Vorbericht // Saison 2004/2005

 
FC Sachsen Leipzig
FC Sachsen Leipzig2:1 n.V.Chemnitzer FC
Chemnitzer FC
Finale - Sachsenpokal - Saison 2004/2005
Mittwoch, 04. Mai 2005, 19:30 Uhr
Zentralstadion, Leipzig
Zuschauer: 8.592
Schiedsrichter: Wehnert (Haselbachthal)
Vorbericht

Pokalsieg oder nur Finalist auf traditionsreichem Boden...

Von Timo Görner (Vorbericht) & Erik Büttner (Reisetipps)

...denn im alten Zentralstadion wurden so manche nationale und internationale Schlachten geschlagen. In Erinnerung dürften vielen denkwürdige Spiele der DDR-Auswahl wie 1985 gegen Frankreich oder 1979 gegen die Niederlande, wie auch Spiele des 1. FC Lok im Europapokal anno 1987 gegen Bordeaux sein. Diesmal geht es "um weniger", für den CFC und den FC Sachsen aber um einiges.

Der FC Sachsen in der Saison 2004/2005 bislang:
Wenige Spieltage vor Schluss dieser Saison bleibt dem FC Sachsen Leipzig die ernüchternde Erkenntnis, dass man zu keinem Zeitpunkt richtig ernsthaft seine Ansprüche unterstrichen hat und sich nur selten als Spitzenteam präsentieren konnte. Um den Staffelsieg kämpfen seit Monaten die weit enteilten Clubs aus Plauen und Jena. Die "Feierabendkicker" aus Auerbach haben nach 30 Spielen lediglich 3 Punkte weniger als die Profitruppe des FC Sachsen auf dem Konto. So bleibt nur noch Rang 3 als mögliches erreichbares Ziel nach einer durchwachsenen Saison.
Der Auftakt misslang dem FCS gründlich. Nach 4 Spieltagen standen erst 3 Zähler (3 Niederlagen) zu Buche. Die ersten beiden Heimspiele gingen verloren (Magdeburg 0:2, Grimma 0:1), in Jena wurde man deklassiert (1:4). Nach Runde 8 und einem kleinen Zwischenspurt von 4 Siegen am Stück konnte man wieder hoffen und es war mit 15 auf 19 Punkten der Anschluss an die Tabellenspitze geschafft.
Wer unter den Fans jetzt in leise Euphorie verfiel, wurde abgestraft. Mit dem Halleschen FC kam am 9. Spieltag Erzfeind Nummer 2 ins neue Zentralstadion und nahm beim 3:0 die Punkte mit. Eine Spitzenmannschaft steckt das weg, die Mannschaft in grün-weiß blieb diesen Beweis schuldig. 5 Remis in Serie eingedenk des Nachholers Ende Februar 2005 gegen Plauen (0:0) komplettierten die sieglosen Begegnungen auf insgesamt 6. Nur in 2 der 5 Partien gelang jeweils ein Treffer (Zwickau 1:1/A, Meuselwitz 1:1/H). Der enorme Rückstand nach oben verbat mittlerweile Aufstiegshoffnungen. Bis zur Winterpause wurde mit dem zweiten Aufwärtstrend der Hinrunde wenigstens die Rückkehr und Etablierung im einstelligen Bereich geschafft (3x gewonnen). Fazit: Auftakt mau, Zwischenspurt, Halle-Pleite, Mittelmaß, Aufwärtstrend. Zu wenig um oben mitzumischen. Die Defensive (16) präsentierte sich ordentlich, die Offensive blieb wie in der Vorsaison ohne genug Durchschlagskraft (23).
Der Start in die Frühjahrsrunde gelang. 5 Begegnungen wurden siegreich gestaltet, dabei verlor auch Staffelprimus Jena mit 0:1 bei den Leutzschern. Nur 1 Tor wurde kassiert, in Magdeburg 0:0 gespielt. Mit den Spielen vor der Winterpause waren es 8 Siege und 1 Remis. Danach präsentierte man sich wieder launisch. Die Auftritte nach einander in Grimma (0:3) und Dessau (1:2) enttäuschten, auch Halberstadt siegte in Leipzig (2:1). Gegen Schlusslicht Erfurt-Nord quälte man sich zu einem 1:0. Dagegen lieferten die Grün-Weißen gute Spiele gegen Dresden-Nord (4:1/H), in Plauen und Halle (1:1).
Am Ende stehen Licht und Schatten. Für den Staffelsieg reichte es bei weitem nicht. Die Defensive ist weiter solide (30), 44 Treffer sind aber zu wenig. Auswärts wie zu Hause war man "nicht schlecht", aber auch nicht Spitze.

