Chris Löwe hat die Richtung letzten Donnerstag vorgegeben …
von Timo Görner
… mehr ist dazu nicht zu schreiben.
Die aktuelle Saison bislang:
Im 80. Jahr der Geschichte steht der mehrfache DDR-Meister am Tiefpunkt. 2021 noch stabiler Zweitligist, ging es 1 Jahr später runter in die 3. Liga, der Wiederaufstieg nur in 2023/2024 noch ein Thema. Ansonsten wurde es zweistellig. Die aktuelle Situation ist ein Puzzle mehrerer Teile. Der zusammengestellte Kader erwies sich als nicht so gut wie erhofft, hatte ein zu großes Leistungsgefälle. Der eigentlich schon im Spätherbst notwendige Schnitt beim Cheftrainer wurde nicht gewagt, mussten stattdessen Sportchef und Co-Trainer gehen. Veränderungen im Aufgebot wie in Dresden mit Erfolg durchgeführt, fanden so nicht statt. Auch nicht, als ein neuer Sportdirektor kam. Er sollte scheitern wie der durch ihn geholte neue Coach.
Die ersten 7 Spiele Vorgriff, was damals aber keiner ahnte. Nur 4 Punkte verbucht, 4-mal in Folge wurde verloren. Im eigenen Stadion, meist Festung der letzten Jahre, verärgerte die 0:3-Pleite gegen Viktoria Köln. In Saarbrücken kassierte das Team ein 1:4. Einziger Dreier das schwer erkämpfte 2:1 gegen Aufsteiger Havelse, nach frühem Rückstand. Qualitätsmerkmal in früheren Zeiten war, im schwierigsten Moment zu liefern. Die beste Phase schloss sich an, aber ohne den großen Befreiungsschlag. 13 Punkte aus 7 Begegnungen gab es. Lediglich Mannheim (0:2) hielt sich schadlos. Siege gegen 1860 (2:0), in Aachen (1:0), nach starkem Endspurt gegen Zweitligaabsteiger Regensburg (4:3) stimmten zuversichtlich. Mit 4:0 zum Jahresabschluss gegen Schlusslicht Schweinfurt stand der Verein wieder über dem Strich.
Dennoch hieß es Abstiegs– statt Aufstiegskampf. Die Kritik am Cheftrainer wie Sportdirektor längst Thema. Der Wunschtrainer hatte wenig bewegt. Seinem direkten Vorgesetzten legten viele die Kaderplanung zur Last. Anfang Dezember erste Konsequenzen, neben Matthias Heidrich musste auch der Co-Trainer gehen. Den Kader sollte Heidrich-Nachfolger Michael Tarnat verbessern. Das Ergebnis überschaubar, die Mannschaft blieb fast die Gleiche. Der Cheftrainer erhielt weiter das Vertrauen, nach 3 Niederlagen in Folge mit 1:3 bei Mitkonkurrent Havelse war dann Schluss. Damals noch nah dran am 16. Tarnat holte einen Mann seines Vertrauens, der Falsche zur falschen Zeit am falschen Platz. Die Symptome blieben. Teils krasse individuelle Fehler, defensive Anfälligkeit, Schwächen im Abschluss, Leistungsträger blieben oft viel schuldig. Pech war auch dabei, siehe das Mannheimer "Wembley-Tor". Der Abgesang die desaströse 1. Halbzeit gegen Hoffenheim. In Großaspach konnte der Abstieg noch mal verhindert werden. Aber bei 12 Punkten und der Tordifferenz nur ein Aufschub.
So geht der Weg zu den "alten Feinden" in die Regionalliga, erstmals seit 80 Jahren Vereinshistorie agiert der Club viertklassig. Das bei den Ambitionen. Im eigenen Revier Lila-Weiß Vorletzter, früher undenkbar. Wie auswärts bei 8 Zählern, 1 Sieg. 38:61 Tore sind offensiv auch Rang 19, defensiv wenigstens 4 schlechter. Bilanzen, die eben nicht ligatauglich sind. Im Sachsenpokal warf man allerdings den Double-Sieger des Vorjahres in dessen Stadion im Achtelfinale aus dem Wettbewerb, erfolgreiche Revanche für die Final-Niederlage 2025.
