum Sieg gegen den Berliner AK dennoch auf insgesamt fünf Positionen. Die Nominierung von Shala im Sturmzentrum hatte sich bereits nach 66 Sekunden ausgezahlt. Aigner spielte für Vidovic und Grym für Kurt. Außerdem rückte Köhler für Knechtel in die Startformation. Und ebenso im Tor gab es einen Wechsel: Isa Dogan kam zu seinem ersten Einsatz für die Himmelblauen. Der 21-Jährige bezahlte diesen leider jedoch mit einer Verletzung.

Zusammenprall mit Folgen

FC Grimma - CFC 1:5Nach der Pause schalteten die Himmelblauen einen Gang zurück und ließen phasenweise die Spieler des FC Grimma spielen. In der 56. Minute kamen sie so zu ihrer ersten Gelegenheit. Jackisch - mit vier Toren bester Torschütze der Muldestädter in der Oberliga - prüfte Dogan mit einem Schuss. Direkt im Gegenzug fiel der vierte Treffer für den CFC. Einen Bickel-Eckball drückte Campulka nach Kopfballverlängerung von Hoheneder über die Linie. Nach einer Stunde gelang den nicht aufsteckenden Gastgebern der Ehrentreffer durch Kurzbach. Bei diesem kollidierte Dogan allerdings mit einem Gegenspieler und musste wegen einer schweren Verletzung im Mundbereich sofort ausgewechselt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Jakubov kam in die Partie und stellte sofort gegen Brand und Jackisch sein Können unter Beweis. Der eingewechselte Dartsch sorgte nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Ogbidi schließlich in der 89. Minute für den 5:1-Endstand.

FSV und SGD warten auf den CFC

Der Titelverteidiger setzte sich souverän durch und zog verdient in das Achtelfinale des "Wernesgrüner Sachsenpokal" ein. In der nächsten Runde kann der CFC dabei unter anderem auf den FSV Zwickau und die SG Dynamo Dresden treffen.

Wertung: 2,0

Bester Himmelblauer: Milde


Trainerstimmen

Alexander Kunert (FCG) bei mdr.de:
"Das Ergebnis spricht für Chemnitz. In der ersten Halbzeit waren wir nicht mutig genug, aber sie haben auch die Räume genutzt und den Ball gut laufen lassen. Nach ein paar Sekunden darf man kein Gegentor zulassen. Es war eine Lehrstunde für uns. Am Ende geht der Sieg in Ordnung."

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