Verlierer der Saison:
Nach dem Aufstieg 2003 in die RL stritt sich Torjäger Ronny Kujat (30) mit dem FCS um einen angeblich zugesicherten Wechsel nach Braunschweig und blieb letztendlich bei den Leutzschern. 28x traf der Ex-CFCer 2002/2003. In der Regionalliga ein Jahr später (4x) und auch in diesem Jahr (6x) nur noch selten. Der Topstürmer der 4. Liga 2003 ist nur noch Durchschnitt und dürfte momentan kaum noch echte Perspektiven nach oben haben.
Mit Robert Ratkowski (29) muss hier ein weiterer ehemaliger Chemnitzer aufgeführt werden. Aus Wattenscheid gekommen, zog sich der Defensivspieler Ende Oktober 2004 einen schwierigen doppelten Kreuzbandriss zu und fiel nach nur 7 Spielen für die Leutzscher bis Saisonende aus. Kein Aufstieg mit dem CFC 2002, in Mannheim und Wattenscheid jeweils abgestiegen und jetzt das. Man nennt soetwas "die Sch... am Fuß kleben haben". Licht am Ende des Tunnels sei ihm vergönnt.

Gewinner der Saison:
Ständig mit wirtschaftlichen Problemen konfrontiert, muss man notgedrungen (auch) auf jüngere Spieler setzen. Maximilian Watzka (18, Mittelfeld) z. B. kam für diese Saison vom 1. FC Lok Leipzig zum FC Sachsen und konnte sich bereits für mehrere Einsätze von Beginn an empfehlen. Ronny Thielemann (31) wechselte in der Winterpause zum FC Carl Zeiss Jena und kann damit doch noch aufsteigen. Ansonsten fällt es schwer, weitere Gewinner auszumachen.

Der Trainer:
Wolfgang Frank (54) dürfte dem Leser kein Unbekannter sein. Es finden sich reichlich Erfahrung als Spieler und Trainer vor. 215 Bundesligaspiele (89 Tore) für Dortmund, Braunschweig, Stuttgart und Nürnberg (1971 bis 1982) stehen zu Buche. Seine Karriere als Trainer begann er 1990 in der Schweiz (FC Wettingen). Stationen bis heute waren der FC Winterthur (Schweiz), Mainz 05 (mit Unterbrechung von 1996 bis 2000), Rot Weiß Essen, MSV Duisburg, Austria Wien und Unterhaching. Die Randmünchner führte er 2003 wieder in die 2. Liga zurück. Mainz rettete er 1996 u. a. mit dem 3:0 beim CFC vor dem Abstieg und scheiterte in der folgenden Saison nur knapp im Kampf um den Erstligaaufstieg an Wolfsburg. Frank besitzt noch einen Vertrag bis 2006, unterstützt wird er von Co-Trainer und "Chemie-Denkmal" Hans-Jörg Leitzke (44).

Straße der Besten:
Torjäger Nummer 1 ist bereits wieder weg. Stürmer Jens Paeslack (30) traf in 10 Begegnungen immerhin 7x bis er inmitten der Hinrunde aus persönlichen Gründen zu Kickers Emden wechselte. Ihm folgt nach Toren (6) Ronny Kujat. Gesetzt in der Abwehr sind der Schwede Mats Wejsfeldt (24) und Mathias Jack (35). Im Mittelfeld defensiv wie offensiv konnten sich Frank Gerster (28), Daniel Ferl (25) und Robert Niestroj (30) - wenn nicht verletzt oder in Ungnade gefallen - für die Stammformationen empfehlen. Bis auf Ferl sind die Genannten übrigens alle Neuzugänge. Im Sturm ist Ronny Kujat (30) trotz unbefriedigender Leistungen feste Größe. Nummer 2 ist Andreas Schwesinger (27, 5 Treffer in 15 Spielen), der aus Jena quasi "im Austausch" gegen Thielemann zum FC Sachsen kam.

