Spielbericht // Saison 2004/2005

 
Arminia Bielefeld II
Arminia Bielefeld II4:3Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
35. Spieltag - Regionalliga Nord - Saison 2004/2005
Samstag, 14. Mai 2005, 14:00 Uhr
Schüco Arena, Bielefeld
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Kemmling (Burgwedel)
Arminia Bielefeld IITorfolgeChemnitzer FC
T Kalintas
A Schmidt
A Rump (86. Loose)
A Mehr
A Grunwald
M Holsing
M Özkara
M Wieczorek
M Heithölter
M Backhaus (46. Rasic)
S Sirin (64. Cerci)

Trainer: Lazic
1:0 Sirin (17.)
1:1 Özkara (19./Eigentor)
2:1 Rump (27./Elfer)
3:1 Wieczorek (68.)
3:2 Calicchio (72.)
3:3 Schmidt (76.)
4:3 Schmidt (83.)

T Süssner
A Baumann (54. Pinto)
A Becker
A Mehlhorn
A Kanitz
M Stark
M Göhlert
M Devoli (71. Calicchio)
M Schindler (54. Okeke)
S Fillinger
S Schmidt

Trainer: Demuth
Spielbericht

Von Frank Neubert & Erik Büttner

Der Chemnitzer FC macht sich im Abstiegskampf das Leben selbst schwer. Gegen den designierten Absteiger Armina Bielefeld/A. wurden zwar drei Tore geschossen, doch auch vier Stück zugelassen. Damit verpasste der CFC fahrlässig die Möglichkeit, mit einem Sieg beim abwehrschwächsten Team der Liga (74 Gegentreffer!) aus der Abstiegszone zu klettern. Bitter vor allem, daß man einen 1:3-Rückstand auf 3:3 verkürzte, und trotzdem verlor.

Nach einer Sturm- und Drangphase nutzte Bielefeld in Person von Sirin die erste eigene Möglichkeit um in Führung zu gehen (17.). Chemnitz hatte aber Glück und kam durch ein Eigentor von Özkara nur zwei Minuten später zum Ausgleich. Die Himmelblauen versuchten nun selbst in Führung zu gehen, brachten sich aber mit einem klaren Elfmeter (Foul von Göhlert) wieder in Rückstand (Rump/27.). Bis zur Pause dominierten die Gäste die Partie, ohne jedoch die Arminen-Führung in Gefahr zu bringen.
Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Hausherren wieder aktiver. Doch auch der CFC zeigte sich öfters vor dem gegnerischen Tor. Dabei wurde aber die Abwehrarbeit vernachlässigt und so Bielefeld Raum zum Kontern geboten. Die Hausherren nahmen die Einladung durch Wieczorek dankend an.
Aber der CFC steckte nicht auf, zeigte Initiative, und kam verdient, aber dennoch glücklich durch Calicchio und Kenny Schmidt zum Ausgleich. Doch damit gaben sich die Himmelblauen jetzt nicht zufrieden, sie drängten auf den Siegtreffer. Wieder wurden damit große Lücken in der Abwehr geschaffen und diesmal war Nils-Christian Schmidt in den Bielefelder Reihen der dankbare Torschütze. Am Ende hatte Göhlert noch die große Chance zum Ausgleich (89.), doch der Ball wurde auf der Linie geklärt.

Chemnitz erleidet mit dieser Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg. Doch die Messen sind noch nicht gelesen und der Klassenerhalt liegt noch immer voll und ganz in der himmelblauen Hand.

Pressestimmen

Freie Presse
Himmelblaue schwach und ohne Leidenschaft [..] "Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir haben die schwachen Bielefelder zu Toren eingeladen. So darf man sich nicht verkaufen. Bei den Fans, die sechs Stunden gefahren sind und so ein Spiel gesehen haben, müssen wir uns entschuldigen", resümierte Trainer Dietmar Demuth verärgert und sprach seiner Elf in diesem Spiel das Regionalliga-Niveau ab.

MDR
Chemnitz blamiert sich in Bielefeld [..] So spielt ein Absteiger [..] Gegen das abwehrschwächste Team der Liga, die bereits abgestiegenen Bielefeld-Amateure, zeigte Chemnitz zu keiner Zeit das für einen Sieg nötige Engagement: Im Mittelfeld spielte Chemnitz zu harmlos und ohne Anspielstationen, Torchancen waren Mangelware.

Sächsische Zeitung
Kein Glück auf der Alm

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