Vorbericht

12. Spieltag - 3. Liga - Saison 2014/2015
SG Dynamo Dresden
SG Dynamo Dresden
1:0
Chemnitzer FC
Chemnitzer FC

Ein Abstieg, der Euphorie auslöst...

von Timo Görner

Die letzte Saison unseres Gegners

...endete mit dem zweiten Abstieg aus Liga 2 nach 2006. Noch ein Jahr zuvor rettet man sich in der Relegation gegen Osnabrück. Damals gab es in 34 Spielen 37 Punkte und es fehlten auf den direkten Klassenerhalt nur 8 Tore. Mit 32 Punkten waren es im letzten Jahr 8 Zähler Abstand und ein bitteres Ende im "Schneckenrennen" mit Cottbus und Bielefeld um den drittletzten Platz.

Der Start verlief ganz passabel, aber war schon symptomatisch für den weiteren Verlauf mit 2 Remis gegen Köln und Bochum (1:1). Wie schwer die Saison werden würde, dokumentierten die Heimspiele gegen Union (1:3) und Frankfurt (0:3). Dynamo landete gleich im Keller und stand erst einmal ohne Trainer da. Peter Pacult, trotz "Klassenerhalts im Nachsitzen" umstritten, wurde seines Postens enthoben; nach Gerüchte, dass er bereits vor der Saison gehen sollte. Für 2 Spiele übernahm Sportchef Steffen Menze. Danach präsentierte man mit Olaf Janssen – noch ohne Erfahrung als Cheftrainer – eine überraschende Lösung. Doch auch mit ihm blieb Dynamo nach Spiel 9 sieglos. Lediglich 3 Unentschieden wurden gezeitigt, dabei achtbar das 2:2 gegen Paderborn. In Fürth (0:4) wurde man trotz zeitweise guter Leistung abgeschossen. 5 Zähler trennten von Rang 15. Es schloss sich ein vielversprechendes Zwischenhoch an. Gegen Aalen (2:0) folgte der erste Dreier, weitere 4 Begegnungen wurden unbesiegt über die Bühne gebracht. Siege in München (3:1) und gegen Absteiger Cottbus (1:0) ließen den Optimismus greifbar machen, zumal im Derby gegen Lila-Weiß ein 3. Sieg bis zur Schlussminute sicher schien (1:1). Mit 16 Punkten und Rang 14 ging der Blick Richtung sicheres Mittelfeld. Gegen Kaiserslautern (3:2) gab es eines der "Dresdner Fußballwunder", dagegen standen zwei Auswärtspleiten in Karlsruhe (0:3) und Köln (1:3).

Weihnachten verbrachte Dynamo als 17. auf einem Abstiegsrang, aber punkt- und torgleich mit Bielefeld, Aue davor und nur 2 Punkten Abstand auf Rang 11. Für eine bessere Position waren 9 Remis zu viel, dazu 7 Zähler auf Reisen abstiegsreif. Die SGD vertraute weiter Kader und Trainer und entschloss sich zu nur einer Neuverpflichtung in der Winterpause. Die Zuversicht blieb, doch nach 29 Spielen war der direkte Klassenerhalt nicht mehr unbedingt real. Dynamo ging sieglos durch das Jahr 2014, gab mehrmals Punkte aus der Hand: In Frankfurt (2:3) kassiert man in 3 Minuten die Treffer zum 1:3, gegen Düsseldorf das 1:1 in Minute 90. In Cottbus beim "6-Punkte-Spiel" (0:0) gegen den designierten Absteiger vergab man ein Elfer. In Aalen hielt nur bis 6 Minuten vor Ultimo das 1:0. 9 Tore in den 10 Spielen legten Finger in die Wunde: Dynamo fehlte die Durchschlagskraft im Angriff, trotz Akteuren wie Pote und Dedic. Den letzten Sieg und den ersten seit Ende November 2013 zeitigte man gegen defensiv desaströse Münchner "Löwen" ein 4:2. Lohn waren nur noch 3 Zähler Rückstand auf Platz 16. Es blieb ein Strohfeuer. In Aue setzte es eine weitere Niederlage nach 26 Jahren ohne Sieg im Lößnitztal (0:2). Mit dem 0:4 in Kaiserlautern war vor dem Finale maximal noch die Relegation machbar. Das Ende ging in die Dynamo-Geschichte ein, mit mehreren Negativpunkten. Das "Begleitprogramm" nach dem Abpfiff ist bekannt, der bedingungslosen Unterstützung folgte eine Art "Generalabrechnung" des "harten Kerns".