Das Umfeld/Stimmung/Fans/Geld:
Den Auftakt gegen Magdeburg sahen 9.600 Besucher, Halberstadt konnte 1.495 mobilisieren, der FSV Zwickau 1.900. Die 15 Heimspiele im Zentralstadion vor den letzten Spielen gegen Zwickau und Neugersdorf sahen insgesamt 64.504 Leute. Das macht einen Schnitt von rund 4.000. Das sind mehr als in der Oberliga-Saison 2002/2003 (3.100), als man noch in Leutzsch gegen den Ball trat. Sehr ordentlich war der Besuch gegen Halle (6.800), Jena (6.585) oder Plauen (5.200). Daneben zeugen trostlosen Kulissen wie zuletzt gegen Halberstadt, Erfurt Nord und Zwickau mit jeweils weniger als 2.000 von Unzufriedenheit und fehlenden sportlichen Spannung. Fast ausschließlich die "Kutten- und Ultra-Fraktion" traf sich im weiten (leeren) Rund und die "spontane Laufkundschaft" demonstrierte seine Gleichgültigkeit. Der sang- und klanglose postwendende Abstieg aus der Regionalliga vergangene Saison, der Auszug aus der Leutzscher Heimat in die ehemalige zeitweilige Heimstätte des verhassten 1. FC Lok bzw. früher VfB, das Gezeter um Verkauf, Mehrkosten, Besitzer der Arena am Sportforum, das klar überwiegende sportliche Mittelmaß in dieser Spielzeit haben im Umfeld Spuren hinterlassen.
Anfang Oktober 2004 wurden Verbindlichkeiten in Höhe von rund 500.000 EUR bekannt und es klaffte im Etat des FCS eine Lücke von 300.000 EUR. Wenige Tage zuvor waren Präsident Christian Rocca und sein Vorstand aufgrund ständiger Differenzen mit dem Aufsichtsrat komplett nach 3 Jahren zurückgetreten. Die Leutzscher waren tagelang ohne Führung. Neuer Kandidat und Hoffnungsträger Mitte Oktober 2004: Ex-Eintracht Frankfurt-Chef Rolf Heller. In der Winterpause wurde der Kader reduziert. 6 Spieler gingen. Mitte Februar 2005, als der sportliche Trend deutlich nach oben zeigte, wurde trotz des großen Rückstands an der Lizenzierung zur Regionalliga teilgenommen, der Etat wurde mit rund 2,45 Mio. EUR bemessen. Das sind 450.000 EUR mehr als in dieser Saison. Für die Oberliga 2005/2006 soll das Budget auf 1,7 Mio. EUR reduziert werden, um erneute Unterdeckungen zu vermeiden und den dringenden Schuldenabbau zu realisieren. Mitentscheidend für Wohl und Wehe der Ziele bleibt die Angelegenheit Zentralstadion. Nur Mehreinnahmen aus der Nutzung der Arena dürften den FCS in Zukunft wirtschaftlich nach vorne bringen. Unter zusätzlichen Geldern zählt übrigens auch der DFB-Pokal. Deshalb dürfte man eine andere Mannschaft in grün-weiß auf Rasen und Rängen am Mittwoch erleben als zuletzt...

Das Stadion

Ein moderner Fußballtempel, den keiner braucht. So kann man das neue Leipziger Zentralstadion kurz beschreiben. Denn seit seiner Neuerbauung war die Arena nur einmal richtig in Aktion: Beim Länderspiel Deutschland – Kamerun (3:0) im November 2004. Seine goldenen Zeiten hatte das Zentralstadion in den 60-iger und 70-iger Jahren. Damals zog es regelmäßig 100.000 und mehr Zuschauer an.