Delegierungen für diese Spielzeit:
Nach der vergangenen unbefriedigenden Saison gab es einen Umbruch im Kader mit 13 Ab – und 14 Neuzugängen. Jens Härtel und Matthias Heidrich bastelten an einer Mannschaft, die oben angreifen sollte. Für den Aufstiegstrainer aus Magdeburg, Rostock die Möglichkeit, mehr eigene Vorstellungen einzubringen als das Spielermaterial seines Vorgängers zu übernehmen. 4 davon kamen aus der 3. Liga, 1 aus der 2. Bundesliga ins Erzgebirge.
Für das Tor wurde Louis Lord (22/Stuttgarter Kickers) ausgeliehen, ausgebildet bei Werder Bremen. Theo Kretschmer (18) erhielt die Berufung aus der U19. Beide erstmal hinter Vereins-Denkmal Martin Männel.
In der Abwehr kamen als Innenverteidiger Ryan Malone (32/Ingolstadt), per Leihe Tristan Zobel (22/Paderborn). Malone sollte auch seine Erfahrung einbringen. 53 Zweitligaspiele für Hansa Rostock und 54-mal 3. Liga für die "Schanzer". Zobel sollte Spielpraxis bekommen, beim Zweitligisten ohne Einsatz. Linksverteidiger Moritz Seiffert (22) kam mit Malone, dazu der vereinslose Nigerianer Jamilu Collins (32). Zuvor in Wales bei Cardiff City. Referenz 30 Länderspiele. Zuletzt am 26.03.24. Paul Seidel (19) siehe Kretschmer.
Im offensiven Mittelfeld versprachen Julian Guttau (25/1860 München), Julian Günther-Schmidt (31/Saarbrücken) mehr Substanz. Beide mit Qualität für diese Klasse und Nordost-Praxis. Guttau in Halle, Günther-Schmidt in Jena. Letzterer beim FCS in der Frühjahrsrunde 2025 selten berücksichtigt. Guttau bei den "Löwen" feste Größe. Der Albaner Luan Simnica (22/Sandhausen), Eric Uhlmann (23/Hannover 96 II) sollten als "6er" wirken. Beide von einem Absteiger, Uhlmann bei den Niedersachsen Stammspieler und zeitweise Kapitän. Mitglied des Profikaders, aber dort ohne Chance.
Im Angriff wurde Linksaußen Erik Weinhauer (25/Jena) für 40.000 € Ablöse verpflichtet, kehrte "Eigengewächs" Finn Hetzsch (21/Plauen) zurück. Weinhauer nur 1 Jahr an den Kernbergen, Empfehlung: 18 Tore. Nur 4 im Frühjahr. Gleiche Position Jannic Ehlers (24/Werder Bremen II). Auch er mit Torgefahr in der Regionalliga, traf 14-mal für die Norddeutschen.
Offen blieb ein weiterer Mittelstürmer, am Ende wurde es Vincent Ocansey (25/Bielefeld). Der einzige Neue, den Michael Tarnat holen konnte. Bei Arminia in Liga 2 mit 7 Kurzeinsätzen, ab Mitte November 2025 ohne Praxis. In der Oberliga Westfalen bei der II. sporadisch auf dem Platz mit 2 Toren in 5 Spielen. Alles in allem hatte man sich vom Ex-Bayern-Kicker mehr erhofft. Die kolportierten Gründe waren unterschiedlich. Das finanzielle Angebot zu niedrig, soll die Region nicht attraktiv genug gewesen sein, interessierte Spieler hätten vom Profil her nicht gepasst.