Der Abstieg erfolgte verdient: 5 Siege in 34 Spielen waren nicht klassentauglich und einer weniger als Schlusslicht Cottbus. Von der einstigen Heim-Macht Dynamo blieb wenig, 21 Zähler waren zu wenig um die maue Auswärtsbilanz (11 Punkte) zu kompensieren. Nur die Mitabsteiger kassierten mehr Tore (53), in der Offensive konnte man zumindest 4 Teams hinter sich lassen (36). Es ist ein deprimierendes (vorläufiges) Ende für den Zweitligafußball in Dresden und auch das Ende für Olaf Janssen als Trainer. Die Gegner heißen fortan Großaspach, Mainz 05 II, Regensburg, aber auch Chemnitz, Cottbus, Rostock, Halle statt Aalen, Sandhausen, Ingolstadt. Der bitteren Enttäuschung wich recht schnell der Optimismus und die Vorfreude auf "die alten Kollegen“.

Delegierungen für diese Saison bislang

Der Abstieg hatte mit 19 Abgängen und 18 Neuzugängen einen enormen Umbruch im Kader zur Folge. Wie beim CFC wurde zum einen aus finanziellen Zwängen, zum anderen aus konzeptionellen Gründen vermehrt auf Spieler aus Nachwuchsteams zurückgegriffen.

Ein paar Abgänge blieben zweitklassig. Abwehrmann Thorsten Schulz (29) fuhr für 80.000 EUR Ablöse in den Schacht ein. Auch Toni Leistner (24/Union Berlin) und der Franzose Romain Brégerie (27/Darmstadt) bleiben zweitklassig. Sebastian Schuppan (28) wechselte zu Mitabsteiger Bielefeld. Bregeries Landsmann Cheikh Guèye (27) ging ohne neuen Verein, wie auch der Kroate Adam Susac (25). Im Mittelfeld ist Tobias Kempe (25) nicht mehr dabei und jetzt Bregeries Mannschaftskamerad. Der Franzose Anthony Losilla (28) schloss sich Bochum an und Christoph Menz (27) Erfurt. Der Der Franko-Algerier Idir Ouali (26) empfahl sich für Erstligaaufsteiger Paderborn. Kurz vor Beginn der neuen Saison verließ mit Robert Koch (28/Nürnberg) ein Sympathieträger den Club und spülte zumindest 350.000 EUR in die nach wie vor nicht üppig gefüllte Vereinskasse. Im Angriff endete für den Slowenen Zlatko Dedic (29/FSV Frankfurt) zum zweiten Mal nach Juli 2012 die Zeit bei den Dresdnern. Der Algerier Mohamed Amine Aoudia (27) spielt jetzt wie Dedic bei den Hessen. Er fiel nach starker Herbstrunde (6 Tore) wegen Kreuzbandriss bis Saisonende aus. Der Benine Mickaël Poté (29), nicht mehr unumstritten, wechselte nach Zypern zum mehrfachen Meister Omonia Nikosia. Das waren die Akteure, die über weite Strecken der Saison zum Stamm zählten. Spieler wie Leistner, Koch, Schulz wollte man halten. Bei anderen wurde der Abgang "eher emotionslos in Kauf genommen", sowohl weil diese in Liga 3 sowieso nicht finanzierbar waren, zum anderen weil diese nicht unbedingt ins neue Konzept passten.