1948 legte die Stadtverwaltung fest, dass die Kriegstrümmer Leipzigs einem künftigen Sportforum dienen sollen. Und so wurden 1,5 Mio. qm Schutt (ca. 1/3 der Leipziger Trümmer) und Kraftwerksasche in die Aue zwischen Elster und Pleiße gekarrt. Bereits 1954 konnten 70.000 dem I. Turn- und Sportfest beiwohnen. Doch das war vor allem dem aus Leipzig stammenden, amtierenden DDR-Chef Walther Ulbricht nicht genug. Er wollte ein Prestigeobjekt für "seine DDR" haben und forcierte das 100.000-Mann-Stadion.
Im März 1955 begannen die Planungen für das Riesenstadion, ab Mai 1955 wurde geschaufelt. Im Winter 1955/56 wurde mit Hilfe von Zeltplanen, Infrarotstrahlern und 2 Lokomotiven durchgemacht, so dass am 4. August 1956 "das Stadion der Hunderttausend" eingeweiht werden konnte. Entstanden war ein Stadion mit Gesamtdeutschlands größten Fassungsvermögen von 100.000 Zuschauern. Diese platzierten sich auf durchgängigen Sitzbänken, die auf einem 23m hohen Wall mit 76 Traversen installiert waren. Blickfang war das Tribünengebäude auf der Ostseite, das mit seinen Logen die einzigsten überdachten Plätze bot.
Fortan wohnten mehrmals bis zu 110.000 Zuschauer Länderspielen, Europapokalspielen, DDR-Oberliga-Spielen (Gesamtdeutscher Punktspielrekord mit 100.000 bei SC Rotation gegen SC Lok), Sportfesten, Freundschaftsspielen, Boxkämpfen, Radrennen, usw. bei. Zum letzten Mal bis zum Bersten gefüllt, war das Zentralstadion 1987 beim Halbfinalsieg von Lok Leipzig über Girondins Bordeaux im Pokalsieger-EC. Es kamen 73.000 zahlende und 20.000 nicht zahlende Besucher zum Spiel.
In den rund 35 Lebensjahren des Stadions bis zur Wende wurde einige Mal am Stadion nachgebessert. Die Ehrenlogen wurde in der Anzahl vervierfacht, das Tribünengebäude mit dem Sportmuseum um eine Etage erhöht und die Anzeigetafel aus dem Schwimmstadion im Hauptstadion installiert. Die Flutlichtanlage wurde 1968 von 75 auf 400 Lux und 1977 schließlich mit den einst mächtigen und markanten Masten auf 2.000 Lux ausgebaut.
Trotzdem präsentierte sich Mitte der 90-iger Jahre die Arena in einem traurigen Zustand. Von den Sitzbänken war nicht mehr viele zu gebrauchen. Das Unkraut wucherte auf den Traversen und die Funktionsgebäude verfielen.
So reifte bei der Stadt der Plan für einen Neubau. Das Problem war aber, dass der VfB und der FC Sachsen in unteren Ligen rumdümpelten. Das Stadion konnte sich also nicht rechnen. Doch Bund, Land und Stadt hatten auch angesichts der WM2006 insgesamt mehr als 130 Mio. DM locker gemacht, so dass es doch ein paar wenige investierungswillige Interessenten gab. Das Konzept der "Himmelsharfe" mit 60.000 Plätzen wurde 2000 abgelehnt, dafür erhielt Michael Kölmel den Zuschlag. Der kaufte sich zudem gleich noch bei beiden Fußballvereinen ein. Mittlerweile hat er mit "seinem" Zentralstadion einen Klotz am Bein, brach aber trotzdem die Verkaufsverhandlungen mit dem Düsseldorfer Unternehmer Wagener überraschend Ende April ab.

Ab Anfang 2001 rollten die Bagger und im August 2004 war eine funktionstüchtige Arena fertig. Sie hatte sogar dem Sportfest im Frühjahr 2002 im halbfertigen Zustand schon als Austragungsstätte gedient. Für den Confederations Cup in diesem und die WM im nächsten Jahr müssen aber immer noch ein paar Nachbesserungen gemacht werden.
Entstanden ist für 116 Mio. EUR einer der modernen Fußballtempel, der sich aber durch einige architektonische Besonderheiten von Kollegen in Mönchengladbach, Düsseldorf usw. abhebt. Denn die neue Arena ist in die Wälle des einstigen Stadions eingelassen. Über Brücken gelangt man vom Wall in die neue Arena. Auch die gekrümmte Dachform und der unterbrochene, gewölbte Oberrang geben dem Stadion ein eigenes Gesicht. Ansonsten bietet die Sportstätte alles, was eine moderne "Kommerzarena" haben muss: 27.500 Sitzplätze im Unter-, 17.000 Sitzplätze im Oberrang, natürlich alle überdacht. Dazu 1200 Business-Seats und 300 Logen. Damit fasst das neue Leipziger Zentralstadion genau 44.345 Zuschauer– nicht einmal die Hälfte seines Vorgänger. Außerdem gibt es natürlich Videowände, ein in das Dach integriertes Flutlicht, eine Unmenge an Kiosken, eine Tiefgarage, Rasenheizung, usw.
Insgesamt ist das neue Leipziger Zentralstadion einer dieser modernen Kommerztempel, aber ein durchaus interessanter.

Seit März 2004 ist der FC Sachsen im Zentralstadion heimisch. Die Anhänger der Grün-Weißen versammeln sich im Sektor B (Hintertortribüne Süd). Die Fans des CFC werden gegenüber im Sektor D untergebracht. Außerdem gibt es Tickets für die Gegengerade (Sektor C). Die Plätze können in allen Sektoren frei gewählt werden. Die Gegengerade erreicht man über die Westseite (am Elsterbecken). An den Kiosken kann schnell ein ordentliches Angebot an Nahrung erworben werden - zumindest beim Länderspiel im Herbst war das so.