Die Sportliche Leitung:
Sah sich aufgrund der Entwicklung wie in diesem Geschäft üblich, Veränderungen ausgesetzt. Bis zum Saisonende trägt der Georgier Khvicha Shubitidze (51) neben Enrico Kern (47) die Verantwortung. Coach Nr. 3 der Spielzeit nach Jens Härtel (56) und Christoph Dabrowski (47). Das Wechselspiel steht für die Fluktuation der letzten Jahre mit 12 Wechseln auf der Kommandobrücke ab Februar 2017. Allein Pavel Dotchev übernahm 3-mal. Shubitidze blieb dazu Leiter des Nachwuchsleistungszentrum. Da Shubitidze die UEFA-Pro Lizenz besitzt, ist eine dauerhafte Ernennung zum Cheftrainer für 2026/2027 im Gespräch.
Als Co-Trainer unterstützt der Kroate Adam Susac (36), wie Shubitidze und Kern Ex-Kicker des Clubs. Alexander Kunze (55) betreut die Keeper. Zuvor bis 2023 bei Austria Klagenfurt und Eintracht Braunschweig, Ingolstadt. Jens Haustein (58) übernahm Mitte November 2025 als Vorstand Sport, Steffen Ziffert (61) wurde Kaderplaner der kommenden Saison. Zuvor 2015 bis 2016 1 Jahr Sportdirektor. Die letzte Station in dem Bereich nur von kurzer Dauer, bei Chemie Leipzig Juli 2024 bis Dezember 2024.
Das Kollektiv:
Im Tor ist Vereinslegende Martin Männel (38) auch in dieser Spielzeit Nr. 1. Im Dezember 3-mal nicht einsatzfähig (Muskelverletzung). Danach überraschend nur Ersatz. Vertreter Louis Lord (22) patzte beim 0:3 gegen Ulm im "6-Punkte-Spiel". Härtel reagierte, schloss die selbst eröffnete Baustelle. Auch nicht immer ganz frei von Unsicherheiten. Passend zur Saison. Max Uhlig (19) durfte am 2. Spieltag in Ulm ran für den privat abwesenden Männel, verletzt nach 26 Minuten raus. Für ihn kam Lord, wurde neue Nr. 2. Theo Kretschmer (19) gilt als Nr. 4. Der Stammkeeper für Mittwoch dürfte klar sein.
In der Abwehr auch hier die Viererkette etabliert. Als Innenverteidiger ist Ryan Malone (33/1) feste Größe, sah 2-mal "Rot". Fiel damit 5 Partien aus. Bekannt für seine Einwürfe. Tristan Zobel (21) war ebenso fast immer gesetzt, aber wie Malone mit teils schwächeren Leistungen. Erik Majetschak (26), Anthony Barylla (28) kommen dazu. Barylla wechselte 2021, Majetschak 2019 zum FCE. Majetschak kann sich vorstellen, in die 4. Liga zu gehen. Für Malone und Zobel dürfte der Abschied stehen. Links konnte sich der Nigerianer Jamilu Collins (31) nach anfänglichen Problemen wegen fehlender Spielberechtigung und Verletzung in den Stammkader spielen. Moritz Seiffert (25) besetzt die gleiche Position. Fixpunkt Rechts der Österreicher Pascal Fallmann (22/1), 5 Torbeteiligungen. Maxim Burghardt (21) hatte enormes Verletzungspech (Kreuzbandriss).
In den letzten Begegnungen wurde mit der "Doppel-6" agiert. Das Vertrauen hier hatten in der Regel Eric Uhlmann (23/2), 4-mal Vorbereiter. Der Albaner Luan Simnica (22) wurde von Jens Härtel wenig berücksichtigt, unter Dabrowski mehr auf dem Platz. Can Özkan (26) blieb komplett außen vor, nicht aus Leistungsgründen. Jonah Fabisch (24/3) gibt den "8er", wie viele mit Leistungsschwankungen. Nationalspieler Simbabwes mit 10 Spielen. Einen nennenswerten Außenbahnspieler gibt es so nicht. Für die offensive Ausrichtung zentral stehen Julian Guttau (26/4), Julian Günther-Schmidt (31/2) bereit. Zwei mit guter Qualität für diese Liga, mit dem Unterschied, dass Guttau besser liefern konnte. Sein Ausfall von Mitte November 2025 bis Mitte Januar 2026 (Syndesmosebandanriss) eine Schwächung. An nun 8 Toren beteiligt.