So gab es beim Neuaufbau/Umbau der Mannschaft jede Menge Arbeit für die sportliche Leitung, bei begrenzteren Ressource. Man schaute sich in den Nachwuchsteams anderer Vereine wie auch im eigenen "Stall" um. So stieg Marek Große (20/U23) im Tor aus dem Nachwuchs auf. Dazu kam Anfang September Patrick Wiegers (24), zuvor in Regensburg in 14 Spielen 2013/2014 die Nummer 1. Als Neue für die Abwehr kamen aus der Regionalliga Jannik Müller (20/1. FC Köln II), Dennis Erdmann (23/Schalke II), Sinan Tekerci (20/Nürnberg II) und der Serbe David Vrzogic (24/FC Bayern München II). Michael Hefele (23) aus Fürth hatte dort keine Perspektive. Niklas Kreuzer (21) spielte in Erfurt. Der Portugiese Nils Teixeira (23/FSV Frankfurt) kam wie Hefele aus Liga 2 und war dort in 24 Spielen der Vorsaison am Ball. Tobias Heppner (20) ist wie Große interner Neuer. Für das Mittelfeld stieß Luca Dürholtz (20) aus Leverkusens abgemeldeter U23 zur SGD. Justin Eilers (26) war Mannschaftskamerad von Dan-Patrick Poggenberg in Wolfsburgs U23. Der Holländer Furghill Zeldenrust (25) stand 2013/2014 in Diensten des Zweitligisten RKC Waalwijk. Quirin Moll (23) kickte in Unterhaching. Franz Pfanne (19) empfahl sich in der Dynamo-Jugend. Für den Angriff stieß der zweite Holländer, Sylvano Comvalius (26/Trier) mit der Referenz von 13 Toren in der Regionalliga Südwest zum Team. Letzter Neuzugang kurz vor Ende des Transferfensters war die Ausleihe von Mathias Fetsch (25/Augsburg), zuletzt seit der Winterpause ausgeliehen nach Cottbus. Bis auf Fetsch und Texeira sind das alles keine bekannten bzw. bekannteren Namen - kennen wir ja auch auf unserer Seite und auch hier gab es im Umfeld viele Skeptiker.

Die aktuelle Saison bislang

An der Tabellenspitze stehen zwei Teams aus Sachsen, die keiner vor der Saison richtig auf der Rechnung hatte. Mit durchaus vergleichbaren Konzepten wie Handicaps, engagierten - und das zeigen die Ergebnisse - fähigen Mitarbeitern in der sportlichen Leitung. In beiden Fällen freut man sich auf Runde 2 im DFB-Pokal nach beeindruckenden Auftritten in Runde 1 gegen klar favorisierte Gegner. In den Auftakt gegen Stuttgart II, welcher deutlicher beherrscht wurde als es das 2:1 aussagt, gingen die Dresdner mit lediglich 2 Akteuren aus dem Vorjahr - Benjamin Kirsten im Tor und Marco Hartmann im Mittelfeld. Ernst genommen wurde man aber erst zum Auswärtsauftakt beim brisanten Derby in Cottbus (3:1). Bereits zur Halbzeit war der Gastgeber mit 3:0 entzaubert; die Lausitzer kamen nicht ins Spiel zurück. Die Siegesserie wurde in Osnabrück unterbrochen (2:2). Der VfL war zur Halbzeit mit 0:2 in die Kabinen geschickt worden um am Ende mit Remis abzuschließen. Bemerkenswert: alle Gegentore bis dahin fielen in Halbzeit 2, davon 3 in den letzten 15 Minuten. Auch gegen Münster (3:1) wurde vorgelegt, war der Verein von Ex-Coach Ralf Loose nach 48 Minute (3:0) "im Sack" - vor der Halbzeit wieder "zu 0", danach der Gegentreffer. Die erste Niederlage setzte es in Erfurt (0:2), im zweiten "Oberliga-Klassiker". Es war seit 2009 die dritte Niederlage bei Rot-Weiß Folge; 5 Tage nach dem DFB-Pokal-Triumph gegen Schalke (2:1) gegen einen allerdings enttäuschenden Favoriten. Gegen Kiel fühlten sich die Fans dann an die vergangene Saison erinnert, es jubelte der Gegner über den entscheidenden Treffer in der Schlussminute (1:2). Die Tabellenführung war mit Rang 6 erst mal aus Sichtweite. Es folgte kein Einbruch, sondern die Rückmeldung in Wiesbaden (2:0). Regensburg (2:1) wurde in Unterzahl noch bezwungen und ein sicherer Auftritt in Großaspach (3:1) hingelegt. So blieb man dem CFC weiter "auf der Pelle", nahm aber den "Satzball" zur Tabellenführung gegen Mainz‘ U23 nicht an. In der Nachspielzeit (1:1) schockten die Gäste mit dem Ausgleich. In Halle verpasste man erneut die Tabellenführung. Eine Schwäche diese Saison bislang: von 13 Gegentoren fielen 8 in Halbzeit 2, davon 3 quasi mit "dem Schlusspfiff". Gegen Stuttgart II blieb das ohne Folgen, gegen Kiel und Mainz gingen insgesamt 3 Punkte verloren. Dynamo stellt aktuell die fünftbeste Heimmannschaft, einen Platz und Punkt hinter dem CFC bei 9:6 Toren. Auf Reisen ist man zweitbestes Team, punkt- und torgleich mit uns. 20:13 Tore sprechen für die zweitbeste Offensive und die siebtbeste Defensive. Im DFB-Pokal empfängt man in Runde den VfL Bochum - im Sachsenpokal reist man im Achtelfinale zum BSC Freiberg.

