Deutliche Worte von Ex-Vorstandschef Leichthammer nach Wasziks Rücktritt

05.07.2002, 13:51 Uhr | 355 Aufrufe
In der heutigen Ausgabe der Chemnitzer Freien Presse meldet sich nach dem Rücktritt von CFC-Manager Lutz Waszik der am 6. Juni zurückgetretene Ex-Vorstandschef des CFC, Bernd Leichthammer, zu Wort. Nach seiner Schilderung hat Lutz Waszik bei seiner Managertätigkeit schwere Versäumnisse begangen. Vom Vorstand war eine Konzeption erarbeitet worden, in der Sparmaßnahmen für die finanzielle Zukunft des Vereins und die Spielerdecke für die neue Saison abgesichert werden sollten. Verantwortlich dafür war Lutz Waszik und der Termin für die Umsetzung der Konzeption lag bei Mitte Mai - aber es tat sich nichts. Den Gedanken, Waszik die Geschäftsführung zu entziehen, verwarf man und entschied sich dafür, über den Aufsichtsrat den Druck auf Waszik zu erhöhen. Nach Leichthammers Aussage tat sich nun immer noch nichts, sprich, Anfang Juni lagen immer noch keine modifizierten Spielerverträge vor. Das Trio Leichthammer, Keussen und Fluhr stellten nun den Aufsichtsrat vor die Wahl, dem Konzept des Vorstandes zu folgen und endlich zu handeln, oder aber mit dem Abschied der Vorstandsmitglieder rechnen zu müssen. Wie bereits bekannt, erfolgte am 6.6. der Rücktritt der 3 Vorstandsmitglieder. Erst danach wachte nach Leichthammers Schilderung der Aufsichtsrat auf und versuchte, die Versäumnisse aufzuholen.
Aufsichtsratchef Hübler stellte im selben Artikel klar, daß für den AR der Rücktritt Wasziks nicht ganz unerwartet kam. Er verwies darauf, daß sich Waszik schon selbst fragen müsse, warum er den Rücktritt der 3 Vorstandsmitglieder nicht verhindert hat. Der Aufsichtsrat sei noch immer dabei, seine Bestandsaufnahme rund um die Geschehnisse beim CFC zu vervollständigen. Bei der Suche nach möglichen Nachfolgern für die verwaisten CFC-Posten werde man aber nichts überstürzen und rechne intern mit einer Mindestfrist von 2 Monaten zur Kandidatenfindung. Bis dahin werden alle wichtigen Entscheidungen im Managementbereich vom Aufsichtsrat und den verbliebenen Vorständen Eberhard Langer und Frank Kapp gefällt.

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