Im nominellen Angriff Gedrängel. Chef hier Marcel Bär (33) in der Mitte. Einer der wenigen stabilen Eckpfeiler. Vergangene Saison der Ausfall durch Achillessehnenriss bis Mitte Oktober 2025. Die Quote derzeit stimmt, 7-mal erfolgreich in 11 Spielen. Mittlerweile Kapitän, Shubitidze wollte einen Spielführer auf dem gesamten Platz. Ricky Bornschein (26/1), Maximilian Schmid (20/1), Vincent Ocansey (23) sind bei seinem Ausfall kein entsprechender Ersatz. Bornschein Verlierer beim Wechsel Härtel – Dabrowski. Zuletzt wieder mehr am Start. Schmid erzielte bei der Pokalpleite 2025 das 0:1. Rechtsaußen sind Erik Weinhauer (25/2), Mika Clausen (23/1) angesiedelt. Clausen als passabler Vorlagengeber, Verbleib wohl ausgeschlossen. Finn Hetzsch (21) war nicht vorhanden. Auf dem linken Flügel wirbeln normal Marvin Stefaniak (31/4), Jannic Ehlers (23/2). Stefaniak zuletzt 4-mal nicht auf dem Platz (Wadenverletzung). Am Mittwoch aber sicher wieder Thema für den Kader.
Wer den Verein auch in der kommenden Spielzeit mit begleitet, wird derzeit angegangen. Verschiedene Namen kursieren, welche bleiben sollen. Majetschak, Weinhauer, Guttau. Bei Torwart-Denkmal Martin Männel kann es schwierig werden. Er will weitermachen. Eigentlich sollte aber Max Uhlig (19) als Nachfolger aufgebaut werden. Wäre in der Liga 4 einfacher. Männel als dauerhafter Ersatzkeeper dürfte problematisch werden. Dazu ist er nach wie vor sicherlich zu gut.
Einkaufsbilanz:
Von den 13 Neuzugängen konnten sich Ryan Malone (Ingolstadt), Tristan Zobel (Paderborn), Jamilu Collins, Eric Uhlmann (Hannover 96 II), Julian Guttau (1860 München), Jannic Ehlers (Werder Bremen II) wenn einsatzfähig überwiegend als Stammspieler empfehlen.
Erik Weinhauer (Jena), für 40.000 € Ablöse beim FCC rausgekauft, konnte sich insgesamt noch nicht durchsetzen. Vincent Ocansey (Bielefeld) ist wohl ein "Flop". Julian Günther-Schmidt (Saarbrücken) keine Verstärkung. Luan Simnica (Sandhausen) blieb Mitläufer. Moritz Seiffert (Ingolstadt) hatte Verletzungspech, sonst wäre es wohl besser gelaufen. Fazit insgesamt: eher durchwachsen. Da waren die Verantwortlichen schon mal erfolgreicher. Es fehlte die große Verstärkung.
Strafbank / Krankenlager / Parteistrafen:
Es gibt 2 Langzeitausfälle mit Maxim Burghardt und Can Özkan, beide durch Kreuzbandriss.
Gewinner der Saison:
Wenn es einen gibt, dann allenfalls Mika Clausen. Er ist sich, wie man hört, mit dem SC Verl einig und wird damit definitiv in der Liga bleiben. Wenn der SCV nicht sogar noch das Wunder schafft.
Die Bilanz gegen den FC Erzgebirge:
Es ist das 70. Duell der beiden Traditionsvereine aus Westsachsen. Nach der unrühmlichen Pleite vor etwas mehr als 1 Jahr sind wir immer noch vorn mit 32 Siegen gegen 23 Niederlagen, 107:79 Toren. In der Bezirkshauptstadt sind die Verhältnisse eindeutig. Wir konnten 22 Begegnungen für uns entscheiden, der Gast aus dem Tal 6. Vom legendären 3:0 am 22.03.2023 ist beim CFC nur noch Tobi Müller dabei. Die Torschützen Furkan Kircicek, Tim Campulka, Felix Brüggmann nach der grandiosen Vorarbeit von Chris Löwe. Beim Gegner sind Männel, Stefaniak noch dort in Lohn und Brot.