Der Trainer

Stefan Böger (48) war der Wunschkandidat der Vereinsführung für die neue Saison. Der gebürtige Erfurter und vierfache DDR-Nationalspieler begann seine Spielerlaufbahn 1984 beim FC Carl Zeiss Jena. Später ging es über die Stationen Rostock, Duisburg, Fortuna Köln und Gütersloh zum Hamburger SV. 1999 startete er als Trainer bei der HSV-A-Jugend. Nach den Engagements bei Holstein Kiel und VfB Lübeck folgte der Einstieg beim DFB, wo er die U15 bis U17 betreute. Im März 2014 gab der DFB die Trennung von Stefan Böger und Christian Ziege bekannt. Beide sind mittlerweile Chefs von Drittligisten. Böger hat noch einen Vertrag bis Ende der kommenden Saison und wird unter anderem unterstützt von den beiden Co-Trainern David Bergner (40) und Ex-Bundesliga-Profi Marco Gebhardt (41).

Die Mannschaft

Im Tor ist Benjamin Kirsten (27) nach wie vor die Nummer 1. Markus Scholz (26) als etatmäßige Nummer 2 fällt noch bis Mitte Oktober aus (Handbruch). Für ihn wurde Patrick Wiegers (24) verpflichtet. In der Abwehr gelten Nils Teixeira (24), Michael Hefele (24), Dennis Erdmann (23) und David Vrzogic (25) als Gerüst. Hefele fiel zwischenzeitlich für 3 Spiele nach den Pokal-Coup erkrankt aus (Pfeiffersches Drüsenfieber), konnte aber relativ schnell wieder eingreifen. Er gilt als einer der "Volltreffer" bei den Neuverpflichtungen (2 Tore). Bei seinem Ausfall kassierten die Dresdner die Niederlagen in Erfurt und Kiel. Gegen den CFC muss er nach "Gelb-Rot" in Halle erneut passen. Um den Sprung in den Stammkader kämpfen weitere Spieler, am dichtesten dran ist Niklas Kreuzer (21/4x in der Anfangself). Herausragend im Liga-Maßstab ist im Mittelfeld Justin Eilers (26) mit 8 Toren und damit die Nr. 1 der Torschützenwertung, zudem einmal im DFB-Pokal erfolgreich. Etabliert haben sich hier neben ihm Luca Dürholtz (21), Qurin Moll (23) und Marvin Stefaniak (19). Kapitän Marco Hartmann (26) erwischte nach gutem Start im 4. Spiel das Verletzungspech (Bänderriss), er könnte aber gegen den CFC wieder auflaufen. Vertreter Christian Fiel (34) kämpfte sich nach schwierigem Start in den ersten 4 Spielen wieder zurück. Er ist neben Kirsten und Hartmann einer der Wenigen der Vorsaison und seit 4 Jahren in Dresden. Dafür fällt nun Moll (Innenbandriss Knie) bis Mitte Oktober aus. Im Angriff ragt der Holländer Sylvano Comvalius (26) heraus, kommt auf 4 Tore - 3 in den ersten 4 Spielen plus 2 Vorlagen. Dahinter sieht es im Angriff derzeit "überschaubar" aus, Abhilfe soll Mathias Fetsch (25) bringen. Seine Bilanz zuletzt in Cottbus: 12 Spiele, ein 1 Tor; in Halle traf er zur Führung. 26 Spieler stehen im Aufgebot, inklusive 4 Torhüter. Mit 23,6 Jahren im Schnitt liegt man fast gleichauf mit dem CFC.