Die Route

In Chemnitz fährt man die B95 in Richtung Leipzig. Schließlich landet man im Süden der Messestadt auf der Schnellstraße, die uns weiter bis in die Innenstadt bringt. Nun steht man vor einem mittleren Problem. Denn am Zentralstadion gibt es zwar einen riesigen Parkplatz. Doch erstens trällert am Mittwochabend DJ Bobo in der benachbarten Arena und zweitens kommt man praktisch nicht an die Parkplätze ran, da ganz Leipzig - besonders das Areal um das Sportforum - eine einzige Baugrube ist.
Nun kann man auf verschiedenen Art versuchen, sein Gefährt abzustellen:
Nach dem verlassen der Hochstraße (B2/B95) an der ersten Ampel links in die Karl-Tauchnitz-Straße. Dann am Kreisverkehr die 3 Ausfahrt (Richtung halblinks) nehmen und immer geradeaus die Marschnerstraße entlang. Mit Glück kann man die Jahnallee überqueren und kommt so zu den Parkplätzen zwischen Arena und Stadion. Einen größeren Parkplatz gibt es auch an der Anton-Brückner-Allee. Dazu am oben genannten Kreisverkehr noch eine Ausfahrt weiter (ganzlinks) fahren. Zu Fuß geht es dann ca. 15 Minuten immer am Elsterbecken entlang zum Stadion.
Zum Länderspiel gut funktioniert hat zumindest bei der Anreise das P+R-System. Dazu an der Abfahrt "Goethesteig" von der B95 ab- und dann links fahren. Wenn die Straßenbahn kreuzt, geht’s rechts und dann bis zum Agra-Parkplatz (Ausschilderung folgen). Von dort kann man mit der Linie 11 bis zum Stadion fahren (Fahrzeit ca. 30 Minuten). Die Eintrittskarte zum Spiel gilt als Fahrschein. Einen weiteren P+R-Parkplatz gibt es am Völkerschlachtdenkmal (Abfahrt Richard-Lehmann-Straße) und am Barnet-Licht-Platz (beides Linie 15 – Fahrzeit ca. 20 Minuten).
Wer das alles nicht möchte, der kann nur versuchen sich einen Parkplatz im weiten Stadionumfeld zu suchen und dann zu laufen...

Die Bilanz

 AnzahlSiegeRemisNiederlagenTore
Alle Spiele351514647:30
Heimspiele17106126:10
Auswärtsspiele1858521:20
Ligaspiele321414443:22
Pokal-/Relegationsspiele31024:8

Rückblick auf die letzten 15 Spiele

1983/1984DDR-Oberliga23. SpieltagFC Karl-Marx-Stadt - BSG Chemie Leipzig2:1 (2:1)
1984/1985DDR-Oberliga13. SpieltagBSG Chemie Leipzig - FC Karl-Marx-Stadt2:2 (1:1)
1984/1985DDR-Oberliga26. SpieltagFC Karl-Marx-Stadt - BSG Chemie Leipzig0:0 (0:0)
1990/1991NOFV-Oberliga1. SpieltagFC Sachsen Leipzig - Chemnitzer FC0:0 (0:0)
1990/1991NOFV-Oberliga14. SpieltagChemnitzer FC - FC Sachsen Leipzig0:0 (0:0)
1996/1997Regionalliga Nordost3. SpieltagChemnitzer FC - FC Sachsen Leipzig4:0 (2:0)
1996/1997Regionalliga Nordost20. SpieltagFC Sachsen Leipzig - Chemnitzer FC0:1 (0:1)
1997/1998Regionalliga Nordost10. SpieltagChemnitzer FC - FC Sachsen Leipzig3:1 (0:1)
1997/1998SachsenpokalViertelfinaleFC Sachsen Leipzig - Chemnitzer FC5:1 n.V.
1997/1998Regionalliga Nordost27. SpieltagFC Sachsen Leipzig - Chemnitzer FC1:1 (1:1)
1998/1999Regionalliga Nordost10. SpieltagChemnitzer FC - FC Sachsen Leipzig2:0 (2:0)
1998/1999Regionalliga Nordost27. SpieltagFC Sachsen Leipzig - Chemnitzer FC0:2 (0:0)
2003/2004Regionalliga Nord1. SpieltagFC Sachsen Leipzig - Chemnitzer FC0:2 (0:2)
2003/2004SachsenpokalAchtelfinaleFC Sachsen Leipzig - Chemnitzer FC2:1 (0:1)
2003/2004Regionalliga Nord18. SpieltagChemnitzer FC - FC Sachsen Leipzig1:1 (0:1)

Die Webseiten des Gegners

http://www.sachsen-leipzig.de/ - Schier unendliche Informationstiefe und als Clou eine eigne Audio-Live-Berichterstattung von den FCS-Spielen