Das Umfeld:
Der Realismus hatte spätestens nach der Verhaue gegen Hoffenheim II Einzug gehalten, ging der Blick schon Richtung kommende Saison und die Devise ist klar: es zählt nur der sofortige Wiederaufstieg. Alles andere bleibt wohl auch dem Umfeld schwer vermittelbar. Dort brodelt es, die Unzufriedenheit mit der Führung infolge der dramatischen Krise ist enorm. Ein klarer Schnitt und Neuanfang ist gefordert, als erster Schritt eine Außerordentliche Mitgliederversammlung. Angeschoben durch eine Petition mit an die 1.150 Unterzeichnern innerhalb weniger Tage. Aber zu wenig, dazu hätte es mindesten 25 % der Mitglieder bedurft. So gibt es am 19.05.2026 nur einen Info-Abend mit den Mitgliedern. Wohl um den Plan für 2026/2027 vorzustellen. Denn es wird schwierig, der Club ist zwar an sich kein Sanierungsfall. Aber die letzten Jahre in der sportlich attraktiven, wirtschaftlich aber herausfordernden 3. Liga haben Spuren hinterlassen. Dazu die Fluktuation bei Spielern und Trainern. Die Beispiele Duisburg und Kaiserslautern zeigen, wo die Reise bei Ex-Zweitligisten hingehen kann. Wenn eben der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga nach spätestens 2 Jahren nicht geschafft wird. Dazu kommt die Unterhaltung des Stadions, kennen wir. Auch hier steht eine Arena, die auf Zweitligaverhältnisse ausgerichtet wurde. Anfang April stundete der Landkreis die fällige Stadionpacht von 250.000 € zum 2. Mal nach 2025. Ironie der Geschichte, beim Abstieg verringert sich die Pacht auf 100.000 €. Und auch die würde vorerst erlassen werden. Problem, neben der Pacht stemmt man pro Jahr rund 1 Mio. € Betriebskosten für Spielstätte und Umfeld. Der Landespokalsieg und Start im DFB-Pokal 2026/2027 sind finanziell noch wichtiger geworden.
Wie sich die Zuschauerzahlen in der zu 95% feststehenden neuen Spielklasse entwickeln, wird auch die Frage sein. In der aktuellen Saison kamen im Schnitt 8.489. Platz 11 in der Zuschauertabelle. Ein kleinerer Rückgang zum Vorjahr (8.972), 2023/2024 waren es 8.772. 2026/2027 kommen die Klassiker gegen den CFC, Zwickau, Halle, Erfurt, den BFC, dazu eventuell Lok und Chemie, Jena. Alles Duelle teils mit Brisanz und zumindest für viele Stadiongänger reizvoll. Aber es gastieren nun auch "Zuschauermagnete" wie Preußen, Hertha BSC II, Luckenwalde, Meuselwitz. Viel, wenn nicht fast alles, wird davon abhängen, wie sich mit Leistung und vor allem Ergebnissen präsentiert wird. Ein gewisser Negativtrend beim Zuspruch wird sich nicht vermeiden lassen. Geändert hat sich schon mal die Werbung auf der Brust. Eine Fitness-Studio Kette sicherte sich den Platz, der bisherige Partner bleibt Unterstützer. Der Vertrag mit diesem wurde 2025 um 2 Jahre verlängert. Ein kleiner Teil der Sponsoren will sein Engagement etwas zurückfahren, aber der Großteil bleibt wie man hört. Auf alle Fälle dürfte der Verein in der Regionalliga zu den klaren Mitfavoriten gehören. Und auch hier gilt es wie nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga. Sollte die Rückkehr in die 3. Liga nicht nach spätestens 2-3 Jahren geschafft werden, wird es enorm schwierig, sich wieder in höhere Gefilde zu spielen.