Prognose

Bleiben die Dresdner von Ausfällen verschont und bleibt man im Umfeld ruhig, ist ein Mitspielen um die ersten drei Plätze bis zum Ende machbar. Im Angriff muss man eventuell noch mal personell nachlegen.

Das Umfeld

Seit Saisonbeginn herrscht Aufbruchsstimmung statt Abstiegsdepression. Aktuell liegt man im Zuspruch bei 22.510 im Schnitt, 12 Zweitligavereine haben weniger. Den größten Ansturm gab es in den Punktspielen gegen Mainz II mit 23.200 zahlenden Besuchern, den "Minusrekord" zum Auftakt gegen den VfB Stuttgart II mit 20.700. Das Derby gegen den CFC war innerhalb weniger Stunden ausverkauft. In Großaspach wurden die Schwarz-Gelben von 3.000 Fans unterstützt. Fast könnte man meinen, der "Abstieg ist das Beste, was dem Verein passieren konnte". Für die Stimmung trifft dies wohl zweifellos zu. Die neue weitestgehend junge und erfolgreiche Mannschaft konnte die Fans wieder versöhnen und neu mobilisieren, Parallelen zum CFC sind unverkennbar.

Dennoch bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt und im Hintergrund muss viel gerackert werden, um den Verein in der weniger einnahmeträchtigen 3. Liga auf Kurs zu halten. Für diese Saison wurde der Etat für den Lizenzspielerbereich auf 2,8 Mio. EUR angelegt, ein erheblicher Einschnitt gegenüber den 6,2 Mio. EUR für die 2. Bundesliga. Die Lizenz war mit Auflagen verbunden, der Verein konnte die geforderten Nachweise fristgerecht erbringen. Für das Stadion kam die Stadt dem Verein bei der Miete entgegen, eine entsprechende Vorlage wurde Ende März an die Fraktionen des Dresdner Stadtrates überwiesen. Für die 2. Bundesliga wurde zugesagt, den Zuschuss auf rund 1,12 Mio. EUR zu erhöhen. Für die 3. Liga um 1,3 Mio. EUR. Ansonsten hätten die Kosten den Verein in der 3. Liga weitere Probleme bereitet. Das "Damoklesschwert" der Kölmel-Schulden bleibt. Die Forderungen des ehemaligen Geldgebers belaufen sich auf 7,395 Mio. EUR, normal fällig bis Juni 2015 - die Frist wurde vom Ex-"Kinowelt"-Betreiber allerdings erneut nach hinten geschoben. Es gibt konkrete Pläne, das Darlehen vorzeitig abzulösen, u. a. mit einer Mitgliederumlage. Zudem ließ der Münchner durchblicken, dass er sich keine großen Hoffnungen macht, den kompletten Betrag zurückzubekommen. Tendenz: man wird sich einigen.
12. Spieltag - 3. Liga - Saison 2014/2015
Samstag, 27. September 2014, 14:00 Uhr
Stadion Dresden, Dresden
Zuschauer: 29.652 (Ausverkauft!)
Schiedsrichter: Steinhaus (Bad Lauterberg)


Tore

Die Tabellenverläufe

Tabellenhistorie

Der Vergleich